Alice Schwarzer, wie wird man eine Frau
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Alice Schwarzer kommt mit einer langen Liste an Labels im Gepäck — Amazone, Männerschreck, meistgehasste Chefredakteurin Deutschlands — und macht von Anfang an klar, dass sie sich von keinem davon definieren lässt. Sie spricht über ihren ungewöhnlichen Aufwuchs mit einem Mann als „sozialer Mutter
„Ich bin doch auch nicht die Mutter dieser ganzen Frauen, die sollen mir mal den Puckel runterrutschen.“
Erwähnte Medien (63)
Fernsehgespräch Alice Schwarzer und Esther Vilar
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:05:46 „Sie sind seit 1975, seit einem berühmten Fernsehauftritt, einem Gespräch mit Esther Villar, wie Sie auch in Ihrem neuen Buch selber schreiben, eine öffentliche Person.“
Christoph Amend ordnet Alice Schwarzers öffentliches Wirken zeitlich ein und verweist auf das berühmte TV-Streitgespräch mit Esther Vilar von 1975 als den Moment, der Schwarzer zur öffentlichen Person machte. Das Gespräch gilt als ikonischer Moment der deutschen Fernsehgeschichte und der Frauenbewegung.
Lebenswerk
Alice Schwarzer
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:07:10 „Und jetzt, und deswegen sitzen wir hier auch unter anderem zusammen, kommt ein neues Buch von Ihnen raus, der zweite Teil Ihrer Lebenserinnerung. Das Buch heißt Lebenswerk, hat fast 500 Seiten und da kommt ja auch eigentlich zumindest Ihr halbes Leben vor und ich glaube, da gibt es so viel zu besprechen heute.“
Christoph Amend stellt den konkreten Anlass des Gesprächs vor: Alice Schwarzers neues Buch 'Lebenswerk', den zweiten Teil ihrer Autobiografie. Das Buch mit fast 500 Seiten umfasst Jahrzehnte ihres öffentlichen Lebens und bildet den roten Faden für das gesamte Podcast-Gespräch.
Buch über Greta Thunberg
🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:09:57 „Also ich glaube, wenn mich alles täuscht, ja, ich habe ja auch das Buch über sie gelesen. Greta bezeichnet sich ja auch selber als Feministin und findet das, glaube ich, selbstverständlich.“
Im Gespräch über Fridays for Future und die Rolle junger Frauen in der Klimabewegung erwähnt Alice Schwarzer beiläufig, ein Buch über Greta Thunberg gelesen zu haben. Sie nutzt es als Beleg dafür, dass Thunberg sich selbst als Feministin versteht. Der genaue Titel wird nicht genannt.
Lebenslauf
Alice Schwarzer
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 00:24:28 „Natürlich und nicht zufällig widme ich den ersten Teil meiner Autobiografie, den Lebenslauf, meinem Großvater. Ihm verdanke ich mein Leben. Und diesen zweiten Teil habe ich mir gesagt, alles sei fair.“
Alice Schwarzer erwähnt den ersten Teil ihrer Autobiografie, 'Lebenslauf', im Zusammenhang mit der Beziehung zu ihren Großeltern. Sie erklärt, dass sie den ersten Band ihrem Großvater gewidmet hat, der ihre soziale Mutterfigur war, und den zweiten Teil ihrer Großmutter, die sie politisch geprägt hat.
Cléo de 5 à 7
Agnès Varda
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 00:42:51 „Eine Fernseh-, eine Quatsch, eine Filmrezension, die habe ich über Cleo zwischen 5 und 7. Ein Film von der guten Agnes Warder. Nouvelle Vague gemacht.“
Alice Schwarzer erzählt, wie sie sich bei der Münchner Journalistenschule bewarb und dafür unter anderem eine Filmrezension einreichen musste. Sie wählte den Nouvelle-Vague-Klassiker von Agnès Varda, was ihren damaligen kulturellen Horizont durch die Zeit in Paris widerspiegelt.
Wir haben abgetrieben
Alice Schwarzer
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:49:12 „Und haben dann diese große Aktion im Stern gestartet, 1971. Wir haben abgetrieben, das berühmte, legendäre Titelgeschichte-Cover. Wie viele Frauen waren es?“
Christoph Amend erwähnt die legendäre Stern-Titelgeschichte von 1971, in der 374 Frauen öffentlich bekannten, abgetrieben zu haben. Die von Alice Schwarzer initiierte Aktion war ein Meilenstein der Frauenbewegung und wird hier als Karriere-Wendepunkt im Gespräch eingeordnet.
Satirische Reportage über den Club Méditerranée
Alice Schwarzer / Robert Gernhardt
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 00:49:47 „unter anderem diese herrliche satirische Reportage mit Robert Gernert über den Club Méditerranée“
Schwarzer erzählt von einer satirischen Undercover-Reportage für die Zeitschrift Pardon, die sie zusammen mit dem Zeichner und Schriftsteller Robert Gernhardt im Club Med verfasste.
Club-Méditerranée-Reportage (Pardon)
Alice Schwarzer / Robert Gernhardt
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 00:50:34 „Dabei habe ich auch ein paar schöne Sachen geschrieben, unter anderem diese herrliche satirische Reportage mit Robert Gernert über den Club Méditerranée.“
Schwarzer erzählt von ihrer Zeit als Reporterin bei der Satirezeitschrift Pardon, wo sie gemeinsam mit dem Schriftsteller und Zeichner Robert Gernhardt eine Undercover-Reportage über den Club Méditerranée schrieb. Die Geschichte mündet in die ausführliche Udo-Jürgens-Anekdote.
Der kleine Unterschied und seine großen Folgen
Alice Schwarzer
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:00:23 „Und das habe ich abgesagt, weil ich gesagt habe, das Buch ist, ich habe nur so angelesen, völlig indiskutabel. So einen Quatsch bespreche ich nicht.“
Am Ende des Abschnitts beginnt Schwarzer über ein legendäres Fernsehstreitgespräch zu sprechen, für das ihr zuvor von der Zeit angetragen worden war, ein bestimmtes Buch zu besprechen — vermutlich Esther Vilars 'Der dressierte Mann'. Sie lehnte ab, weil sie es für indiskutabel hielt. Das Buch wird hier nur vage benannt, die genaue Identifikation erfolgt erst im nächsten Abschnitt.
Der dressierte Mann
Esther Vilar
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:00:43 „Die These war, also die armen Männer sind die Opfer der Frauen, die Frauen liegen auf dem Sofa, essen den ganzen Tag Pralinen und sind überhaupt nur Löcher und der arme dressierte Mann verdient das Geld und bedient sie.“
Alice Schwarzer beschreibt das Buch von Esther Vilar, das auf dem Höhepunkt der Frauenbewegung für enormen Wirbel sorgte. Schwarzer hielt es für eine kalkulierte Provokation und war empört, dass Medien und viele Männer es benutzten, um den Feminismus lächerlich zu machen. Das Buch war der Anlass für das legendäre TV-Streitgespräch zwischen Schwarzer und Vilar 1975.
Mother's Little Helper
The Rolling Stones
🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:09:06 „Vielleicht hat sie noch Mothers Little Helpers zu sich genommen, um auf keinen Fall sich aufzuregen. Also ich weiß es nicht. War sehr still und ruhig und ich saß da aufgeregt.“
Alice Schwarzer spielt auf den Rolling-Stones-Song an, als sie beschreibt, wie auffällig ruhig und stoisch Esther Vilar während des TV-Streitgesprächs blieb. Die Anspielung auf Beruhigungsmittel – das Thema des Songs – dient als ironische Erklärung für Villars Gelassenheit.
Der kleine Unterschied und seine großen Folgen
Alice Schwarzer
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:11:31 „die Erwartung beim kleinen Unterschied und der schnelle Erfolg vom kleinen Unterschied hatte mit dieser Sendung, die einige Monate vorher war, natürlich zu tun“
Schwarzers feministisches Hauptwerk wird im Kontext des TV-Streitgesprächs mit Villar erwähnt. Der Erfolg des Buches hing mit der Bekanntheit aus der Sendung zusammen.
Artikel über Schwarzer vs. Feldbusch
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:14:08 „Es gab auch mal eine Geschichte in der Zeit, viel später, als Sie mit Verona Feldbusch in einer Sendung aufgetreten sind. Und die Kollegin, ich bin mir nicht ganz sicher, die das damals aufgeschrieben hat, jedenfalls erinnere ich mich gut an den Text.“
Jochen Wegner erinnert sich an einen Artikel in der Zeit, der Alice Schwarzers TV-Auftritte gegen Esther Vilar und Verona Feldbusch miteinander verglich. Der Text analysierte das wiederkehrende Muster, dass Schwarzer gegen eine öffentliche Gegenspielerin antritt, die ein konträres Frauenbild verkörpert.
Schwarzers Text gegen Bushido
Alice Schwarzer
🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:18:05 „Das ist auch passiert nach meinem Rap-Text gegen Bushido“
Schwarzer erwähnt beiläufig einen kritischen Text über den Rapper Bushido, der vor allem bei jungen Männern auf positive Resonanz stieß.
TV-Streitgespräch Schwarzer vs. Augstein (1984)
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:19:21 „dass Sie 1984, also zehn Jahre später, eben dann ein Fernsehduell gemacht haben mit Rudolf Augstein, dem Gründer des Spiegel“
Das WDR-Fernsehduell zwischen Schwarzer und Spiegel-Gründer Rudolf Augstein wird als sprachwissenschaftlich analysiertes Dokument über Geschlechterrollen in der Kommunikation diskutiert.
Augsteins Kolumne gegen Alice Schwarzer
Rudolf Augstein
🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:21:09 „Augstein hat eine fulminante Kolumne gegen mich geschrieben, ich würde Demokratie und die Meinungsfreiheit abschaffen wollen und so weiter.“
Alice Schwarzer erzählt, wie Rudolf Augstein im Spiegel eine scharfe Kolumne gegen sie veröffentlichte, nachdem sie den Stern wegen sexistischer Titelbilder angegriffen hatte. Trotz dieser öffentlichen Auseinandersetzung blieb zwischen beiden eine persönliche Verbindung bestehen.
Backlash
Susan Faludi
🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:34:36 „Susan Faludi hat in den 90er Jahren unheimlich kluges Buch veröffentlicht, Backlash. Da gibt es ein ganzes Kapitel über die Mode und die Medien und die Modeindustrie und wo sie aufzeigt, dass im Gegensatz zu dem Wunsch der Frauen, welche Mode sie haben wollen, nämlich eine, in der sie sich auch bewegen können und wo sie nicht in der Boutique höhnisch angeguckt werden, wenn sie Größe 40 haben.“
Alice Schwarzer zitiert Susan Faludis Buch als Beleg dafür, dass Mode ein politisches Thema ist. Sie hebt besonders das Modekapitel hervor, in dem Faludi mit Zahlen belegt, wie die Modeindustrie Kleidung gegen die Interessen von Frauen produziert hat — zu klein, zu eng — und damit wirtschaftlich gescheitert ist.
Backlash – Die Männer schlagen zurück
Susan Faludi
🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:36:15 „Susan Faludi hat in den 90er Jahren unheimlich kluges Buch veröffentlicht, Backlash. Da gibt es ein ganzes Kapitel über die Mode“
Schwarzer zitiert Faludis Buch als wichtige feministische Analyse über den Zusammenhang von Mode, Medien und Frauenbild. Sie erwähnt es mehrfach im Gespräch.
Domenica – Ein Interview
Alice Schwarzer
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:39:39 „habe ich Domenica drei Tage begleitet und interviewt. Domenica war damals eine sehr berühmte Postuierte auf der Reeperbahn in Hamburg“
Schwarzer erzählt von einem dreitägigen Interview mit Domenica, einer bekannten Prostituierten auf der Hamburger Reeperbahn, das Ende der 80er Jahre für die Emma entstand.
Sartre-Interview zur revolutionären Gewalt
Alice Schwarzer
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:41:53 „ich habe ihn ja interviewt zur revolutionären Gewalt, eine Frage, die damals hochaktuell war und aktuell geblieben ist“
Schwarzer interviewte Jean-Paul Sartre 1970 in Paris zur revolutionären Gewalt. Das Interview ist auch wegen des ikonischen Fotos mit Schwarzer im Minirock berühmt geworden.
Wetten, dass..?
Frank Elstner
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:51:07 „Ich muss hier noch ein Geständnis machen, weil ich habe in der Vorbereitung auf unser Gespräch mir überlegt, wann ich sie eigentlich zuerst bewusst wahrgenommen habe. Also es könnte sein, dass ich irgendwie mal als Kind oder Jugendlicher in der Zeit oder in der FAZ was von ihnen gelesen habe, aber ich glaube, es war bei Wetten, dass.“
Christoph Amend gesteht, dass er Alice Schwarzer vermutlich zum ersten Mal bei 'Wetten, dass..?' bewusst wahrgenommen hat. Dies führt zu einer unterhaltsamen Anekdote über Rudi Carells BH-Nummer und einen Rock'n'Roll-Tanzunfall in der Sendung.
Der Idiot der Familie
Jean-Paul Sartre
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:53:02 „Sartre war zu der Zeit schon sehr krank und halb blind und hatte zwar auch Momente größter Klarheit, aber schwächelte und war zum Weggefährten seiner Petite Coupin geworden, der Maoisten und schämte sich ein bisschen dafür, dass er den Flaubert schrieb und wollte eigentlich ein aktiver Revolutionär sein.“
Alice Schwarzer beschreibt Sartres Zustand Anfang der 1970er Jahre in Rom. Er arbeitete damals an seinem monumentalen Flaubert-Werk ('Der Idiot der Familie'), schämte sich aber dafür, weil er lieber ein aktiver Revolutionär gewesen wäre statt ein Schreibtischgelehrter.
Libération
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:53:31 „Und hatte sich von seinen linken Kumpelchen dazu bringen lassen, in Libération ein Interview über Frauen zu geben und die Frauenbewegung. Und hatte doch tatsächlich reichlich aus meiner Sicht Dummheiten da erzählt, Klischees und so weiter.“
Alice Schwarzer erzählt, wie Sartre sich von linken Weggefährten überreden ließ, in der Zeitung Libération ein Interview über die Frauenbewegung zu geben, in dem er aus ihrer Sicht klischeehafte Aussagen machte. Das wurde zum Anlass für eine konfrontative, aber humorvolle Begegnung zwischen Schwarzer und Sartre.
Das andere Geschlecht
Simone de Beauvoir
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:54:00 „Sartre, Entschuldigung, aber was haben Sie denn für Dummheiten in Liberation erzählt? Ist ja unerträglich. Sie, wo Sie doch Simone de Beauvoir zum anderen Geschlecht ermuntert haben.“
Alice Schwarzer erwähnt Beauvoirs Hauptwerk beiläufig in einer Anekdote über einen Abend mit Sartre und Beauvoir in Rom. Sie wirft Sartre vor, in einem Interview klischeehafte Aussagen über Frauen gemacht zu haben, obwohl er es war, der Beauvoir zur Arbeit an 'Das andere Geschlecht' ermutigt hatte.
Sartres Interview über Frauen in Libération
Jean-Paul Sartre
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:56:57 „hatte sich von seinen linken Kumpelchen dazu bringen lassen, in Libération ein Interview über Frauen zu geben und die Frauenbewegung. Und hatte doch tatsächlich reichlich aus meiner Sicht Dummheiten da erzählt“
Schwarzer kritisiert ein Interview, das Sartre in Libération über die Frauenbewegung gab und das aus ihrer Sicht voller Klischees war.
3 Tage in Quiberon
Emily Atef
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:57:14 „Ihr Abend und ihre Nacht mit Romy Schneider. 1976, wie kam die zustande? Haben Sie den Film gesehen? Ja, selbstverständlich.“
Christoph Amend fragt Alice Schwarzer nach ihrer Begegnung mit Romy Schneider 1976 und erwähnt dabei einen Film über Romy Schneider. Der Kontext deutet auf den Film '3 Tage in Quiberon' hin, der Schwarzers berühmtes Interview mit Romy Schneider thematisiert.
Sissi
Ernst Marischka
🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:57:34 „Jetzt muss ich mal sagen, ich komme aus einer sehr cine-Film-Familie. Also meine Großmutter ging dreimal in der Woche ins Kino und ich habe mich sehr früh für Kino interessiert, aber ich gebe zu, nicht für Sissi oder so.“
Alice Schwarzer grenzt sich von den Sissi-Filmen ab, als sie über ihre Kinosozialisation spricht. Sie bevorzugte den italienischen Neorealismus und angloamerikanische Filme — Sissi steht hier als Symbol für das deutsche Unterhaltungskino, das sie nicht interessierte.
Autobiografie von Hildegard Knef
Hildegard Knef
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:58:10 „Hildegard Knef hatte doch damals dieses fantastische Buch geschrieben, oder? Wie hieß das nochmal?“
Der Titel wird nicht korrekt erinnert (vermutlich 'Der geschenkte Gaul'). Das Buch wird als herausragendes Werk einer bewunderten Persönlichkeit erwähnt.
Der geschenkte Gaul
Hildegard Knef
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:58:14 „Hildegard Knef hatte doch damals dieses fantastische Buch geschrieben, oder? Wie hieß das nochmal? Der Geschenk? Wer? Hildegard Knef. Hatte die nicht dieses fantastische Buch?“
Christoph Amend erinnert sich an Hildegard Knefs Autobiografie, kann sich aber nicht genau an den Titel erinnern. Das Gespräch dreht sich gerade um Frauen aus dem deutschen Kulturbetrieb, die von Schwarzers Großmutter kommentiert wurden — die Knef als jemand, die 'viel zu früh emanzipiert' gewesen sei.
Film mit berühmter Nacktszene (Die Sünderin)
🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:58:33 „diese berühmte Nacktszene in den 50ern, oder? Wie hieß der Film noch gleich?“
Alice Schwarzer erwähnt einen Film mit Hildegard Knef und einer berühmten Nacktszene aus den 50er Jahren. Der Filmtitel wird nicht genannt, es handelt sich vermutlich um 'Die Sünderin' (1951).
Sissi
Ernst Marischka
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:02:24 „Ich habe die Sissi erst gesehen, nachdem sie schon tot war. Das werfe ich mir bis heute vor, weil ich finde die erste Sissi bezaubernd.“
Die Sissi-Filme mit Romy Schneider werden im Zusammenhang mit Schwarzers Analyse von Romy Schneiders Karriere und den verschiedenen Frauenrollen diskutiert.
Gruppenbild mit Dame
Heinrich Böll
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:02:24 „sie spielte in einem Film Gruppenbild mit Dame nach einem Roman von Böll und der hatte nie geantwortet“
Bölls Roman wird erwähnt, weil Romy Schneider in der Verfilmung mitspielte und Böll mehrfach vergeblich kontaktierte, um sich über die Rolle auszutauschen.
Gruppenbild mit Dame (Film)
🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:02:24 „sie spielte in einem Film Gruppenbild mit Dame nach einem Roman von Böll“
Die Verfilmung von Bölls Roman wird erwähnt, da Romy Schneider darin mitwirkte.
Gruppenbild mit Dame
Heinrich Böll
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:02:41 „Sie spielte in einem Film Gruppenbild mit Dame nach einem Roman von Böll und der hatte nie geantwortet. Später habe ich herausgefunden, weil er die Briefe nie bekommen hatte, darüber war sie sehr gekränkt.“
Alice Schwarzer erzählt, dass Romy Schneider in der Verfilmung von Bölls Roman mitspielte und ihm mehrfach schrieb, weil sie sich analytisch mit ihren Rollen auseinandersetzte. Böll antwortete nie – wie sich später herausstellte, weil er die Briefe nie erhalten hatte. Die Anekdote mündet in ein Treffen, das Schwarzer vermittelte.
Marion Dönhoff
Alice Schwarzer
🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:06:10 „Und wie ich dieses Buch geschrieben habe, habe ich gedacht, wo habe ich denn mein Tonband? Also natürlich, ich sagte ja eben, Rudolf Augstein war mein Idol als Journalistin. Aber Marion Döner war natürlich auch da.“
Alice Schwarzer erzählt ausführlich die Entstehungsgeschichte ihrer Biografie über Marion Dönhoff. Sie beschreibt, wie schwierig die Recherche war, weil Dönhoff 'verschlossen wie eine Auster' war und bestimmte Themen tabu blieben. Das Buch lebt daher vor allem von Beobachtung, Textlektüre und Gesprächen mit Vertrauten.
Marion Dönhoff – Ein widerständiges Leben
Alice Schwarzer
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:11:31 „Sie haben ja auch über die Frau geschrieben und wenn ich das richtig gespeichert habe, angefangen an einer Biografie zu arbeiten“
Schwarzer erzählt ausführlich die Entstehungsgeschichte ihrer Biografie über die Zeit-Herausgeberin Marion Dönhoff, deren Verschlossenheit eine große Herausforderung darstellte.
Weggefährten
Marion Dönhoff
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:16:37 „Und dann hat sie ein Buch veröffentlicht über Weggefährten. Also Männer, die, so wie Sie, Widerstand geleistet hatten im Dritten Reich. Und über sich selber hatte sie da gar nichts gesagt, obwohl man wusste und ich wusste, dass sie da auch eine Rolle gespielt hat.“
Alice Schwarzer beschreibt Dönhoffs Buch über männliche Widerstandskämpfer im Dritten Reich als Auslöser für ihre eigene Biografie-Idee. Typisch für Dönhoffs 'falsche Bescheidenheit' habe sie ihre eigene Rolle im Widerstand darin verschwiegen – was Schwarzer motivierte, die ganze Geschichte dieser Frau zu erzählen.
Der lange Ritt nach Westen
Marion Dönhoff
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:22:33 „Der lange Ritt nach Westen.“
Christoph Amend wirft den Titel von Dönhoffs berühmtem Buch über ihre Flucht aus Ostpreußen 1945 als knappes Stichwort ein, als Alice Schwarzer gerade über Dönhoffs rasanten Fahrstil erzählt – eine augenzwinkernde Verbindung zwischen dem historischen Ritt zu Pferd und dem Autofahren.
Briefwechsel zwischen Gräfin Dönhoff und Bucerius
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:26:07 „Als Magazinredakteur hat mich natürlich besonders dieses Buch interessiert, das vor ein paar Jahren erschienen ist, der legendäre Briefwechsel zwischen Gräfin Dönhoff und Pucerius zur Zeit. Ich gestehe, den habe ich nicht gelesen.“
Christoph Amend erwähnt den veröffentlichten Briefwechsel zwischen Dönhoff und dem Zeit-Verleger Bucerius als aufschlussreiches Dokument für die Geschichte des Magazins. Alice Schwarzer gesteht, ihn nicht gelesen zu haben, worauf Amend erzählt, dass Dönhoff kein Fan der Einführung des Zeit-Magazins mit Farbfotos war.
Briefwechsel Dönhoff-Bucerius
🗣 Christoph Amend empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:26:48 „der legendäre Briefwechsel zwischen Gräfin Dönhoff und Bucerius zur Zeit“
Der Briefwechsel zwischen den beiden Zeit-Gründungsfiguren wird als aufschlussreich für die Geschichte des Magazinjournalismus beschrieben.
Gespräche mit Alice Schwarzer
Alice Schwarzer
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:27:54 „Sie haben ja auch diese Gespräche, die Sie über viele Jahre mit Simon de Beauvoir geführt haben, als Buch mal veröffentlicht. Und ich glaube, da kommt das auch sofort am Anfang zur Sprache.“
Jochen Wegner lenkt das Gespräch zurück auf Simone de Beauvoir und erwähnt Alice Schwarzers Buch mit den über Jahre geführten Gesprächen. Er erinnert sich, dass de Beauvoir den Feminismus zunächst als erledigt abgehakt hatte und erst viel später wieder zur Feministin wurde.
Gespräche mit Simone de Beauvoir
Alice Schwarzer
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:27:54 „Sie haben ja auch diese Gespräche, die Sie über viele Jahre mit Simon de Beauvoir geführt haben, als Buch mal veröffentlicht. Und ich glaube, da kommt das auch sofort am Anfang zur Sprache.“
Jochen Wegner leitet über zu Alice Schwarzers langjähriger Beziehung zu Simone de Beauvoir und verweist auf das Buch, in dem Schwarzer ihre Gespräche mit de Beauvoir über viele Jahre hinweg veröffentlicht hat. Er erinnert sich, dass de Beauvoir darin beschreibt, wie sie den Feminismus zunächst für erledigt hielt.
Das andere Geschlecht
Simone de Beauvoir
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:31:11 „In der Welt wäre nicht da, wo sie ist, ohne dieses Buch... anderer Geschlecht ist die bedeutendste Publikation dazu im 20. Jahrhundert“
Beauvoirs feministisches Hauptwerk wird als die bedeutendste Publikation zum Thema Geschlechterverhältnisse im 20. Jahrhundert gewürdigt.
Drei Knöpfe gehen ihren Weg
🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:37:46 „Drei Knöpfe gehen ihren Weg, hat sie den Cartoon genannt. Was ich wahnsinnig interessant finde, Merkel hat, wir reden ja andauernd von Weiblichkeitsbildern, wie sieht man aus, wie sollte man aussehen, hat einen eigenen Weg gefunden mit diesem etwas geschlechternutralen Stil.“
Im Gespräch über Angela Merkels Kleidungsstil erwähnt Christoph Amend, dass Merkels Blazer vier statt drei Knöpfe hat. Alice Schwarzer greift das auf und nennt den Cartoon einer Emma-Karikaturistin, die Merkel stets mit drei Knöpfen zeichnete. Der Cartoon wird als Anlass genommen, Merkels geschlechterneutralen Stil als bewusste neue Frauenrolle zu würdigen.
Rezension von Backlash durch Angela Merkel
Angela Merkel
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 02:43:18 „von dem Buch geschwärmt, das kurz danach erst auf Deutsch erschien. Und da habe ich sie um eine Rezension gebeten. Und die hat sie auch gemacht, eine sehr kluge Rezension“
Angela Merkel schrieb eine Rezension von Susan Faludis 'Backlash' für die Emma, in der sie schrieb, Frauen müssten den Weg der Macht gehen.
Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz
Alice Schwarzer
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 03:07:41 „2001 habe ich dann das Buch veröffentlicht, die Anthologie. Die Gotteskrieger oder die falsche Toleranz, da ging es in erster Linie um die Außenpolitik in dem Zusammenhang.“
Alice Schwarzer beschreibt ihre jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem politischen Islam. Die 2001 erschienene Anthologie war ihr erstes Buch zu diesem Thema und behandelte vor allem die außenpolitische Dimension des Islamismus. Sie ordnet das Werk in eine Reihe von drei bis vier Büchern ein, die sie als Herausgeberin zu dieser Problematik veröffentlicht hat.
Die große Verschleierung
Alice Schwarzer
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 03:07:48 „Ein paar Jahre später die große Verschleierung oder Integration, da ging es um die Innenpolitik.“
Als Ergänzung zu ihrem außenpolitisch orientierten Buch über Gotteskrieger beschreibt Schwarzer dieses Folgewerk, das sich mit den innenpolitischen Auswirkungen des politischen Islam in Deutschland befasst. Sie stellt es als Teil einer kontinuierlichen publizistischen Auseinandersetzung mit dem Islamismus dar.
Buch über eine algerische Familie
Alice Schwarzer
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 03:28:10 „ich habe ja auch über eine sehr typische algerische Familie jetzt mal ein ganzes Buch geschrieben vor zwei, drei Jahren, um den Deutschen mal zu zeigen, wie so das Leben von Muslimen einfach ist“
Schwarzer erwähnt ein Buch über eine algerische Familie, das den Alltag von Muslimen in Deutschland zeigen soll.
Dirty Dancing
Emile Ardolino
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:02:09 „Patrick Swayze in Dirty Dancing oder John Travolta in Pulp Fiction?“
Im A-oder-B-Spiel stellt Jochen Wegner Alice Schwarzer die Wahl zwischen zwei ikonischen Filmszenen. Schwarzer verweigert die Antwort und setzt eines ihrer 'Weiter' ein, was nahelegt, dass sie mit keinem der beiden Filme etwas anfangen kann oder sich nicht entscheiden möchte.
Pulp Fiction
Quentin Tarantino
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:02:09 „Patrick Swayze in Dirty Dancing oder John Travolta in Pulp Fiction?“
Im A-oder-B-Spiel wird Pulp Fiction als Gegenpart zu Dirty Dancing angeboten. Alice Schwarzer geht auf keinen der beiden Filme ein und sagt 'Weiter'.
Swimming Pool
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:02:42 „Sissi oder Swimming Pool? Sissi.“
Im A-oder-B-Spiel wird der Film Swimming Pool als Alternative zu Sissi angeboten. Schwarzer wählt Sissi.
Swimmingpool
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:02:42 „Sissi oder Swimmingpool? Sissi.“
Der Film Swimmingpool (La Piscine, 1969) mit Romy Schneider wird als Alternative zu Sissi im A-oder-B-Spiel angeboten. Alice Schwarzer entscheidet sich gegen den Film und für Sissi.
A Room of One's Own
Virginia Woolf
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 04:04:42 „A Room of One's Own oder Le Deuxième Sex? Das ist aber gemein. Deuxième Sex.“
Im Schnellfragerunden-Teil stellt Jochen Wegner Alice Schwarzer vor die Wahl zwischen zwei feministischen Schlüsselwerken. Schwarzer entscheidet sich ohne Zögern für Beauvoirs 'Le Deuxième Sexe' und kommentiert die Frage als 'gemein', weil beide Werke ihr offensichtlich viel bedeuten.
Le Deuxième Sexe
Simone de Beauvoir
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 04:04:42 „A Room of One's Own oder Le Deuxième Sex? Das ist aber gemein. Deuxième Sex.“
Alice Schwarzer wählt in der Entweder-oder-Runde Beauvoirs 'Das andere Geschlecht' gegenüber Woolfs 'A Room of One's Own'. Ihr Kommentar 'Das ist aber gemein' zeigt, dass beide Werke für sie als Feministin zentral sind, sie sich aber letztlich für Beauvoir entscheidet – passend zu ihrer tiefen Verbindung zu Frankreich.
Jailhouse Rock
Elvis Presley
🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:13:38 „Was ist der beste Song von Elvis? Ach, da gibt es so viele, also Jailhouse Rock oder, also die frühen“
Schwarzer benennt Jailhouse Rock als einen ihrer Elvis-Favoriten und schwärmt von den frühen Elvis-Aufnahmen.
Jailhouse Rock
Elvis Presley
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 04:14:47 „Ach, da gibt es so viele, also Jailhouse Rock oder, also die frühen, also ich könnte jetzt eigentlich, ich mag sie alle, also alle frühen.“
Auf Christoph Amends Frage nach dem besten Elvis-Song nennt Schwarzer spontan 'Jailhouse Rock', kann sich aber nicht auf einen einzigen Song festlegen. Für sie repräsentiert der frühe Elvis die erste Jugendrevolte und eine Befreiung von den Konventionen der Nachkriegszeit.
Elvis: '68 Comeback Special
Elvis Presley
🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:15:21 „Da gibt es diese herrliche Show, da ist er auf so einer ganz kleinen Bühne wie ein Boxring und ist so ganz in schwarzem Leder, was ihm natürlich fantastisch steht. Und da improvisiert er mit einer kleinen Band auf. Und das könnte ich mir zehnmal am Tag angucken und jedes Mal schmissen.“
Alice Schwarzer beschreibt begeistert das legendäre '68 Comeback Special, in dem Elvis nach seiner Militärzeit und den zahmen Hollywood-Jahren in schwarzem Leder auf einer kleinen Bühne improvisierte. Für sie ist dieser Moment der Beweis, dass der 'gezähmte' Elvis sein rebellisches Feuer nie verloren hat.
Aloha from Hawaii Via Satellite
Elvis Presley
🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:16:23 „Und da hatte ich in dem Zusammenhang eine Freundin, die war mit einem Amerikaner verheiratet. Und die sagte, hör mal, morgen kommt die Elvis-Show in Hawaii. Willst du die mal sehen? Und ich hatte so eine kleine Waage, ja, ich hatte noch natürlich meine Sentimentalität für ihn, aber ich dachte, du lieber Gott, jetzt Elvis schon in Hawaii.“
Schwarzer erzählt, wie sie 1971 in München – ausgerechnet im Zusammenhang mit der Abtreibungsaktion – die Elvis-Hawaii-Show bei einer Freundin sah. Obwohl sie reserviert hingegangen war, war sie sofort wieder 'total verfallen', als Elvis mit seinem 'kleinen Lächeln' und 'Grübchen' die Bühne betrat. Seitdem hält sie ihm die Treue.
Lebenswerk (Arbeitstitel unbekannt)
Alice Schwarzer
🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:38:19 „Ich habe gerade in den vergangenen Monaten ein Buch geschrieben, in dem ich die Themen der letzten 45 Jahre und meine Erfahrung und mein Leben und vor allem diese Themen aufgeschrieben habe, das jetzt erscheint.“
Alice Schwarzer erwähnt ihr neues Buch, in dem sie die Themen der letzten 45 Jahre aufarbeitet. Sie nutzt es als Anlass, um zu zeigen, dass viele Probleme wie Kindesmissbrauch, sexuelle Gewalt und Diätwahn seit den 1970er/80er Jahren nicht überholt, sondern aktueller denn je sind.
Die Wörter
Jean-Paul Sartre
🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:48:52 „Zadra hat darüber ein wunderbares Buch geschrieben, über sein Leben, die Wörter. Meiner Meinung nach sein schönstes Buch. Also die Freiheit ist größer. Weder die Kinder noch die Großeltern sind so in der Pflicht wie Kinder und Eltern.“
Alice Schwarzer spricht über die besondere Freiheit im Verhältnis zwischen Großeltern und Enkeln und verweist auf Sartres autobiografisches Werk 'Die Wörter' als wunderbares Buch über dieses Thema. Sie hält es für Sartres schönstes Buch. Im Transkript wird der Name als 'Zadra' wiedergegeben, gemeint ist Jean-Paul Sartre.
Die Wörter (Les Mots)
Jean-Paul Sartre
🗣 Alice Schwarzer empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:52:24 „Sartre hat darüber ein wunderbares Buch geschrieben, über sein Leben, die Wörter. Meiner Meinung nach sein schönstes Buch.“
Schwarzer empfiehlt Sartres autobiografisches Werk 'Die Wörter' als sein schönstes Buch, im Zusammenhang mit dem Thema der freieren Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln.
Ja oder Nein
Joachim Fuchsberger
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 05:04:22 „Und da hat er mich angerufen und da hat er mir vorgeschlagen, dass ich bei Ja oder Nein diesem Rate spielen. Rate Fuchs, Fuchsberger und dann noch vier. Und da habe ich ihm gesagt, das ist sehr ehrenvoller Antrag, nett und so, aber das ist jetzt auch keine Zeit und nicht meine Welt.“
Alice Schwarzer erzählt, wie Joachim Fuchsberger sie Ende der 1980er Jahre einlud, als Rateteam-Mitglied bei seiner ARD-Spielshow mitzumachen. Zunächst lehnte sie ab, sagte dann aber doch zu und bildete mit Sepp Maier ein komödiantisches Duo, das beim Publikum sehr gut ankam – zur Irritation ihrer feministischen Weggefährtinnen.
Aktuelles Buch (Titel ungenannt)
Alice Schwarzer
🗣 Alice Schwarzer erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:08:10 „Ja, tadellos. Wir sind, also erstens, ich erzähle das ja auch ein bisschen in meinem aktuellen Buch. Also wie unser Alltag ist, wie das so läuft und so.“
Auf die Frage, wie es der Zeitschrift Emma geht, verweist Schwarzer auf ihr aktuelles Buch, in dem sie den Redaktionsalltag und das Team beschreibt. Der Titel wird nicht genannt, es geht um einen Einblick in die Emma-Arbeitswelt.