Schulen zu schließen war leicht. Sie zu öffnen, ist schwieriger
Roman Pletter, Moderator: Charlotte Parnack & Franziska Giffey
Franziska Giffey stellt sich den Fragen von Charlotte Panag und Roman Pletter zu Familienpolitik in der Corona-Krise — mit dem Fokus auf Schulöffnungen, die sich als weit komplizierter erwiesen als ihre Schließung. Charlotte Panag zeigt sich beeindruckt von Giffeys Authentizität und vergleicht ihren Politikstil mit einem empathischeren Olaf Scholz: ordentlich regierend, aber mit spürbarer Nähe zu den Menschen.
„Franziska Giffey war tatsächlich der erste Mensch, den ich interviewt habe, bei dem es keinen Unterschied machte, ob die Kamera an war oder nicht, weil sie einfach so weiter gesprochen hat wie vorher.“
Erwähnte Medien (3)
Ad-hoc-Stellungnahme zur Coronavirus-Pandemie (Dritte Stellungnahme)
Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften
🗣 Franziska Giffey referenziert bei ⏱ 00:24:17 „Wir haben zum Beispiel, um auf die Kitas zu kommen, über die schrittweisen Öffnungen, erst richtig diskutiert, nachdem die Leopoldina sehr hart dafür kritisiert wurde, Mitte April die Kitas bei den Öffnungsspänen ausgespart zu haben. Ich habe das auch kritisiert, gleich am Anfang.“
Franziska Giffey spricht über die Debatte zur Wiedereröffnung von Kitas während der Corona-Pandemie. Sie bezieht sich auf die Leopoldina-Stellungnahme von Mitte April 2020, die Empfehlungen zur schrittweisen Öffnung gab, dabei aber Kitas zunächst ausklammerte – was breite Kritik auslöste, auch von Giffey selbst.
Diversity Wins: How Inclusion Matters
McKinsey & Company
🗣 Franziska Giffey referenziert bei ⏱ 00:55:16 „McKinsey hat das gerade im Mai in einer Studie herausgefunden, bei 25 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit auf wirtschaftlichen Erfolg, wenn Sie von gemischten Teams reden“
Giffey zitiert die McKinsey-Studie als Beleg dafür, dass gemischte Führungsteams wirtschaftlich erfolgreicher sind, um ihr Gesetz für mehr Frauen in Vorständen zu untermauern
Interview mit Franziska Giffey
Tagesspiegel
🗣 Roman Pletter erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:02:24 „Sie haben im Tagesspiegel-Interview mal gesagt, Sie machen Politik Giffey-Style. Wenn man mit Giffey-Style gewinnen will, was macht man da?“
Zum Ende des Gesprächs greift Roman Pletter ein früheres Interview Giffeys im Tagesspiegel auf, in dem sie ihren politischen Stil als 'Giffey-Style' beschrieben hatte. Pletter nutzt das Zitat als Aufhänger für eine persönlichere Abschlussfrage zu ihrem politischen Selbstverständnis.