Ich bin für die Frauenquote
Roman Pletter, Moderator: Charlotte Parnack & Markus Söder
Im Münchner Fernsehstudio treffen Roman Pletter und Charlotte Panag auf Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder — und erleben einen Politiker, der überraschend offen über seine eigene Wandlung und Häutung reflektiert. Zwischen bayerischer Bio-Barisierung und norddeutscher Nüchternheit entfaltet sich ein lebhaftes Gespräch über Stolz, Selbstinszenierung und politische Selbstkritik.
„Trotzdem fand ich bemerkenswert, dass er doch immer wieder über sich selbst nachgedacht hat, über seine Rolle, auch über seine Wandlung und Häutung, und das auch durchaus kritisch zum Teil erklärt hat.“
Erwähnte Medien (8)
quer
🗣 Markus Söder referenziert bei ⏱ 00:15:28 „Ich habe letztens eine Fernsehsendung gesehen, eben von Quer, des Bayerischen Rundfunks, die erzählen auch im Privaten, wie sich Freundschaften plötzlich verändern.“
Im Gespräch über die Querdenker-Bewegung und deren gesellschaftliche Auswirkungen verweist Söder auf eine Ausgabe des BR-Politmagazins "quer". Die Sendung habe gezeigt, wie sich im privaten Umfeld Freundschaften verändern, wenn Bekannte plötzlich mit abstrusen Verschwörungsideen aufwarten. Söder nutzt das als Beleg dafür, wie tief die gesellschaftliche Spaltung durch Corona-Leugner bereits reicht.
Gemeinsame Stellungnahme zur COVID-19-Pandemie
🗣 Markus Söder referenziert bei ⏱ 00:20:11 „Wenn zum Beispiel, es ist ja beeindruckend, wenn Max Planck, Helmholtz, Leibniz, also all die großen Gesellschaften, Fraunhofer, Deutsche Forschungsgemeinschaft, ein knallhartes Statement abgeben über Gefahr, die Ernsthaftigkeit, die Prognose und die Maßnahmen, die getroffen werden. Das findet aber in den Medien einen kleineren Ansatz als Einzelne, die dann sich entsprechend äußern.“
Söder beklagt, dass eine gemeinsame Stellungnahme der großen deutschen Forschungsorganisationen – Max-Planck-Gesellschaft, Helmholtz, Leibniz, Fraunhofer und DFG – zur Gefährlichkeit der Pandemie medial weniger Beachtung fand als einzelne Skeptiker-Stimmen. Er nutzt dies als Argument dafür, dass seriöse wissenschaftliche Einschätzungen im öffentlichen Diskurs untergehen.
Streitgespräch Söder und Tschentscher
Der Spiegel
🗣 Markus Söder erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:37:14 „ich habe letzte Woche ein Streitgespräch gehabt, so war es angetitelt, vom Spiegel, einer anderen großen Publikationsgemeinschaft, mit Herrn Tschentscher“
Söder erwähnt ein Streitgespräch im Spiegel mit Hamburgs Bürgermeister Tschentscher über Corona-Politik
Star Trek
Gene Roddenberry
🗣 Roman Pletter erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:47:16 „Sie lieben Star Trek, Star Wars und Superhelden. Wenn Sie morgen mit einer neuen Fähigkeit erwachen würden, welche hätten Sie gerne?“
Roman Pletter stellt Markus Söder eine persönliche Frage und erwähnt dabei dessen bekannte Leidenschaft für Science-Fiction-Franchises. Star Trek wird als eines von Söders persönlichen Interessen aufgezählt, um eine Frage über Superkräfte einzuleiten.
Star Wars
George Lucas
🗣 Roman Pletter erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:47:16 „Sie lieben Star Trek, Star Wars und Superhelden. Wenn Sie morgen mit einer neuen Fähigkeit erwachen würden, welche hätten Sie gerne?“
Im Rahmen eines persönlichen Frageblocks wird Söders Begeisterung für Star Wars beiläufig als bekannte Tatsache erwähnt. Die Frage zielt darauf ab, welche Superhelden-Fähigkeit Söder sich wünschen würde — er antwortet überraschend bodenständig mit 'mehr Geduld'.
Der Schattenkanzler
🗣 Roman Pletter empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:53:25 „Sie haben sich ja auch der Verantwortung als CSU-Chef gestellt und in einer sehr lesenswerten Biografie über Sie steht ein sehr schöner Satz, die biografiert den Namen der Schattenkanzler. Und darin stehen folgende Sätze.“
Roman Pletter zitiert aus einer Biografie über Markus Söder mit dem Titel 'Der Schattenkanzler'. Er liest eine Passage vor, in der Söder die CSU mit Coca-Cola vergleicht – es gebe eine geheime Formel, die von Generation zu Generation weitergegeben werde. Pletter nutzt das Zitat als Gesprächseinstieg, um Söder nach dem Erfolgsgeheimnis der CSU zu fragen.
Hurra, hurra, die Schule brennt
Extrabreit
🗣 Markus Söder referenziert bei ⏱ 01:10:17 „Es war auch sehr beeindruckend, dass zum Beispiel, anders als in meiner Zeit, da sagen wir so Lieder wie, nie mehr Schule oder hurra, hurra, die Schule brennt. Das ist heute anders. Die Schüler wollen in die Schule.“
Söder spricht über die veränderte Einstellung von Schülern zur Schule während der Corona-Pandemie. Er kontrastiert seine eigene Schulzeit, in der Songs wie 'Hurra, hurra, die Schule brennt' populär waren, mit der heutigen Generation, die lieber Masken trägt als auf Präsenzunterricht zu verzichten.
Helmholtz-Studie zur Corona-Übertragung bei Kindern
Helmholtz-Gemeinschaft
🗣 Markus Söder referenziert bei ⏱ 01:10:44 „Wir haben eine neue Helmholtz-Studie, es ist sogar so, dass auch bei den Grundschülern die Kinder können, Träger und Weitergeber des Virus sein, obwohl sie selbst gar keine Symptome gezeigt haben. Also Helmholtz hat das jetzt als eines der Gutachten eingebracht.“
Söder verteidigt die Maskenpflicht an Schulen und beruft sich auf eine aktuelle Helmholtz-Studie, die belegt, dass auch Grundschulkinder das Virus übertragen können, ohne selbst Symptome zu zeigen. Er nutzt die Studie als wissenschaftliche Grundlage für seine Position, dass Masken Präsenzunterricht ermöglichen.