Brandon Q. Morris, wie verkauft man zwei Millionen Bücher
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Matthias Matting, den seine Millionen Leser als Brandon Q. Morris kennen, hat rund 70 Hard-Science-Fiction-Romane im Self-Publishing veröffentlicht — als promovierter Strahlenschutzphysiker und ehemaliger Wissenschaftsjournalist. Er erzählt, wie er ohne Plot schreibt, sich seine Geschichten selbst erzählt und dabei eine alternative DDR-Geschichte ebenso entwirft wie Szenarien über schwarze Löcher und außerirdische Besucher.
„Im Grunde erzähle ich mir die Bücher ja selber als Geschichte. Ich plotte nicht.“
Erwähnte Medien (71)
Star Trek
Gene Roddenberry
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:04:06 „Wir sind erneut und jetzt auf immer in den neuen Fancy Pool Artist Studios. In den Hallen mit den 18 Meter hohen Decken in der Kulturbrauerei in Berlin. In einem cozy Wohnzimmer, aber mit diesem Star Trek artigen Produzentinnenpult.“
Jochen Wegner beschreibt die neuen Aufnahmestudios und vergleicht das Produktionspult scherzhaft mit der Ästhetik von Star Trek. Es handelt sich um eine rein atmosphärische Referenz ohne inhaltlichen Bezug zur Serie.
Nur eine Frage
Jochen Wegner
Gastgeber des neuen Podcasts Nur eine Frage
Was für ein Tag
Christoph Amend
Autor des Newsletters Was für ein Tag
Untersuchungen zum Einsatz von Thermolumineszenzdetektoren des Typs LiF:Mg,Cu,P in der Umgebungsüberwachung
Matthias Matting
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:30:58 „Untersuchungen zum Einsatz von Thermolumineszenzdetektoren des Typs LIF in der Umgebungsüberwachung. Was heißt jetzt Umgebungsüberwachung eigentlich? Also meine Spezialisierungsrichtung, in der auch diese Diplomarbeit geschrieben wurde, war Strahlenschutzphysik.“
Jochen Wegner liest den Titel von Matthias Mattings Diplomarbeit vor, die dieser im Fach Strahlenschutzphysik in Dresden geschrieben hat. Matting erklärt, dass es um Detektoren geht, die Strahlenbelastung messen – etwa bei Kabinenpersonal in Flugzeugen – und wie deren Ansprechverhalten unter verschiedenen Bedingungen kalibriert werden kann.
Die Nils Bokelberg Erfahrung
Nils Bokelberg
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:34:18 „Christoph und ich waren mal in einem Podcast von Nils Bokelberg. Ich meine, es war die Nils Bokelberg-Erfahrung. Wo wir über unser Leben berichtet haben. Ich weiß deswegen, weil ein Teil davon auf Wikipedia sich niedergeschlagen hat.“
Jochen Wegner erwähnt den Podcast beiläufig im Zusammenhang mit einer Anekdote über frühe Computerzeitschriften, in denen man Programmcode abtippen musste. Er erinnert sich an den Podcast, weil Inhalte daraus in seinen Wikipedia-Eintrag eingeflossen sind.
PCGO
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 00:36:23 „Es war die Zeit, wo es dann doch langsam zu Ende ging mit den C64 und aus der Redaktion des 64er Magazins heraus wurde dann die PCGO gegründet, weil man ja auch nicht die Leute rausschmeißen wollte, sondern ihnen eine neue Aufgabe geben wollte.“
Der Gast beschreibt, wie aus dem 64er Magazin die Computerzeitschrift PCGO hervorging, als der C64 an Bedeutung verlor. Bei PCGO bekam er seinen ersten Redakteursjob, nachdem es für Physiker nach der Wende schwierig war, Stellen zu finden.
NSA - Die Natürliche Sicherheitsarchitektur
Andreas Eschbach
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:37:54 „Unter deinen vielen, vielen, vielen sehr erfolgreichen Romanen und anderen Büchern ist eben auch diese Geschichte, die du dir irgendwann hast einfallen lassen, dass in den, glaube ich, späten 80er Jahren, wenn ich das richtig erinnere, Ölquellen in der DDR gefunden werden und die DDR plötzlich schwerreich wird und so eine Art Saudi-Arabien in Europa wird.“
Christoph Amend fragt den Gast nach einem seiner Romane, in dem ein alternatives Szenario beschrieben wird: In der DDR werden Ölquellen gefunden, wodurch das Land reich wird und die Diktatur stabilisiert wird. Der Roman wird als Ausgangspunkt für eine Diskussion über Demokratie vs. Diktatur genutzt. Der Titel wird nicht explizit genannt, es handelt sich vermutlich um einen alternativen Geschichtsroman des Gastes.
Mattings Warentest
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:48:13 „Du schreibst, ich bin mir nicht sicher, fast bis heute oder bis heute noch eine Kolumne, die Mattings Warentest heißt. Ja, fast. Die wurde jetzt im September eingestellt.“
Jochen Wegner spricht über die langjährige Technik-Testkolumne des Gastes, die als eine der dienstältesten Kolumnen im deutschen Journalismus galt. In der Kolumne wurden Produkte wie Staubsauger-Roboter und Handys getestet. Sie wurde im September eingestellt.
Stimmt's
Christoph Drösser
🗣 Unbekannt erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:48:28 „Es war immer die dienstälteste Kolumne im Deutschen mit dem Christoph Trösser zusammen. Wie heißt es? Stimmt's. Stimmt's, genau. Christoph und du, ihr seid die traditionellsten Kolumnisten in Deutschland.“
Im Gespräch über die Langlebigkeit von Mattings Warentest wird die ZEIT-Kolumne 'Stimmt's' von Christoph Drösser als vergleichbar langlebige Kolumne erwähnt. Beide galten als die dienstältesten Kolumnen im deutschen Journalismus.
Telepolis
Telepolis war noch so ein Medium, typisches Phänomen der Internet-Generation
Space
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 00:50:42 „Space hast du auch. Das ist eine Lizenz aus Großbritannien gewesen und die haben wir einfach in Deutschland gemacht. Die habe ich im Grunde gemacht. Es gab einen Chefredakteur, aber für den Inhalt war ich... Das hat halt wunderbar auch zu den Science-Fiction-Romanen, die es ja dann auch schon gab, gepasst.“
Der Gast erzählt von seiner Arbeit an der Zeitschrift Space, einer aus Großbritannien lizenzierten Publikation, die er inhaltlich bei Heise verantwortete. Er betont, dass das Thema perfekt zu seinen Science-Fiction-Romanen passte.
Kindle-Handbuch
Matthias Matting
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 00:53:35 „Dann dachte ich, okay, dann Kindle ist Englisch, schreibst ein kurzes Handbuch zum Kindle auf Deutsch, wie der funktioniert. 30 Seiten oder so und habe das veröffentlicht und habe dann tatsächlich festgestellt, dass man da mehr als 100 Bücher am Tag verkaufen kann und das wurde dann irgendwie Amazon-Jahresbestseller 2011.“
Der Gast erzählt, wie er mit einem kurzen deutschsprachigen Kindle-Handbuch seinen Einstieg ins Self-Publishing fand. Das 30-seitige E-Book verkaufte sich rund 120.000 Mal und wurde Amazon-Jahresbestseller 2011 – ein Schlüsselmoment, der seine weitere Karriere als Self-Publisher begründete.
Self-Publisher-Bibel
Matthias Matting
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:58:47 „Ich habe jetzt hier die gedruckte Self-Publisher-Bibel, allerdings Edition 2022. Gibt es eine neuere inzwischen? Nee, leider noch nicht. Das Drucken ist immer so anstrengend.“
Die Self-Publisher-Bibel ist das zentrale Nachschlagewerk des Gastes zum Thema Self-Publishing, das ihm den Spitznamen 'Self-Publishing-Papst' eingebracht hat. Die Inhalte sind auch kostenlos auf der zugehörigen Website verfügbar; das gedruckte Buch dient eher als Unterstützung für den Webseiten-Betrieb.
Die drei Sonnen
Liu Cixin
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:02:14 „Du stehst dazwischen irgendwie Liu Xixin, wie sagt man es richtig? Du weißt schon. Und diesen ganzen anderen Giganten, dann steht da halt Brandon Cree Morris auch mit so einer Reihe.“
Jochen Wegner beschreibt begeistert, wie die Bücher seines Gastes (unter dem Pseudonym Brandon Q. Morris) in einer Karlsruher Buchhandlung neben den Werken von Liu Cixin im Science-Fiction-Regal stehen. Liu Cixin wird als einer der 'Giganten' des Genres erwähnt, auf Augenhöhe mit denen der Gast steht.
Die faszinierende Welt der Relativität
Brandon Q. Morris
die faszinierende Welt von Relativität
Die neue Biografie des Merkurs
Brandon Q. Morris
die neue Biografie des Merkurs
Reise nach Fukushima
Matthias Matting
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:07:50 „Zum Beispiel Reise nach Fukushima. Da bist du unterwegs gewesen, hast da ein Self-Publishing-Band, wie du dich Fukushima näherst, veröffentlicht. Hat dann Preis bekommen von unter anderem Zeit Online und Tagesspiegel.“
Jochen Wegner listet frühe Werke des Gastes auf, um seinen Weg vom Sachbuchautor zum Science-Fiction-Autor nachzuzeichnen. Dieses Self-Publishing-Buch über Fukushima wurde preisgekrönt und zeigt, dass der Gast schon früh mit verschiedenen Formaten experimentierte.
Der eigene Internet-Server
Matthias Matting
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:08:13 „Ich habe auch zum Teil Sachen hier. Der eigene Internet-Server, war das eigentlich auch ein Self-Publishing? Nee, das war noch vorher. Das war im Verlag. Dein erstes Buch haben wir hier auch.“
Jochen Wegner blättert durch frühere Bücher des Gastes und erwähnt diesen Titel als eines der Verlagsbücher, die vor der Self-Publishing-Karriere erschienen sind.
Die neue Biografie des Universums
Matthias Matting
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:08:19 „Aber dann eben die neue Biografie des Universums, ein Thriller, die faszinierende Welt der Quanten, die faszinierende Welt von Relativität und so weiter, die neue Biografie des Merkurs.“
Jochen Wegner zählt populärwissenschaftliche Titel und andere Werke des Gastes auf, um den Weg zur Hard Science Fiction nachzuzeichnen. Diese Bücher bildeten die Brücke zwischen Sachbuch-Anleitungen und den späteren Science-Fiction-Romanen.
Die faszinierende Welt der Quanten
Matthias Matting
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:08:19 „Aber dann eben die neue Biografie des Universums, ein Thriller, die faszinierende Welt der Quanten, die faszinierende Welt von Relativität und so weiter, die neue Biografie des Merkurs.“
Eines der populärwissenschaftlichen Bücher, die Jochen Wegner aufzählt, um die Entwicklung des Gastes vom Sachbuchautor zum Science-Fiction-Autor zu illustrieren.
Star Wars
George Lucas
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 01:09:04 „Vielleicht muss ich einmal erklären, was Hard Science Fiction im Vergleich zu Star Wars ist. Ganz genau. Also es ist letztlich Science Fiction, die wirklich mal so passieren könnte.“
Der Gast nutzt Star Wars als Kontrastbeispiel, um Hard Science Fiction zu erklären. Während Star Wars fantastische Science Fiction darstellt, basiert Hard SF auf physikalisch realistischen Szenarien, die tatsächlich eintreten könnten.
Amalthea
Neal Stephenson
von Neil Stephenson den Roman Amalthea gelesen, 30 Seiten Orbitalmechanik
Enceladus
Brandon Q. Morris (Matthias Matting)
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 01:09:36 „Das erste HDSF-Buch war, das habe ich auch mitgebracht, Enceladus war das. Das habe ich gerade nochmal in einem Sammelband gelesen.“
Der Gast stellt sein erstes Hard-Science-Fiction-Buch vor, das auf dem Saturnmond Enceladus spielt. Das Buch handelt von einer Expedition, die nach Hinweisen auf Leben unter der Eisoberfläche sucht. Es ist mit rund 150.000 verkauften Exemplaren sein meistverkauftes Werk und der Auftakt einer großen Eismond-Serie.
Eismond-Serie (Sammelband)
Brandon Q. Morris (Matthias Matting)
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:09:47 „Genau, du hast einen dicken Eismund-Sammelband, weil das ist inzwischen eine riesige Serie.“
Jochen Wegner erwähnt den Sammelband der Eismond-Serie, die aus dem ersten Buch Enceladus hervorgegangen ist. Die Serie umfasst mittlerweile zahlreiche Bände und ist das bekannteste Werk des Gastes.
Seveneves (Amalthea)
Neal Stephenson
🗣 Unbekannt empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:10:03 „Und irgendwann habe ich von Neil Stephenson den Roman Amalthea gelesen. Und da geht es auf ungefähr 30 Seiten um Orbitalmechanik. Also wirklich... 30 Seiten lang Physik.“
Der Gast beschreibt Neal Stephensons Roman Amalthea (im Original: Seveneves) als Schlüsselerlebnis, das ihn zur Hard Science Fiction gebracht hat. Die Erkenntnis, dass ein Roman mit 30 Seiten reiner Orbitalmechanik trotzdem kommerziell erfolgreich sein kann, motivierte ihn, selbst evidenzbasierte Science Fiction zu schreiben.
The Long Way to a Small, Angry Planet
Becky Chambers
🗣 Jochen Wegner empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:30:32 „Becky Chambers und Anne Leckie zum Beispiel, habe ich mir nochmal aufgeschrieben, Gott, oh Gott, wie hieß das, The Long Journey to a Angry Planet gab so ein Buch und eine ganze Serie mittlerweile. Die ganz anders über KI nochmal nachdenkt, zum Beispiel viele andere Dinge ganz toll erzählt.“
Jochen Wegner bringt eine Welle weiblicher Science-Fiction-Autorinnen ins Gespräch. Er nennt Becky Chambers' Debütroman als Beispiel für einen anderen, weiblicheren Blick auf Science Fiction, der neue Perspektiven auf KI und andere Themen eröffnet.
Ancillary Justice / Imperial Radch-Serie
Ann Leckie
🗣 Jochen Wegner empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:31:16 „Und Anne Leckie hat so ein Universum entworfen. Der Plot ist hauptsächlich, dass eine kriegführende Gruppe andere Körper übernimmt, sozusagen, dass man ganze Schlachtschiffe mit Ancillaries bestückt. Also Lebewesen, die mal eigenständig waren und dann übernommen worden sind.“
Jochen Wegner beschreibt Ann Leckies Science-Fiction-Universum als Beispiel für eine neue Generation weiblicher SF-Autorinnen. Er betont den innovativen Plot, in dem Körper übernommen und als Ancillaries eingesetzt werden, und sieht darin einen spezifisch weiblicheren Blick auf das Genre.
Reise zum Mond (De la Terre à la Lune)
Jules Verne
Reise zum Mond hat sehr viele wissenschaftlich korrekte Tatsachen
Reise zum Mond
Jules Verne
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 01:35:07 „Reise zum Mond zum Beispiel hat sehr viele wissenschaftlich korrekte Tatsachen. Der Abschuss selber ist jetzt schwierig, so mit einer Kanone geschossen zu werden. Aber alles andere hat er sehr gut beschrieben.“
Der Gast erzählt, worüber er mit Jules Verne beim Abendessen sprechen würde. Er würde ihm berichten, wie präzise seine wissenschaftlichen Vorhersagen waren – insbesondere in 'Reise zum Mond', das trotz der unrealistischen Kanonen-Abschuss-Idee viele korrekte wissenschaftliche Details enthalte.
20.000 Meilen unter dem Meer
Jules Verne
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 01:35:14 „Auch dieses Unterseeboot, die Nemo zum Beispiel, die war ihrer Zeit voraus und so. Aber heutzutage großartig.“
Im Zusammenhang mit Jules Vernes visionären Vorhersagen erwähnt der Gast das U-Boot Nautilus (Kapitän Nemo) als Beispiel für eine Erfindung, die ihrer Zeit weit voraus war. Es wird implizit auf '20.000 Meilen unter dem Meer' verwiesen, ohne den Titel explizit zu nennen.
Neuromancer
William Gibson
Neuromancer, Blade Runner und New Romancer, Cyberpunk
Untergang des Universums
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 01:37:59 „Ich glaube, in dem einen Roman Untergang des Universums ist es sogar so, dass sie bis zum Ende des Universums keine andere intelligente Art entdecken.“
Als über die Wahrscheinlichkeit diskutiert wird, auf intelligente Außerirdische zu treffen, verweist der Gast auf seinen eigenen Roman 'Untergang des Universums', in dem die Menschheit bis zum Ende des Universums keine andere intelligente Spezies findet – als literarisches Gedankenexperiment zu den gewaltigen Entfernungen im All.
Captain Future
Edmond Hamilton
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:59:39 „Wie das fliegende Gehirn bei Captain Future. So zum Beispiel, genau.“
Als der Gast beschreibt, dass in seinem fiktiven Universum menschliche Bewusstseine auf andere physische Grundlagen übertragen werden können, zieht Christoph Amend die Parallele zum 'fliegenden Gehirn' aus der Serie Captain Future – ein populärkulturelles Bild für körperloses Bewusstsein.
Die Kosmonautin
Brandon Q. Morris
wie zum Beispiel die Kosmonautin, nicht Teil des Universums
Mars Nation
Brandon Q. Morris
bei Mars Nation, das auf dem Mars spielt, bricht der Kontakt ab
Die schwarze Stele
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 02:02:10 „Jetzt in der schwarzen Stele zum Beispiel ist es so ein Alien-Artefakt, wobei das auch durchaus eine Erklärung bekommt zum Ende hin und so.“
Im Gespräch über erzählerische Tricks in Hard-Science-Fiction – insbesondere 'Blackboxes', also unerklärte Technologien – nennt der Gast seinen Roman 'Die schwarze Stele' als Beispiel für ein Alien-Artefakt, das zunächst mysteriös erscheint, aber im Verlauf der Handlung eine wissenschaftliche Erklärung erhält.
Der Marsianer
Andy Weir
Die Heilige Schrift ist der Marsianer, bis auf den Staubsturm korrekt
The Martian
Andy Weir
🗣 Jochen Wegner empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:03:53 „Die Heilige Schrift ist der Marsianer, sage ich mal. Das ist vielleicht jedes Komma. Bis auf den Staubsturm am Anfang. Das hat er auch zugegeben.“
Im Gespräch über die wissenschaftliche Korrektheit von Science-Fiction bezeichnet Jochen Wegner 'Der Marsianer' von Andy Weir als die 'Heilige Schrift' der Hard-Science-Fiction – bis auf jeden Detail korrekt. Der Gast bestätigt, dass selbst Andy Weir zugegeben habe, dass der Staubsturm am Anfang physikalisch übertrieben sei, da die Marsatmosphäre zu dünn für solche Winde ist.
Der Marsianer – Rettet Mark Watney
Ridley Scott
die Verfilmung, die ich übrigens super finde
The Expanse
S.A. Corey (Buchvorlage)
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:05:28 „Die Expanse ist noch sehr gut. Die was? Die Expanse. Ah, die Expanse. Bis auf die Technologie, mit der sie, ich weiß nicht mal, wie es dort heißt.“
Die Serie 'The Expanse' wird als Beispiel für wissenschaftlich akkurate Science-Fiction gelobt. Die Sprecher diskutieren, dass die Serie realistische Weltraumkämpfe und korrekte Physik darstellt – etwa dass Triebwerke im Weltraum keine Geräusche machen.
Leviathan Wakes (The Expanse)
S.A. Corey
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:05:55 „Heißt die, glaube ich, Leviathan oder sowas von S.A. Corey. Ist so ein Autorenduo. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob es Leviathan oder sowas heißt.“
Im Zusammenhang mit der Serie 'The Expanse' wird die Romanvorlage erwähnt. Der Sprecher erinnert sich an den Autor S.A. Corey (ein Autorenduo) und vermutet, dass der erste Band 'Leviathan' heißt. Das Buch wird als 'Industriestandard' für harte Science-Fiction bezeichnet.
Star Trek
Gene Roddenberry
in Star Trek, wenn die sich treffen, sind die immer gleich orientiert
Gravity
Alfonso Cuarón
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:07:42 „Gravity? Nee, Gravity ist sehr gut.“
Christoph Amend fragt, ob Gravity gemeint sei, als es um physikalisch fragwürdige Science-Fiction-Filme geht. Der Film wird aber als wissenschaftlich gut bewertet und ist nicht der gesuchte 'Quatsch-Film'.
Battlestar Galactica
Battlestar Galactica ist wahrscheinlich auch komisch – Popcorn
Alien (Filmreihe)
Ridley Scott
Ich mag auch sehr die Alien-Reihe zum Beispiel
Ad Astra
James Gray
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:07:56 „Ad Astra war es. Ad Astra, genau. Ah, habe ich vor zwei Tagen geguckt, zufällig. Ah, okay, aber das ist, der erhebt so ein bisschen den Anspruch, dass es glaubwürdige Physik sein soll und trifft den Anspruch aber überhaupt nicht.“
Ad Astra mit Brad Pitt wird als Beispiel für einen Science-Fiction-Film genannt, der vorgibt, wissenschaftlich korrekt zu sein, es aber nicht ist. Besonders die Mond-Verfolgungsjagd wird als total unrealistisch kritisiert. Jochen Wegner vermutet, der Film sei ein Abklatsch von Interstellar.
Interstellar
Christopher Nolan
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:08:58 „Von Christopher Nolan. Achso, Interstellar. Interstellar war davor und das war sehr erfolgreich. Und ich glaube, der Brad Pitt Film ist so ein Abklatschversuch. Wobei Interstellar ja relativ toll ist. Da gibt es ja richtige Physikbücher dazu, wie das alles funktioniert. Kip Thorne hat das schwarze Loch gemacht.“
Jochen Wegner lobt Interstellar als wissenschaftlich fundiert und vergleicht ihn positiv mit Ad Astra. Er hebt hervor, dass Nobelpreisträger Kip Thorne die Simulation des Schwarzen Lochs im Film erstellt hat, was dem Film besonderen wissenschaftlichen Respekt verleihe.
Battlestar Galactica
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:09:17 „Star Wars ist ja Quatsch. Battlestar Galactica ist wahrscheinlich auch komisch. Ja, aber man kann es gucken. Es ist halt Popcorn und so.“
Battlestar Galactica wird beiläufig als weiteres Beispiel für physikalisch ungenaue, aber unterhaltsame Science-Fiction erwähnt.
Alien
Ridley Scott
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:09:27 „Ich mag auch sehr die Alien-Reihe zum Beispiel. Die ist ja auch... Achso, mit den Tieren aus dem Bauch raus. Genau, das mag ich auch sehr gerne. Auch großer Quatsch.“
Die Alien-Filmreihe wird als beliebtes, aber physikalisch fragwürdiges Science-Fiction-Franchise erwähnt. Beide Gesprächspartner mögen die Reihe trotz der wissenschaftlichen Ungenauigkeiten.
Prometheus (Alien-Prequel)
Ridley Scott
der vorletzte Alien, wo ein sehr kluger Roboter auftaucht
Prometheus
Ridley Scott
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:10:21 „Wie findest du diese in diesem, das ist jetzt schon wieder der vorletzte Alien, wie heißt der noch, wo dieser sehr kluge Roboter auftaucht als Hauptdarsteller. Sehr gut. Der Plot ist eben, dass Aliens pflanzen sich fort, indem sie ihre DNA im Universum verteilen.“
Jochen Wegner spricht über einen Alien-Prequel-Film (vermutlich Prometheus oder Alien: Covenant), in dem ein perfekter Android die Hauptrolle spielt. Er ist fasziniert von dieser KI-Figur, die beim Aufwachen Basketball spielt, während sie Fahrrad fährt.
Die Küchenschlacht
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:14:08 „Und dann, während die Pizza im Ofen ist und ich sie esse, gucke ich die Küchenschlacht. Nein. Auf dem ZDF, doch. Was machst du an der Küchenschlacht? Ich finde es spannend, dass da so Leute wie du und ich sich da hinstellen in das Studio.“
Der Gast beschreibt seinen Tagesablauf und erzählt, dass er in seiner Mittagspause die ZDF-Sendung 'Die Küchenschlacht' schaut, während er seine Tiefkühlpizza isst. Er findet es faszinierend, dass normale Menschen dort unter Zeitdruck kochen.
Der fremde Passagier
Brandon Q. Morris
Arik Science Fiction Romance oder Der fremde Passagier? – Der fremde Passagier
Perry Rhodan
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:36:11 „Ich habe den Kollegen getroffen, das ist ja eine Zusammenarbeit mit einem Kollegen und der kommt aus dem Kinderbuchbereich und schreibt aber auch für Perry Rowan und so, Fiction.“
Der Gast erwähnt, dass sein Co-Autor für das gemeinsame Kinderbuch auch für die Perry-Rhodan-Heftromanreihe schreibt. Dies wird beiläufig als Hintergrund des Kooperationspartners erwähnt.
Hyperion-Zyklus
Dan Simmons
der allerbeste of all time ist der Hyperion-Zyklus von Dan Simmons
Die linke Hand der Dunkelheit
Ursula K. Le Guin
die linke Hand der Dunkelheit ist großartig
Mars Genesis
Brandon Q. Morris
Mein neuestes Buch Mars Genesis, eine Reise mit dem Spaceship zum Mars
Zurück in die Zukunft
Robert Zemeckis
wenn du zurück in die Zukunft spielen könntest, also wie im Film
Die Söhne der großen Bärin
Liselotte Welskopf-Henrich
Die Söhne der großen Bären ist der Klassiker von Welskopf-Henrich
Tachyon-Trilogie
Brandon Q. Morris
in der Tachyon-Trilogie, überlichtschnelle Kommunikation mit Tachyonen
Der Schwarm
Frank Schätzing
Frank Schätzing ist dem am nächsten gekommen, kollektives Unterseelbewusstsein
The Peripheral
William Gibson
von William Gibson, The Perry's Fable, Informationen zwischen Welten
2001: Odyssee im Weltraum
Stanley Kubrick
Hat so ein bisschen 2001-Vibes – das große Vorbild
Blade Runner
Ridley Scott
Blade Runner und New Romancer, diese dunkle Cyberpunk-Welt
The Matrix
Lana Wachowski, Lilly Wachowski
es ist natürlich das Matrix-Ding, du kannst es nicht widerlegen
5 1/4 (Fünfeinviertel)
Brandon Q. Morris
das neue Buch 5 1 Viertel, geht um freie Entscheidung
Wool
Hugh Howey
der Wuhl geschrieben hat, auch auf Apple TV umgesetzt
Perry Rhodan
nach den ersten tausend Bänden Perry Rhodan hatte ich davon genug
Frösi (Zeitschrift)
Mit zwölf habe ich eine Geschichte verkauft, ich glaube es war die Frösi