Alles gesagt? – Lage der Nation, wie ist die Lage der Nation
#094

Lage der Nation, wie ist die Lage der Nation

Alles gesagt? / 09. Dezember 2024 / 44 Medien

Christoph Amend, Jochen Wegner & Philip Banse, Ulf Buermeyer

In dieser Premiere-Folge mit gleich zwei Gästen treffen Ulf Buermeyer und Philip Banse von der Lage der Nation auf die Alles-gesagt-Hosts — der amtlich meistgehörte Politik-Podcast Deutschlands trifft auf den unendlichen Podcast. Zwischen Verwechslungsanekdoten und Post-its auf den Mikrofonen wird schnell klar, warum die Lage so erfolgreich ist: Buermeyer und Banse liefern seit Jahren das politische Küchengespräch, das der öffentlich-rechtliche Rundfunk nie zustande gebracht hat — von der Klimakatastrophe über den Rechtsruck bis zu den Trümmern des Neoliberalismus.

„Lage der Nation ist der Podcast, den der öffentlich-rechtliche Rundfunk nie gemacht hat.“
🗣 Ulf Buermeyer

Erwähnte Medien (44)

Podcasting am Ende
Artikel

Podcasting am Ende

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:00:23 „Ich war natürlich Fanboy, ne? War völlig klar, das ist ein Ding. Auch wenn ich 2006 einen Beitrag gemacht habe, der hieß Podcasting am Ende, Hype beendet, alles, haben wir eine Blase, könnt ihr wieder streichen.“

Im Eröffnungsteil der Folge erzählt einer der Hosts von seiner frühen Begeisterung für Podcasting und speziell für Ulf Burmeyer. Ironisch gesteht er ein, selbst 2006 einen Beitrag veröffentlicht zu haben, der das Ende des Podcast-Hypes verkündete – eine Fehlprognose, wie die Existenz der Lage der Nation beweist.

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Spex
Artikel

Spex

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 00:20:19 „Der hat halt gesagt, du, komm mal mit, ich zeige dir mal, er war vier Jahre älter oder sowas. Und der hat, bei dem war ich dann immer am Nachmittag, der hat mir Bücher gezeigt und Platten vorgespielt. Und hier, nimm doch mal diese Zeitschrift, die Specs.“

Philip Banse erzählt von seiner Jugend im Landkreis Uelzen und einem älteren Mentor aus dem Tischtennisverein, der ihm die Welt der Indie- und Alternativkultur eröffnete. Das Musikmagazin Spex war dabei neben Büchern und Schallplatten eines der Schlüsselmedien, die ihn in diesen Kosmos einführten.

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Küchenradio
Podcast

Küchenradio

Philip Banse

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 00:47:23 „Und dann hat Gerd gesagt, ja super, super, super, das nennen wir Küchenradio, ist doch toll, geht morgen los bei mir in der Küche. Das ist ein ganz neues Podcast, wir nennen es Radio. Wir nennen es Küchenradio.“

Philip Banse beschreibt, wie er 2005 mit Freunden – Andreas Baum, Katja Bigalke und Gerd Brendel – einen der ersten deutschen Podcasts gründete. Küchenradio entstand aus reiner Experimentierfreude, ohne Budget, ohne Vorbereitung, mit einem Billigmikro in der Küche. Die erste Folge erschien am 26. April 2005. Der Podcast wird auch als der Ort beschrieben, an dem Banse und Ulf Buermeyer sich 2008 kennenlernten.

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2001: A Space Odyssey
Film

2001: A Space Odyssey

Stanley Kubrick

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:51:05 „Und ich habe nochmal nachgesehen, warum die iPods iPods heißen. Die iPods heißen iPods wegen 2001, weil da gibt es diese Dinger, die so an das Mutterschiff anliegen, das sind Pods.“

Im Gespräch über die Anfänge des Podcastings und die Rolle der Apple iPods erklärt Jochen Wegner die Etymologie des Namens iPod. Er verweist auf Kubricks Film '2001: A Space Odyssey', in dem die kleinen Raumkapseln, die am Mutterschiff andocken, als 'Pods' bezeichnet werden.

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Lage der Nation
Podcast

Lage der Nation

Philip Banse, Ulf Buermeyer

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 00:52:25 „Wir werden ja auch, wenn wir so Live-Shows machen mit der Lage der Nation, häufig gefragt, wie habt ihr beiden euch eigentlich kennengelernt? Und die schöne Wahrheit ist, beim Podcast. Allerdings eben nicht bei der Lage natürlich, sondern wir haben uns kennengelernt bei Philips damaligen Podcast.“

Philip Banse erwähnt seinen und Ulf Buermeyers gemeinsamen Podcast 'Lage der Nation' im Zusammenhang mit der Frage, wie sich die beiden kennengelernt haben. Bei Live-Shows werden sie oft danach gefragt – die Antwort führt zurück zum Küchenradio und dem Chaos Communication Congress 2008.

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Freiheit
Buch

Freiheit

Angela Merkel / Beate Baumann

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:01:16 „Das war doch der Ratschlag, den Angela Merkel auch bekommen hat. In der Schulklasse habe ich jetzt in ihrem Buch gelesen, weil sie als Pfarrerskind immer so ein bisschen aussortiert wurde und die mussten sich immer melden, welche Berufe die Eltern hatten. Und dann hat ihr, glaube ich, ein Mitschüler gesagt, sagt doch einfach Pfarrer.“

Im Gespräch über die Verwechslung von 'Pfarr-' und 'Fahr-Jugend' erinnert sich Christoph Amend an eine Anekdote aus Angela Merkels Autobiografie. Merkel wurde als Pfarrerskind in der DDR ausgegrenzt, und ein Mitschüler riet ihr, den Beruf ihres Vaters einfach als 'Fahrer' statt 'Pfarrer' anzugeben.

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Im Westen nichts Neues
Film

Im Westen nichts Neues

Erich Maria Remarque

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 01:12:56 „Wo ich so eine Szene aus dem Westen nichts Neues geschildert habe, dass das für mich leider nicht in Betracht kommt. Vielleicht, falls einer den Film kennt. Es gibt da so eine Szene, wo der Protagonist in so einem Granattrichter mit einem französischen Soldaten quasi eingesperrt ist.“

Ulf Burmeier erzählt, wie er als junger Mann seine Kriegsdienstverweigerung begründen musste. Er beschrieb darin eine eindringliche Szene aus 'Im Westen nichts Neues', in der der Protagonist stundenlang mit einem sterbenden feindlichen Soldaten in einem Granattrichter liegt. Diese Schilderung überzeugte das Bundesamt für den Zivildienst sofort.

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Hieroglyphen ohne Geheimnis
Buch

Hieroglyphen ohne Geheimnis

Karl Theodor Zauzich

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 01:16:48 „Also meine Lifeline war die 64er, da lag im Museumshop dann so ein kleines Buch von einem Ägyptologen, Karl Theodor Zautzig, Hieroglyphen ohne Geheimnis. Das war so eine ganz kleine Einführung, also man lernte so ein ganz bisschen Hieroglyphen lernen und das habe ich dann als Kind mit größter Hingabe getan.“

Ulf Burmeier erzählt von seiner kindlichen Begeisterung für das alte Ägypten. Bei einem Familienausflug nach Berlin fand er im Museumshop ein kleines Einführungsbuch über Hieroglyphen von Karl Theodor Zauzich. Als Kind auf dem Land ohne Internet oder Bibliothek wurde dieses Buch zu seinem Zugang zur Ägyptologie, die er später sogar an der Universität Leipzig studierte.

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Artikel

64er Magazin

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 01:20:38 „Also meine Lifeline war die 64er, aus dem Markt- und Technikverlag, falls Sie noch jemanden kennen. Das war so eine Zeitschrift, die hat sich eben mit dem 64er beschäftigt. Und da wurden ja auch regelmäßig Listings abgedruckt.“

Ulf Burmeier beschreibt sein Leben als technikbegeistertes Kind auf dem Land in den 1980ern, ohne Internet. Die Computerzeitschrift '64er' aus dem Markt-und-Technik-Verlag war seine Verbindung zur Welt der Commodore-Computer. Er tippte stundenlang die dort abgedruckten Programmier-Listings ab – eine typische Erfahrung der frühen Computergeneration.

Zum Artikel bei C64.at
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Studie

Extraneous factors in judicial decisions

Shai Danziger, Jonathan Levav, Liora Avnaim-Pesso

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 01:51:05 „Es gibt eine sehr bekannte Studie. Die hat sich Entscheidungen von Richterinnen und Richtern in Israel über Strafaussetzungen zur Bewährung angeschaut. Also ein hungriger Richter kurz vor dem Mittagessen entscheidet in der Tendenz deutlich strenger als derselbe Richter nach dem Mittagessen.“

Im Gespräch über richterliche Objektivität und den Einfluss von Emotionen auf Urteile erwähnt ein anderer Gesprächsteilnehmer Daniel Kahneman, woraufhin Philip Banse die berühmte israelische Studie zu Bewährungsentscheidungen schildert. Er nutzt sie als Beleg dafür, dass Justiz immer menschengemacht und damit fehlerbehaftet bleibt.

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Die Baustellen der Nation
Buch

Die Baustellen der Nation

Philip Banse, Philipp Banse

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:04:24 „Die Baustellen der Nation. Ich glaube, es ist hier eingepackt. Es ist unter den Königsberger Klopsen und der Zeit verschunden. Ah, vielen Dank. Ja, hier. Genau. Lief ganz gut, das Buch, oder?“

Als Jochen Wegner fragt, ob Philip Banse wie Ferdinand von Schirach hätte Belletristik schreiben können, verweist Banse auf das Sachbuch, das er mit seinem Podcast-Partner Philipp geschrieben hat. Das Buch wird kurz herumgereicht, die Verkaufszahlen von rund 70.000–75.000 Exemplaren werden lobend erwähnt.

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Essay über Liberalismus in der aktuellen Ausgabe der Zeit
Essay

Essay über Liberalismus in der aktuellen Ausgabe der Zeit

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:35:50 „Wir reden ja viel darüber in der aktuellen Ausgabe der Zeit, die hier auch irgendwo liegt. Großer Essay über die Frage, wie können wir heute Liberalismus eigentlich denken. Wir nehmen am 5. Dezember auf.“

Jochen Wegner verweist auf einen aktuellen Essay in der Zeit, der sich mit der Frage beschäftigt, wie Liberalismus heute gedacht werden kann. Der Verweis fällt in eine Diskussion über klassischen Bürgerliberalismus, die Entfremdung der FDP von sozialliberalen Wurzeln und die politische Einordnung des Podcasts Lage der Nation.

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Recherche zum FDP-Ausstiegsplan ('D-Day')
Artikel

Recherche zum FDP-Ausstiegsplan ('D-Day')

Robert Pausch

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:38:07 „Uns ist bei Zeit Online fast der Server weggeflogen neulich, als wir etwas Hintergrundmaterial zu einem sogenannten Drehbuch der Liberalen, um aus der Koalition auszusteigen, veröffentlicht haben. Der Kollege Robert Pausch hat das recherchiert.“

Jochen Wegner berichtet von einer Recherche seines Zeit-Kollegen Robert Pausch, die Dokumente zum geplanten Ausstieg der FDP aus der Ampel-Koalition offenlegte. Die Veröffentlichung hatte enormes Leserinteresse und fast die Server zum Absturz gebracht. Wegner betont den Kontrast zwischen öffentlichen Aussagen und tatsächlichem Handeln der FDP-Spitze.

Zum Artikel bei ZEIT Online
Dossier zum FDP-Koalitionsausstieg
Artikel

Dossier zum FDP-Koalitionsausstieg

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:38:27 „Und auch die Süddeutsche Zeitung hat kurz danach, wenige Stunden danach, auch ein großes Dossier veröffentlicht. Das hatte ja so mehrere Umdrehungen.“

Jochen Wegner erwähnt, dass die Süddeutsche Zeitung wenige Stunden nach der Zeit-Online-Veröffentlichung ebenfalls ein großes Dossier zum selben Thema – dem FDP-Plan zum Koalitionsausstieg – publiziert hat. Der Verweis dient dazu, die Breite der Berichterstattung und die politische Tragweite des Themas zu unterstreichen.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung
Caren Miosga
Serie

Caren Miosga

Caren Miosga

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:42:18 „In der aktuellen Folge der Lage, wie wir Lagefans sagen, redet er ja auch über diesen einen Satz, den Christian Lindner bei Karin Miosga gesagt hat. Und ich finde es insofern inhaltlich interessant und aber auch, sagen wir mal, medienteoretisch interessant, weil ich habe die Sendung auch live gesehen.“

Christoph Amend bezieht sich auf eine konkrete Ausgabe der ARD-Talkshow 'Caren Miosga', in der Christian Lindner einen umstrittenen Satz 'rausgeschossen' hat. Amend hat die Sendung live gesehen und analysiert, dass der Satz im Gesprächsverlauf fast unterging und möglicherweise bewusst platziert war.

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Blood, Toil, Tears and Sweat
Rede

Blood, Toil, Tears and Sweat

Winston Churchill

🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 03:05:54 „Stellt sich Churchill hin und sagt, Leute, ich weiß, ihr findet das scheiße. Blutschweiß und Tränen, das ist der Weg, wir gehen. Und viele fanden ihn, obwohl sie das inhaltlich vielleicht anders sehen, aber auch deshalb gut, weil er Rückgrat bewiesen hat.“

Ein Sprecher zieht eine historische Parallele zu Churchills berühmter Rede 'Blood, Toil, Tears and Sweat' von 1940, um zu illustrieren, dass politische Führung manchmal bedeutet, unpopuläre Entscheidungen mit Rückgrat zu vertreten. Das Argument dient als Plädoyer für entschlossenes politisches Personal in fragilen Koalitionen.

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📰
Artikel

Mourir pour Dantzig?

Marcel Déat

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 03:06:18 „In Frankreich gab es ja die gleiche Diskussion. Murier pour Danzig, das wollte auch niemand. Also für Danzig sterben.“

Philip Banse verweist auf Marcel Déats berühmten Zeitungsartikel 'Mourir pour Dantzig?' von 1939, in dem die französische Kriegsbereitschaft für Polen in Frage gestellt wurde. Er nutzt die Referenz als Parallele zur Churchill-Anekdote, um zu zeigen, dass mutige politische Entscheidungen immer auf Widerstand stoßen – und dass Abwahl das Risiko von Führungsstärke ist.

Zum Artikel bei Clio-texte.clionautes.org
Markus Lanz
Serie

Markus Lanz

Markus Lanz

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:14:06 „Offensichtlich sprechen Podcasts ja vielleicht eine leicht verschobene Zielgruppe an zu Markus Lanz, sage ich jetzt mal, außer natürlich Lanz.“

Jochen Wegner vergleicht die Reichweite und Zielgruppe von Podcasts mit klassischen TV-Formaten. Er nutzt Markus Lanz als Beispiel für ein etabliertes TV-Talkformat, um zu verdeutlichen, dass Podcasts eine andere, teilweise jüngere Zielgruppe erreichen.

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c't
Artikel

c't

Heise Verlag

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 03:17:33 „Ganz ehrlich, ich habe lange Nächte auf der Rettungswache die CT gelesen. Die damals ja nur monatlich kam und irgendwie so 5 cm dick. Armdick. Aber ich habe sie immer noch im Abo.“

Im Gespräch über die Wurzeln der Lage-Hosts in der IT- und Nerd-Szene kommt die Rede auf den Heise Verlag und die c't. Philip Banse beschreibt seine langjährige Verbundenheit mit dem Magazin, das er seit seiner Zeit auf der Rettungswache liest und bis heute abonniert hat.

Zum Artikel bei Shop.heise.de
The Joe Rogan Experience
Podcast

The Joe Rogan Experience

Joe Rogan

🗣 Philip Banse erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:32:06 „Joe Rogan aufwärts, glaube ich. Oder? Ich glaube, das, also jetzt mal ohne Witz, ich glaube, das ist Altersgrenze.“

Auf die Frage, ab welcher Summe die Lage-Hosts ihre Unabhängigkeit aufgeben würden, nennt Philip Banse scherzhaft Joe Rogan als Maßstab – eine Anspielung auf dessen legendären Exklusivdeal mit Spotify über mehrere hundert Millionen Dollar.

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Hotel Matze
Podcast

Hotel Matze

Matze Hielscher

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:39:09 „Hotel Matze oder in aller Ruhe? In aller Ruhe.“

Im A-oder-B-Spiel wird der Interview-Podcast 'Hotel Matze' als Option gegen einen anderen Podcast gestellt. Die Gäste entscheiden sich für die Alternative.

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In aller Ruhe
Podcast

In aller Ruhe

Horst Lichter

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:39:09 „Hotel Matze oder in aller Ruhe? In aller Ruhe.“

Im A-oder-B-Spiel wird der Podcast 'In aller Ruhe' als Alternative zu 'Hotel Matze' genannt. Die Gäste entscheiden sich für 'In aller Ruhe'.

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Chaos Radio Express
Podcast

Chaos Radio Express

Tim Pritlove

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:39:15 „Schrift, Sonar oder Chaos Radio Express? Chaos Radio Express.“

Im schnellen A-oder-B-Spiel wird der Technik- und Nerd-Podcast 'Chaos Radio Express' als Option genannt. Die Gäste – beide aus dem Tech-Podcast-Umfeld – wählen CRE.

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Winnetou
Buch

Winnetou

Karl May

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:39:28 „Winnetou oder kein Winnetou? Winnetou.“

Im A-oder-B-Spiel wird die damals aktuelle Winnetou-Debatte aufgegriffen – die Frage, ob Karl Mays Figur noch zeitgemäß ist. Die Gäste positionieren sich pro Winnetou.

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Anne Will
Serie

Anne Will

Anne Will

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:41:23 „Lanz oder Will? Will.“

Im Talkshow-Vergleich des A-oder-B-Spiels wird Anne Wills ARD-Sendung gegenüber Markus Lanz bevorzugt.

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Maybrit Illner
Serie

Maybrit Illner

Maybrit Illner

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:41:25 „Talkshow oder Podcast? Podcast. Ilna oder Lanz? Ilna. Lanz oder Will? Will. Maischberger oder Hart aber fair? Hart aber fair.“

Im A-oder-B-Spiel werden die großen deutschen Polittalkshows gegeneinander gestellt. Die Gäste bevorzugen Illner gegenüber Lanz, was zu ihrer politikjournalistischen Perspektive passt.

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Hart aber fair
Serie

Hart aber fair

Louis Klamroth

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:41:25 „Maischberger oder Hart aber fair? Hart aber fair.“

Im Talkshow-Vergleich des A-oder-B-Spiels wird 'Hart aber fair' gegenüber 'Maischberger' bevorzugt.

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Gemischtes Hack
Podcast

Gemischtes Hack

Felix Lobrecht / Tommi Schmitt · 2018

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:41:30 „Fest und flauschig oder gemischtes Hack? Fest und flauschig.“

Im A-oder-B-Spiel wird der Comedy-Podcast 'Gemischtes Hack' als Alternative zu 'Fest & Flauschig' genannt. Die Gäste bevorzugen die Konkurrenz.

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Serial
Podcast

Serial

Sarah Koenig

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:41:41 „Serial oder Shittown? Serial oder Shittown? Serial.“

Im A-oder-B-Spiel werden zwei Meilensteine des US-amerikanischen Investigativ-Podcast-Genres gegenübergestellt. Die Gäste wählen 'Serial'.

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S-Town
Podcast

S-Town

Brian Reed

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:41:41 „Serial oder Shittown? Serial oder Shittown? Serial.“

Im A-oder-B-Spiel wird der preisgekrönte Podcast 'S-Town' (im Transkript als 'Shittown' wiedergegeben) als Alternative zu 'Serial' genannt. Die Gäste entscheiden sich für Serial.

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Star Wars
Film

Star Wars

George Lucas

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:41:46 „Luke oder Han? Luke oder Han? Luke.“

Im A-oder-B-Spiel wird die klassische Star-Wars-Frage nach dem bevorzugten Helden gestellt – Luke Skywalker oder Han Solo. Die Gäste wählen Luke.

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Das Ende der Geschichte und der letzte Mensch
Buch

Das Ende der Geschichte und der letzte Mensch

Francis Fukuyama

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 04:12:18 „Nicht das Ende der Geschichte, sondern... Also meine historische Analyse wäre, dass quasi die neoliberale Ideologie die Axt an die Wurzeln der liberalen Demokratie gelegt hat.“

Philip Banse greift Fukuyamas berühmte These vom 'Ende der Geschichte' auf und widerspricht ihr implizit. Er argumentiert, dass die liberale Demokratie keineswegs als historischer Endzustand gesichert sei, sondern durch den Neoliberalismus seit den 90er Jahren systematisch ausgehöhlt worden sei.

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🎨
Kunst

Blaue Pferde

Franz Marc

🗣 Philip Banse erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:14:37 „Denken wir zum Beispiel an Menschen wie Franz Mark, den Mann mit den bunten Pferden zum Beispiel, der sich freiwillig gemeldet hat zum Kriegseinsatz und dann, ich glaube, 1916 auch tatsächlich ums Leben gekommen ist.“

Philip Banse zieht eine historische Parallele zur Kriegsbegeisterung in intellektuellen Kreisen vor 1914. Er nennt Franz Marc als Beispiel für Künstler und Intellektuelle, die das 'reinigende Gewitter' des Krieges herbeigesehnt haben – und vergleicht das mit heutigen Stimmen, die eine tiefe Krise als notwendig betrachten.

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Buch über Klimakrise-Verleugnung
Buch

Buch über Klimakrise-Verleugnung

Böcker

🗣 Philip Banse empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:35:06 „Böcker hat darüber, finde ich, ein sehr, sehr spannendes Buch geschrieben, der dann auch sagt, das ist jetzt alles kein Zufall, dass Menschen die Klimakrise verweigern oder verdrängen oder verleugnen. Sondern da gibt es eben auch ganz bewusste Einflussnahme fossiler Interessen, die dann wiederum ihre politischen Parteien haben, die Liedchen singen und die dann auch bestimmte Medien beeinflussen und bestimmte Fake-NGOs.“

Im Gespräch über die Parallelen zwischen Klimakrise-Verleugnung und der Weigerung, die russische Bedrohung ernst zu nehmen, empfiehlt Philip Banse ein Buch von Böcker. Dessen zentrale These: Die Verleugnung der Klimakrise ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Einflussnahme fossiler Industrie-Interessen auf Politik, Medien und Schein-NGOs.

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Triggerpunkte
Buch

Triggerpunkte

Steffen Mau

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 05:02:51 „Und ich glaube, gesellschaftliche Konsense über so sinnvolle Dinge wie CO2-Einsparungen beim Heizen werden einfach immer wieder zerschossen von einer, wie heißt er denn, unser Soziologe Steffen Mau würde sagen, von Polarisierungsunternehmer.“

Philip Banse greift im Kontext der Debatte über gesellschaftliche Spaltung und die Unmöglichkeit breiter politischer Konsense auf den Begriff 'Polarisierungsunternehmer' des Soziologen Steffen Mau zurück. Der Begriff stammt aus Maus Analyse der deutschen Gesellschaft und beschreibt Akteure, die gezielt von gesellschaftlicher Spaltung profitieren. Banse nutzt ihn, um zu erklären, warum sich keine 30-40 Prozent der Bevölkerung mehr hinter gemeinsamen Zielen versammeln können.

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New Kids on the Block
Musik

New Kids on the Block

New Kids on the Block

🗣 Unbekannt erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:28:05 „Ja, es ist so, man findet sich wie eine Band, so war das ja in der Musik auch ganz lange, bis dann irgendwie, wie hießen sie, New Kids on the Block oder irgendwie diese Boybands da um die Ecke kamen.“

Der Sprecher greift die Analogie auf, dass sich Podcast-Duos wie Bands finden müssen. Er nutzt New Kids on the Block als Beispiel für den Moment, als in der Musikindustrie das Casting organische Bandfindung ablöste – und argumentiert, dass beim Podcast die Chemie zwischen den Hosts viel schwerer zu faken ist als bei einer Boyband.

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Das Kind in dir muss Heimat finden
Buch

Das Kind in dir muss Heimat finden

Stefanie Stahl

🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 05:41:02 „Und deswegen fand ich auch ihre letzte Sendung mit der Frau Stahl, Stefanie Stahl. Und das Kind will Heimat finden. Wie gesagt, kann man ja im Einzelnen darüber streiten. Aber ich fand die Grundidee und die Grundthese von ihr richtig, dass wir uns viel zu wenig damit auseinandersetzen.“

Im Kontext eines längeren Gesprächs über die Wichtigkeit von Beziehungsarbeit und Kommunikation in ihrer Podcast-Partnerschaft verweist der Sprecher auf Stefanie Stahls Grundthese: Wir setzen uns viel zu wenig mit unseren Beziehungsmustern auseinander – in der Schule, in Partnerschaften, in Familien. Er sieht das als Bestätigung seiner eigenen Erfahrung, dass aktive Beziehungsarbeit essenziell ist.

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Hauser & Kienzle
Serie

Hauser & Kienzle

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:42:23 „Es wäre jetzt nicht so überraschend, wenn ihr so einen Hauser-Kienzle-Podcast machen würdet, wo ihr euch ständig die Sachen um den Kopf haut, politisch natürlich.“

Christoph Amend vergleicht den kollegialen Stil der Lage-der-Nation-Hosts mit dem bewusst kontroversen ZDF-Format der 90er Jahre. Philip Banse erklärt für jüngere Hörer, dass Hauser & Kienzle ein künstlich kontroverses, geskriptetes TV-Format war – das Gegenteil ihres Ansatzes.

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Crossfire
Serie

Crossfire

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:42:40 „Genau, geskriptet war auch das erste Wort, was mir dazu im Gehirn war. So wie Crossfire vorher war das Vorbild.“

Christoph Amend erwähnt die US-amerikanische CNN-Sendung Crossfire als das Vorbild für das deutsche Format Hauser & Kienzle. Beide stehen für ein inszeniert-kontroverses Gesprächsformat, das als Kontrast zum ehrlichen Austausch der Lage-der-Nation-Hosts dient.

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The Daily
Podcast

The Daily

Michael Barbaro / The New York Times

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 06:09:11 „Also ich habe selber eine Reihe Podcasts, die ich seit Jahren höre. Beispielsweise The Daily von den New York Times mit Michael Barbaro, der da ja auch... Michael. Michael. Barbaro. Barbaro.“

Im Gespräch über die Frage, warum Podcasts so beliebt sind, nennt Philip Banse 'The Daily' als Beispiel für die besondere Nähebeziehung, die zwischen Hörern und Podcast-Hosts entsteht. Er beschreibt, dass er nach vielen Stunden Zuhören das Gefühl habe, Michael Barbaro persönlich zu kennen – obwohl die Beziehung völlig asymmetrisch sei.

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Informationelle Selbstbestimmung und effektiver Rechtsschutz im Strafvollzug
Buch

Informationelle Selbstbestimmung und effektiver Rechtsschutz im Strafvollzug

Philip Banse

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 06:19:47 „Deswegen hat die Arbeit ja so einen Doppeltitel, informationelle Selbstbestimmung und effektiver Rechtsschutz im Strafvollzug.“

Jochen Wegner spricht Philip Banse auf dessen juristische Doktorarbeit an, die sich mit Datenschutz und Bürgerrechten im Gefängnis befasst. Banse erklärt die wegweisende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass Strafgefangene ihre Grundrechte nicht an der Gefängnistür abgeben. Jochen entdeckt sogar einen Schreibfehler im Vorwort der Dissertation.

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Beratungskulturen
Buch

Beratungskulturen

Gertrude Lübbe-Wolff

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 06:27:51 „Und es gibt über die Arbeit des Bundesverfassungsgerichts und anderer Verfassungsgerichte ein sehr spannendes Buch von Gertrude Lübbe-Wolf, selbst ehemalige Verfassungsrichterin, emeritierte Professorin aus Bielefeld. Unter dem schönen Titel Beratungskulturen ist Open Access, kann man sich kostenlos runterladen.“

Im Gespräch über die Frage, warum das Bundesverfassungsgericht so weise und unparteiisch entscheidet, empfiehlt Philip Banse dieses Buch der ehemaligen Verfassungsrichterin Gertrude Lübbe-Wolff. Es schildert das Innenleben der Beratungen am Bundesverfassungsgericht und zeigt, wie dort ein extrem hoher Wert auf möglichst einstimmige Entscheidungen gelegt wird – ein Schlüssel zur Akzeptanz des Gerichts.

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Paper zur Antisemitismus-Definition auf dem Verfassungsblog
Artikel

Paper zur Antisemitismus-Definition auf dem Verfassungsblog

🗣 Philip Banse referenziert bei ⏱ 07:05:15 „Eine Freundin von mir, mit der ich in New York studiert habe, ist jüdische Israelin, hat dazu gerade auf dem Verfassungsblock auch ein Paper geschrieben. Und die sagt, dass ich verkürze das jetzt etwas, kann nicht wahr sein, dass ihr Deutsche jetzt wieder hingeht und sagt, wer ist ein guter Jude?“

Philip Banse berichtet über die Debatte um eine zu weite Antisemitismus-Definition, insbesondere die IHRA-Definition. Er verweist auf einen Beitrag einer jüdisch-israelischen Freundin auf dem Verfassungsblog, die argumentiert, dass es nicht sein könne, dass Deutsche darüber entscheiden, wer ein 'guter Jude' sei. Das Paper untermauert Banses persönliche Überzeugung, dass eine zu breite Definition jüdische Stimmenvielfalt ausgrenzt.

Zum Artikel bei Verfassungsblog.de
The X-Files
Serie

The X-Files

Chris Carter

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 07:20:53 „Ich habe vor kurzem, habe ich so über X-Files nachgedacht. Diese Serie. War eine Serie, die sich mit Verschwörungstheorien beschäftigt hat, die nichts anderes gemacht hat, als zu sagen, die Welt ist eigentlich ganz anders. Und das war damals in den 90ern, funktionierte das auf so einer reinen Entertainment-Ebene irgendwie lustig.“

Im Gespräch über Elon Musk und die Verbreitung von Verschwörungstheorien zieht Christoph Amend eine Verbindung zur Popkultur der 90er Jahre. Er argumentiert, dass X-Files damals reines Entertainment war, aber rückblickend zeigt, wie Verschwörungsnarrative aus der Popkultur herausgewandert sind und heute reale politische Macht entfalten — eine Entwicklung, die man damals nicht ernst genommen hat.

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