Luise Pusch, warum ist Deutsch eine Männersprache
Christoph Amend, Jochen Wegner & Luise Pusch
Luise Pusch, Begründerin der feministischen Linguistik in Deutschland, kommt mit 58 Minuten Verspätung aus Hannover — gerade knapp genug, dass die Bahn keine Erstattung zahlen muss. Bevor es um Sprache, Gendern und ihr Leben zwischen USA und Deutschland geht, entspinnt sich ein Gespräch über den Niedergang der Deutschen Bahn, die in den 80ern noch mit dem Slogan 'Alle reden vom Wetter, wir nicht' werben konnte.
„Frauen waren schon immer so unwichtig, dass es noch nicht mal Paragrafen dafür gab.“
Erwähnte Medien (62)
Grimmsches Wörterbuch
Jacob Grimm / Wilhelm Grimm
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 00:06:44 „Ich glaube, ich bin die Erste, die da mal reingeguckt hat und dann immer gesagt hat, naja, also guck doch mal im Grimmschen Wörterbuch steht das auch schon.“
Luise Pusch nutzt das Grimmsche Wörterbuch als Beleg dafür, dass das Wort Gästin seit dem 15. oder 16. Jahrhundert belegt ist
Deutsches Wörterbuch
Jacob und Wilhelm Grimm
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 00:06:51 „Ich glaube, ich bin die Erste, die da mal reingeguckt hat und dann immer gesagt hat, naja, also guck doch mal im Grimmschen Wörterbuch steht das auch schon.“
Im Gespräch über die Kritik am Wort 'Gästin' verweist Luise Pusch auf das Grimmsche Wörterbuch als Beleg dafür, dass das Wort bereits seit dem 15. oder 16. Jahrhundert existiert. Sie nutzt es als Autoritätsargument gegen Kritiker der geschlechtergerechten Sprache.
Autobiografie (Band 1: 1944–1965)
Luise Pusch
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:11:57 „Ihres Lebens haben Sie ein fantastisches Buch geschrieben, das ich in der Vorbereitung auch gelesen habe, Autobiografie, die bis zu diesem Punkt geht.“
Christoph Amend hat Luise Puschs erste Autobiografie gelesen, die den Zeitraum 1944 bis 1965 abdeckt
Autobiografie (erster Teil, 1944–1965)
Luise Pusch
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:12:32 „Und über diese Zweiteile haben Sie eben, also über den ersten Teil Ihres Lebens haben Sie ein fantastisches Buch geschrieben, das ich in der Vorbereitung auch gelesen habe, Ihre Autobiografie, die bis zu diesem Punkt geht.“
Christoph Amend erwähnt, dass er in der Vorbereitung auf das Gespräch Luise Puschs Autobiografie gelesen hat, die den Zeitraum von 1944 bis 1965 abdeckt. Pusch bestätigt, dass sie gerade den ersten Teil fertiggestellt hat und dass es tatsächlich zwei autobiografische Bücher geben wird.
Die Substantivierung von Verben mit Satzkomplementen im Englischen und im Deutschen
Luise Pusch
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:14:26 „Aber Ihre Dissertation hat einen wunderbaren Titel. Die Substantivierung von Verben mit Satzkomplementen im Englischen und im Deutschen.“
Christoph Amend liest den Titel von Luise Puschs Dissertation vor, die sie im Rahmen ihres Studiums der Anglistik an der Universität Hamburg verfasste. Der sperrige Titel sorgt für einen humorvollen Moment im Gespräch.
Sonja. Eine Melancholie für Fortgeschrittene
Luise Pusch
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 00:17:16 „Also ich hatte eigentlich nur den Titel Eine Melancholie für Fortgeschrittene. Das ist ein Zitat von Juna Barnes. Und da hat dann der Verlag gesagt, also das geht gar nicht. Geht höchstens als Untertitel. Wir nennen das jetzt Sonja.“
Luise Pusch erzählt die Entstehungsgeschichte ihres ersten nicht-wissenschaftlichen Buches 'Sonja', das unter Pseudonym erschien. Es handelt von ihrer Beziehung zu einer Frau namens Sitta, die sie im Buch Sonja nannte. Der Untertitel 'Eine Melancholie für Fortgeschrittene' ist ein Zitat von Djuna Barnes.
Nightwood
Djuna Barnes
🗣 Luise Pusch zitiert daraus bei ⏱ 00:22:30 „Also im Original steht da bei Juna Barnes, ja, Sie haben da ein gebrochenes Herz, aber ich, ich habe Nierenschwund und ich weiß nicht was und noch etliche Krankheiten und ein gebrochenes Herz. Und niemand wird je eine tiefere Wahrheit finden, als seine Niere es ihm erlaubt.“
Luise Pusch zitiert aus Djuna Barnes' Werk, von dem sie den Untertitel ihres Buches 'Sonja' entlehnte – 'Eine Melancholie für Fortgeschrittene'. Das Zitat über körperliches Leiden und gebrochene Herzen dient Pusch als Metapher für die Erfahrung zweier junger Lesben in einer feindlichen Gesellschaft.
Daniel Schreibers autobiografisches Werk
Daniel Schreiber
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:29:43 „Daniel Schreiber ist ja wesentlich jünger und wuchs eigentlich auf in einer Zeit, wo es schon einigermaßen, man ein bisschen durchatmen konnte.“
Christoph Amend nennt Daniel Schreiber als Beispiel für Männer, die über ihre schwierige Jugend als Homosexuelle geschrieben haben. Luise Pusch relativiert dies mit dem Hinweis, dass Schreiber einer jüngeren Generation angehört, die bereits etwas freier aufwachsen konnte, und betont den Unterschied zur lesbischen Erfahrung.
Daniel Schreibers Werk über Homosexualität
Daniel Schreiber
🗣 Luise Pusch erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:29:57 „Und einige Männer haben ja darüber jetzt auch was geschrieben, meistens aber Jüngere. Daniel Schreiber zum Beispiel.“
Luise Pusch erwähnt Daniel Schreiber als jüngeren Autor, der über die schwule Erfahrung geschrieben hat, in einer Zeit als es schon etwas einfacher war
Thérèse et Isabelle
Violette Leduc
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 00:30:23 „Und die anderen, die Frauen wie, wer ist da, Therese und Isabel von Violette Leduc, wesentlich früher noch als ich. Aber das sind alles weniger Schilderungen dieser Wie soll man das nennen, dieses Lockdowns, lesbischer Lockdown?“
Luise Pusch erwähnt Violette Leducs 'Thérèse et Isabelle' im Kontext der literarischen Darstellung lesbischer Erfahrungen. Sie stellt fest, dass Leducs Werk zwar deutlich früher erschien, aber die spezifische Erfahrung des 'lesbischen Lockdowns' – der gesellschaftlichen Isolation und Unsichtbarkeit – weniger thematisiert als ihr eigenes Buch.
Das Ende von Eddy
Édouard Louis
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:33:32 „Didier Eribon ist in Deutschland vor allem auch bekannt geworden als Mentor von Édouard Louis, der ja auch großer Bestsellerautor geworden ist.“
Édouard Louis wird als Schüler Eribons erwähnt, der mit derselben Thematik – autobiografische Aufarbeitung von Klasse und Sexualität – zum Bestsellerautor wurde. Luise Pusch nutzt die Erwähnung, um zu kritisieren, dass die weibliche und lesbische Perspektive in diesem literarischen Diskurs fehlt.
Der Hase und der Igel
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 00:47:17 „Und er reiste auch mit Filmen umher. Also er hat uns einen kleinen Film vorgespielt, Der Hase und der Igel. Also er versuchte sich da beliebt zu machen.“
Luise Pusch erinnert sich an ihren Vater, der die Familie nur selten besuchte. Bei einem dieser Besuche brachte er verfaulte Bananen mit und zeigte den Kindern einen kleinen Film – 'Der Hase und der Igel'. Die Szene illustriert die distanzierte Vater-Kind-Beziehung.
Sexuelle Revolution
Kate Millett
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:02:16 „Also Kate Millett, Alice Schwarzer, die habe ich dann gelesen und dann fiel mir vieles wie Schuppen vor den Augen.“
Kate Milletts Werk wird als Augenöffner für Luise Puschs feministische Politisierung beschrieben
Der kleine Unterschied und seine großen Folgen
Alice Schwarzer
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:02:16 „Also Kate Millett, Alice Schwarzer, die habe ich dann gelesen und dann fiel mir vieles wie Schuppen vor den Augen.“
Alice Schwarzers Werk wird als prägend für Luise Puschs feministische Erweckung erwähnt
Sexuelle Befreiung der Frau
Kate Millett
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:02:23 „Also Kate Millett, Alice Schwarzer, die habe ich dann gelesen und dann fiel mir vieles wie Schuppen vor den Augen.“
Luise Pusch beschreibt ihren Weg zum Feminismus und nennt Kate Millett als eine der Vordenkerinnen, deren Lektüre ihr die Augen geöffnet habe. Ihr Analytiker Hans-Ulrich Müller hatte ihr Millett und Schwarzer zu lesen gegeben, was zu einem Wendepunkt in ihrem Denken wurde.
Language and Woman's Place
Robin Lakoff
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:02:55 „Robin Lakoff war eine der wenigen weiblichen Linguistinnen, die dann auch tatsächlich einen der ersten feministisch-linguistischen Aufsätze produziert hat.“
Im Gespräch über die männlich dominierte Wissenschaftslandschaft erwähnt Luise Pusch Robin Lakoff als Pionierin der feministischen Linguistik. Jochen Wegner bestätigt, den Text in der Vorbereitung gelesen zu haben, und empfiehlt ihn als historisches Dokument.
Das Deutsche als Männersprache
Luise F. Pusch
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:04:17 „Und ich habe das Buch dabei, es gibt so einen Sammelband mit ihren Essays und der tollste, den ich wirklich sehr empfehle, das Deutsche als Männersprache ist eine Sammlung von Beiträgen, wo auch der Urtext drin ist, mit dem sich, glaube ich, Ihr Leben verändert hat.“
Jochen Wegner präsentiert Luise Puschs bekanntestes Werk und empfiehlt es ausdrücklich den Hörerinnen und Hörern. Christoph Amend ergänzt, es sei das meistverkaufte sprachwissenschaftliche Werk der Nachkriegsgeschichte mit über 140.000 verkauften Exemplaren. Wegner hebt hervor, dass das Buch trotz des wissenschaftlichen Themas extrem unterhaltsam und witzig sei.
Der kleine Unterschied und seine großen Folgen
Alice Schwarzer
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:05:43 „Und der hat mir Alice Schwarzer und Kate Millett zu lesen gegeben. Dann hatte ich auch selbst beschlossen, vielleicht gründe ich mal hier so eine feministische Zelle an der Uni.“
Luise Pusch erzählt, dass ihr Analytiker ihr nach dem Selbstmord ihrer Partnerin Sitta 1976 Werke von Alice Schwarzer und Kate Millett empfahl. Diese Lektüre war der Auslöser für ihr feministisches Engagement – sie gründete daraufhin eine Frauengruppe an der Universität Konstanz.
Linguistik und Frauensprache
Senta Trömel-Plötz
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:07:29 „Die Senta veröffentlichte in den linguistischen Berichten, das war damals eben so die wichtigste modernere Sprachzeitschrift, diesen Aufsatz im Jahre 78, Linguistik und Frauensprache.“
Luise Pusch beschreibt die Anfänge der feministischen Linguistik. Der Aufsatz ihrer Kollegin Senta Trömel-Plötz in den Linguistischen Berichten von 1978 gilt als einer der Gründungstexte dieser Forschungsrichtung, auch wenn der Name dafür damals noch fehlte.
Kalverkämpers Replik in den Linguistischen Berichten
Hartwig Kalverkämper
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:07:47 „Dann kam Herr Kalberkämper, also irgendwie viel jünger als wir, gerade frisch promoviert oder was, und wollte uns beibringen, was denn Linguistik nun wirklich zu tun hat und inwiefern wir also alle mit diesem Ansatz völlig falsch schlägen. Hat einen Aufsatz geschrieben und hat uns da widerlegt, wie er meinte.“
Pusch erzählt die Entstehungsgeschichte ihres berühmten Aufsatzes. Kalverkämper veröffentlichte in den Linguistischen Berichten eine Erwiderung auf Senta Trömel-Plötz' feministisch-linguistischen Aufsatz, die Pusch zu ihrer legendären Gegenreplik 'Der Mensch ist ein Gewohnheitstier' veranlasste.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, doch weiter kommt man ohne ihr
Luise Pusch
🗣 Luise Pusch empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:08:38 „Ich habe mich dann hingesetzt im Sommer 1979 und habe diese Antwort darauf geschrieben. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, doch weiter kommt man ohne ihr. Und das ist natürlich eben auch ein Fehler, dieser ganze Satz.“
Luise Pusch erzählt, wie sie 1979 in sechs Wochen ihre berühmte Erwiderung auf Kalverkämpers Kritik verfasste. Der Text, erschienen in den Linguistischen Berichten, gilt als Urknall der feministischen Linguistik – Jochen Wegner beschreibt ihn als gleichzeitig lustig und vernichtend.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, besser weiter kommt man ohne ihr
Luise Pusch
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:08:54 „Ich habe mich dann hingesetzt im Sommer 1979 und habe diese Antwort darauf geschrieben. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, doch weiter kommt man ohne ihr.“
Der legendäre Aufsatz von 1979, der als Urknall der feministischen Linguistik in Deutschland gilt – eine Erwiderung auf Kalverkämpers Kritik
Das Deutsche als Männersprache – Diagnose und Therapievorschläge
Luise Pusch
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:15:25 „Ja, vielleicht, aber der etwas größere Knall war dann noch der Aufsatz, der dem Buch diesen Titel gegeben hat, »Das Deutsche als Männersprache – Diagnose und Therapievorschläge«. Und das ist eigentlich so, das war mir damals auch nicht so klar, aber das hat dann mein Projektleiter gesagt.“
Pusch beschreibt ihr Hauptwerk als den eigentlich größeren Knall nach dem Kalverkämper-Aufsatz. Das Besondere war, dass sie nicht nur die Sprache analysierte, sondern konkrete Vorschläge machte, wie die Grammatik in Richtung mehr Frauengerechtigkeit reformiert werden könnte – etwas, das zuvor niemand gewagt hatte.
Forrest Gump
Robert Zemeckis
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:18:07 „Mindestens zweimal in verschiedenen Filmen gesehen. Wo habe ich das zuletzt gesehen? Der Gag ist dann, ja, wir sind eigentlich eine arme Familie, aber Mutter hat zur rechten Zeit eine App in so eine, ist es nicht bei Forrest Gump oder irgendwo? Mutter hat zur rechten Zeit etwas Geld in diese komische Aktie mit dem Apfel.“
Als Luise Pusch erzählt, dass sie 1991 Apple-Aktien für 13 Dollar gekauft hat, fällt Jochen Wegner der Film Forrest Gump ein, in dem eine ähnliche Szene vorkommt – eine unscheinbare Investition in Apple, die sich als Glücksgriff herausstellt.
The Only Investment Guide You'll Ever Need
Andrew Tobias
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:19:37 „Andrew Tobias, der hat die Quicken Software erfunden. Und der hat das Buch geschrieben, The Only Investment Guide You'll Ever Need und dann noch eins, The Only Other Investment Guide. Das habe ich gelesen, das zweite.“
Luise Pusch erzählt, wie sie sich von dem schwulen Wirtschaftsberater Andrew Tobias hat inspirieren lassen. Sein Buch überzeugte sie, in Vanguard-Index-Fonds zu investieren – eine Anlage aus dem Jahr 1990, die ihre finanzielle Unabhängigkeit sicherte und die sie nie bereut hat.
The Only Other Investment Guide You'll Ever Need
Andrew Tobias
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:19:37 „Und der hat das Buch geschrieben, The Only Investment Guide You'll Ever Need und dann noch eins, The Only Other Investment Guide. Das habe ich gelesen, das zweite. Und da war praktisch alles nur voller Vanguard.“
Luise Pusch erzählt von ihrer frühen Geldanlage in Vanguard-Index-Fonds ab 1990, zu der sie durch das zweite Investmentbuch von Andrew Tobias inspiriert wurde.
Courage
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:25:14 „Also die Courage wurde gemacht von zwei Lesben, die aber sich als solche nicht outeten. Aber es war eigentlich intern bekannt.“
Pusch spricht über die Rolle von Lesben in der deutschen Frauenbewegung und erwähnt die feministische Zeitschrift Courage als Beispiel dafür, dass Lesben an der Spitze der Bewegung standen, auch wenn sie sich nicht öffentlich outeten.
Sita
Kate Millett
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:26:18 „Kate Millett kam ja auch raus mit ihrem Buch, also ausgerechnet Sita hieß. Meine Freundin hieß Sita, ja, es war alles sehr...“
Im Gespräch über die Rolle lesbischer Frauen in der internationalen Frauenbewegung erwähnt Pusch Kate Milletts autobiographischen Roman als Beispiel für lesbische feministische Publizistik. Der persönliche Zufall, dass Puschs Freundin denselben Namen trug wie Milletts Buch, macht die Erwähnung besonders.
Compulsory Heterosexuality and Lesbian Existence
Adrienne Rich
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:27:52 „Also die Adrienne Rich spricht ja eher so von einem Kontinuum der Frauenliebe.“
Luise Pusch diskutiert die Frage, ob sexuelle Orientierung angeboren oder gewählt ist. Sie verweist auf Adrienne Richs Konzept eines Kontinuums der Frauenliebe, das eine Alternative zur binären Unterscheidung lesbisch/hetero bietet.
Inspektion der Herrenkultur
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:27:59 „Ich weiß nicht, ob Sie den Aufsatz gelesen haben von Judith Offenbach, Feminismus aus dem Band, wie heißt das, Inspektion der Herrenkultur.“
Pusch erwähnt den Sammelband im Zusammenhang mit einem Aufsatz, den sie selbst unter dem Pseudonym Judith Offenbach darin veröffentlicht hat – ein Detail, das im Gespräch für einen komischen Moment sorgt, als sie von sich selbst in der dritten Person spricht.
Feminismus (Aufsatz in 'Inspektion der Herrenkultur')
Judith Offenbach (Pseudonym von Luise Pusch)
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:27:59 „Ich weiß nicht, ob Sie den Aufsatz gelesen haben von Judith Offenbach, Feminismus aus dem Band, wie heißt das, Inspektion der Herrenkultur. Jene berühmte Judith Offenbach- Ja, die hat auch noch einen Aufsatz geschrieben. Die vor uns sitzt.“
Luise Pusch verweist auf einen Aufsatz über Feminismus, den sie unter ihrem Pseudonym Judith Offenbach im Sammelband 'Inspektion der Herrenkultur' veröffentlichte. Der Moment wird komisch, weil Pusch erst in der dritten Person über sich spricht und die Hosts das Pseudonym auflösen müssen.
Glosse zum Germanwings-Absturz
Luise Pusch
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:50:11 „Sie meinen die Geschichte mit dem German Wing Flug? Können Sie nochmal beschreiben, was Sie da geschrieben haben? Das war der Absturz 2015. Sie haben wenige Tage danach einen Artikel veröffentlicht.“
Luise Pusch erzählt von einem siebentägigen Shitstorm nach einem Artikel über den Germanwings-Absturz 2015, der in der Emma erschien. Darin verknüpfte sie die Katastrophe mit der Forderung nach mehr Pilotinnen, was ihr als Instrumentalisierung der Opfer vorgeworfen wurde.
Sonja
Luise Pusch
🗣 Luise Pusch empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:08:14 „Ich habe immer gesagt, mein wichtigstes Buch ist das hier, Sonja. Sie deutet auf Sonja und nicht das Deutsch als Männer. Nicht das Buch, das ich hier empfohlen habe. Also ich empfehle ab sofort Sonja.“
Luise Pusch erklärt, dass ihr eigentlich wichtigstes Buch nicht das bekannte Sprachbuch ist, sondern 'Sonja', in dem es um Unterdrückung geht, die sich auch sprachlich äußert. Jochen Wegner korrigiert daraufhin humorvoll seine vorherige Empfehlung und empfiehlt ab sofort Sonja.
Gender Trouble
Judith Butler
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:13:11 „Das ist Judith Butler. Also sozusagen eine Frau, die sehr, sehr wichtig ist, weil sie wiederum im Grunde eine neue Form von Forschung begründet hat. Also sozusagen ihre Arbeit sehr wichtig war für die Begründung der Gender Studies.“
Jochen Wegner bringt Judith Butler ins Gespräch als Begründerin der Gender Studies und beschreibt deren zentrale These, dass Geschlecht ein gesellschaftliches Konstrukt sei. Der konkrete Titel wird nicht genannt, aber die beschriebenen Inhalte – Geschlecht als fluides Konstrukt – verweisen eindeutig auf Butlers Hauptwerk 'Gender Trouble'. Luise Pusch äußert sich kritisch, vor allem wegen des unverständlichen Schreibstils.
Kritik an Judith Butler
Martha Nussbaum
🗣 Luise Pusch empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:14:04 „Ich schätze ja die Martha Nussbaum sehr oder Martha Nussbaum. Und die hatte eine fabelhafte Kritik von Butlers Schreibe hingelegt. Die kann ich nur empfehlen“
Luise Pusch empfiehlt Martha Nussbaums Kritik an Judith Butlers unverständlichem Schreibstil als vorbildliche intellektuelle Auseinandersetzung
The Professor of Parody
Martha Nussbaum
🗣 Luise Pusch empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:14:44 „Ich schätze ja die Martha Nussbaum. Und die hat ja eine fabelhafte Kritik von Butler's Schreibe hingelegt. Die kann ich also nur empfehlen und kann ich auch nicht übertreffen.“
Im Kontext der Kritik an Judith Butlers unverständlichem Schreibstil empfiehlt Luise Pusch ausdrücklich Martha Nussbaums berühmte Kritik an Butler. Gemeint ist sehr wahrscheinlich der 1999 in The New Republic erschienene Essay 'The Professor of Parody', in dem Nussbaum Butlers Stil und Substanz scharf kritisiert. Pusch sagt, sie könne diese Kritik nicht übertreffen.
Aufsatz über feministisches Imponiergehabe
Luise Pusch
🗣 Luise Pusch erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:15:43 „Ich habe da einen Aufsatz geschrieben, da geht es also insgesamt über so Imponiergehabe, feministisches Imponiergehabe. Es war dann so in den 90er Jahren so eine Tendenz, sich praktisch der Männeruniversität anzugleichen.“
Luise Pusch beschreibt ihre Kritik an einer Tendenz in den 90er Jahren, in der feministische Wissenschaftlerinnen begannen, bewusst unverständlich zu schreiben, um in der akademischen Welt Eindruck zu schinden. Diesen Aufsatz über 'feministisches Imponiergehabe' ordnet sie als Reaktion auf ihre Erfahrungen aus der Linguistik ein. Der genaue Titel wird nicht genannt.
Glosse gegen das Wort Gender
Luise Pusch
🗣 Luise Pusch erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:17:35 „Ich habe ja auch eine Glosse geschrieben gegen das Wort Gender. Haben Sie die gelesen?“
Im Gespräch über Gender Studies und ihre Distanz zu diesem Forschungsfeld erwähnt Luise Pusch, dass sie eine Glosse gegen den Begriff 'Gender' selbst geschrieben habe. Jochen Wegner muss zugeben, sie nicht gelesen zu haben. Der genaue Titel wird nicht genannt.
The L Word
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:54:29 „Die L-Word oder Feel Good?“
Im A-oder-B-Spiel stellt Jochen Wegner die Wahl zwischen zwei Serien mit lesbischer Thematik. Luise Pusch passt bei dieser Frage und wählt keine der beiden Optionen.
Feel Good
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:54:29 „Die L-Word oder Feel Good?“
Die Netflix-Serie 'Feel Good' von Mae Martin wird als Alternative zu 'The L Word' im A-oder-B-Spiel angeboten. Luise Pusch passt bei dieser Frage.
Blau ist eine warme Farbe
Abdellatif Kechiche
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:54:33 „Blau ist eine warme Farbe oder Porträt eines Mädchens in Flammen? Porträt eines Mädchens in Flammen.“
Im A-oder-B-Spiel werden zwei preisgekrönte Filme mit lesbischer Liebesgeschichte gegenübergestellt. Luise Pusch entscheidet sich für 'Porträt eines Mädchens in Flammen'.
A Room of One's Own
Virginia Woolf
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:55:35 „A Room of One's Own oder Le Deuxième Sex? Le Deuxième Sex.“
Zwei feministische Schlüsseltexte werden im A-oder-B-Spiel gegenübergestellt: Virginia Woolfs Essay und Simone de Beauvoirs Hauptwerk. Luise Pusch entscheidet sich für de Beauvoir.
Porträt einer jungen Frau in Flammen
Céline Sciamma
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:57:34 „Blau ist eine warme Farbe oder Porträt eines Mädchens in Flammen? Porträt eines Mädchens in Flammen.“
Im A-oder-B-Spiel wählt Luise Pusch diesen Film über eine lesbische Liebesgeschichte im 18. Jahrhundert
A Room of One's Own
Virginia Woolf
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:57:34 „A Room of One's Own oder Le Deuxième Sex? Le Deuxième Sex.“
Im A-oder-B-Spiel als Alternative zu Simone de Beauvoirs Werk genannt
Le Deuxième Sexe
Simone de Beauvoir
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:57:34 „A Room of One's Own oder Le Deuxième Sex? Le Deuxième Sex.“
Im A-oder-B-Spiel wählt Luise Pusch Simone de Beauvoirs feministisches Hauptwerk
Buy the Book
🗣 Luise Pusch empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:00:47 „Besonders gerne lese ich Buy the Book.“
Buchempfehlungsrubrik der New York Times, die Luise Pusch regelmäßig als Lesequelle nutzt
Die Literaturagenten
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 03:01:48 „Also ich höre sehr gerne Bücherpodcasts, zum Beispiel die Literaturagenten. Ich lese immer sehr gründlich die Buchempfehlungen in der New York Times.“
Luise Pusch erklärt, warum sie E-Reader liebt: Sie lässt sich Leseproben schicken, inspiriert durch Bücherpodcasts und die New York Times. Den Podcast 'Die Literaturagenten' nennt sie als konkretes Beispiel für ihre Lesequellen.
By the Book
🗣 Luise Pusch empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:02:07 „Besonders gerne lese ich Buy the Book.“
Luise Pusch erwähnt 'By the Book' als eine Rubrik oder Reihe der New York Times, die sie besonders gerne liest. Sie bezieht daraus Buchempfehlungen, zu denen sie sich dann Leseproben auf den E-Reader schicken lässt.
Autobiografie (Band 2)
Luise Pusch
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 03:06:22 „in der Zeit habe ich meine zweite Autobiografie geschrieben, im Juli und August. Die jetzt erscheint gerade, ne?“
Luise Pusch schrieb ihre zweite Autobiografie während der Covid-Trennung von ihrer Frau Joey und las ihr täglich per Skype daraus vor
Hoffmanns Erzählungen
Jacques Offenbach
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 03:39:04 „da haben wir schon mal Hoffmanns Erzählungen gesehen und die eine oder andere... auch eine wunderschöne, nicht nur von der Musik her, sondern überhaupt eine schöne Oper. Auch zum Angucken. Eben von dem Offenbach“
Luise Pusch erzählt, dass sie an Geburtstagen mit ihrer Frau Opern im Fernsehen schaut, darunter diese Offenbach-Oper
Unbekanntes Werk
Saul Bellow
🗣 Luise Pusch zitiert daraus bei ⏱ 03:40:48 „Ich habe mal irgendwie, ich glaube, bei Saul Bellow gelesen, der sagte, also war schon sehr alt, sagte, ich sterbe ja nun bald. Und außerdem sind schon so viele andere gestorben. Und es ist für mich einfach irgendwie nicht akzeptabel, dass die da nun alle so dahingeschwunden sein sollen.“
Luise Pusch zitiert den Schriftsteller Saul Bellow zum Thema Sterblichkeit und Transzendenz. Bellow habe sich nicht damit abfinden können, dass all die bereits Verstorbenen einfach verschwunden sein sollen – ein Gedanke, den Pusch sehr nachvollziehbar findet und der sie in ihrer eigenen ambivalenten Haltung zum Glauben bestärkt.
Hoffmanns Erzählungen
Jacques Offenbach
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 03:42:37 „Da haben wir schon mal Hoffmanns Erzählungen gesehen und die eine oder andere und normalerweise tun wir das nicht, aber die wird dann dazu verdonnert. Auch zum Angucken. Eben von dem Offenbach, dem Bewussten.“
Luise Pusch erzählt, dass sie an ihren Geburtstagen in Boston mit ihrer Partnerin Joey Opern im Fernsehen schaut. Hoffmanns Erzählungen von Offenbach hebt sie als besonders schöne Oper hervor – nicht nur musikalisch, sondern auch visuell. Sie beschreibt auch, wie sie früher mit ihrer Partnerin Sitta regelmäßig in die Hamburger Oper ging.
Genderleicht
Christine Olderdissen
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 03:46:44 „Also zum Beispiel diese Seite Genderleicht, ein ganzes Buch, Christine Olderdissen dazu geschrieben, für Journalistinnen, wie sie gendern können und trotzdem anspruchsvoll und ansprechend schreiben können.“
Im Gespräch über die Schwierigkeiten gendergerechter Sprache in Literatur und Journalismus empfiehlt Luise Pusch das Buch von Christine Olderdissen als praktische Hilfestellung. Sie argumentiert, dass Schema-F-Gendern (immer nur Doppelformen) schwerfällig wirkt und es elegantere Lösungen gibt, die man lernen kann.
Töchter berühmter Männer / Schwestern berühmter Männer / Mütter berühmter Männer
Luise Pusch
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 04:01:38 „Und dann die Töchter mit der Schwester berühmter Männer. Also ich beschäftige mich viel mit Biografien und wohl deswegen werde ich aufgefordert, also quasi für verstorbene Personen auch noch eine kleine Biografie zu liefern, so eine Synopsis des Lebens.“
Neben den 'Wahnsinnsfrauen'-Bänden erwähnt Pusch weitere biografische Buchprojekte über weibliche Verwandte berühmter Männer. Christoph Amend fragt später konkret nach 'Mütter berühmter Männer', woraus sich eine Diskussion über alleinerziehende Mütter erfolgreicher Söhne entwickelt.
Gender Across Languages
Marlies Hellinger
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 04:15:16 „Und was Marlies Hellinger für 30 Sprachen festgestellt hat, in dem Gender Across Languages. Das ist eigentlich, dass Patriarchat sich überall in der Sprache niedergeschlagen hat.“
Pusch ordnet ihre eigene Arbeit zur feministischen Sprachkritik in einen internationalen Kontext ein. Marlies Hellingers vergleichende Studie 'Gender Across Languages' zeige, dass sich das Patriarchat in 30 Sprachen sprachlich niedergeschlagen habe — Puschs Arbeit habe dasselbe für das Deutsche geleistet.
Die skeptische Generation
Helmut Schelsky
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 04:19:53 „Und ich glaube, der Soziologe Schelsky hat Ihre Generation, also die Menschen, die im Krieg geboren sind und unmittelbar nach dem Krieg aufgewachsen sind, mal die skeptische Generation genannt. Trifft das zu?“
Christoph Amend bringt Schelskys soziologischen Begriff ins Gespräch, um Puschs Generationserfahrung als 1944 Geborene einzuordnen. Pusch räumt ein, dass der Begriff auf viele ihrer Generation zutreffe, sie selbst aber erst durch die Frauenbewegung politisch wach geworden sei.
Die Entstehung des Patriarchats
Gerda Lerner
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 04:20:05 „Ja, ich kenne vor allen Dingen die Theorie von Gerda Lerner. Kennen Sie die? Also eine große feministische Historikerin, die hat geschrieben, die Entstehung des Patriarchats“
Luise Pusch diskutiert diese Theorie zur Entstehung des Patriarchats, die auf Sklaverei und Kriege in Sumer zurückgeht
Die Entstehung des Patriarchats
Gerda Lerner
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 04:22:12 „Also eine große feministische Historikerin, die hat geschrieben, die Entstehung des Patriarchats. Und da entwickelt sie die Theorie, dass es ungefähr 2000 vor Christi Geburt in Sumer, also was letztlich zugrunde liegt, ist die Sklaverei, also Kriege, bei denen die Männer, die gefangenen Männer getötet wurden und die Frauen versklavt.“
Auf Wegners Frage nach dem Ursprung des Patriarchats referiert Pusch ausführlich Gerda Lerners Theorie: Die Unterwerfung der Frauen sei aus der Kriegssklaverei in Sumer entstanden. Pusch zeigt sich nicht vollständig überzeugt, würdigt den Versuch aber als 'ehrenwertig'.
Die Entstehung der Geschlechterhierarchie
Helke Sander
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 04:23:15 „Dann gibt es noch eine weitere Theorie von Helge Sander. Die hat auch geschrieben über die Entstehung der Geschlechterhierarchie. Und für sie hängt es damit zusammen, also das Patriarchat ist überhaupt sehr jung.“
Als zweite Theorie zur Entstehung des Patriarchats stellt Pusch Helke Sanders Werk vor. Sanders These: Das Patriarchat sei sehr jung, die Geschlechter hätten Millionen Jahre gleichberechtigt gelebt, erst Sesshaftwerdung und der Verlust des Fells hätten die Abhängigkeit der Frauen erzeugt. Auch hier bleibt Pusch skeptisch.
Frauenkalender 2023
Luise Pusch
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 05:04:33 „Der berühmte Frauenkalender 2023, den gibt es schon.“
Luise Pusch überreicht den neuesten Band ihrer seit 1988 erscheinenden Kalenderreihe mit Frauenbiografien, mit Amanda Gorman auf dem Cover
Berühmter Frauen Kalender 2023
Luise Pusch
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 05:05:55 „Der berühmte Frauenkalender 2023, den gibt es schon.“
Luise Pusch hat den Hosts ein Exemplar ihres jährlich erscheinenden Frauenkalenders mitgebracht, der berühmte Frauen porträtiert. Auf dem Cover der 2023er-Ausgabe ist Amanda Gorman abgebildet, was zum Anlass für ein Gespräch über Gorman wird.
The Hill We Climb
Amanda Gorman
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 05:06:57 „Mich fasziniert ihr großer Erfolg und ihr Performance da. Und nachdem ich dann gelesen habe, was sie alles überstanden hat, um da hinzukommen. Also sie hatte offenbar eine schwere Sprachstörung. Und dann da sich hinzustellen und dieses Gedicht zu sprechen, das finde ich also auch sehr gut.“
Anlässlich des Frauenkalender-Covers mit Amanda Gorman erklärt Luise Pusch, warum sie von Gorman fasziniert ist. Sie hebt hervor, dass Gorman eine schwere Sprachstörung überwinden musste, bevor sie ihr berühmtes Inaugurationsgedicht bei der Amtseinführung von Joe Biden vortragen konnte – eine Leistung, die Pusch besonders beeindruckt.