Solidarität werden wir in Deutschland noch brauchen
Roman Pletter, Mariam Lau & Robert Habeck
Robert Habeck stellt sich bei der Langen Nacht der Zeit den Fragen von Roman Pletter und Mariam Lau — über seinen Weg vom Oppositionspolitiker in der Pandemie zum Wirtschaftsminister im Krieg, über Gas, Russland und die Last der Verantwortung. Trotz der Dauerkrise zeigt sich Habeck erstaunlich gelassen und reflektiert, was Mariam Lau auch nach langer Bekanntschaft noch beeindruckt.
„Dass ich jetzt Teil der Verantwortung, die dieses Land delegieren kann, bin, macht mich sowohl demütig wie auch ein bisschen stolz. Aber nie das Gefühl, dass wir es nicht schaffen.“
Erwähnte Medien (1)
Diary of Change
Die Heinrich-Böll-Stiftung startet mit "Diary of Change" ein Tagebuchprojekt, das den Amts- und Politikwechsel in Washington dokumentiert und kommentiert. Eine Gruppe von verschiedenen Autorinnen und Autoren beobachtet diese Ereignisse aus unmittelbarer Nähe und trägt ihre Perspektiven bei. Die Stiftung versteht das Projekt als zentralen Beitrag zum transatlantischen Dialog und erhofft sich davon Einblicke, die über die aktuelle Berichterstattung hinaus bleiben. Das Projekt wird von Ralf Fücks eingeleitet.
🗣 Robert Habeck zitiert daraus bei ⏱ 00:53:31 „Ich hatte ein Privileg, dass die Heinrich-Böll-Stiftung, das ist eine grüner Stiftung, hatte damals ein Format gemacht, das hieß Diary of Change und bestimmte Leute wurden gefragt, ob sie eine Woche in Washington diesen Wechsel beschreiben würden, immer für eine Woche.“
Habeck erzählt, wie ihn Obamas Wahlsieg 2008 persönlich motiviert hat, in der Politik weiterzumachen. Die Heinrich-Böll-Stiftung hatte das Format 'Diary of Change' aufgelegt, bei dem verschiedene Personen jeweils eine Woche lang den Machtwechsel in Washington beschrieben. Habeck war in der zweiten Woche nach der Inauguration dort und erlebte die euphorische Aufbruchsstimmung in der Stadt.