Lanz & Precht – Wintergespräch mit Leon Windscheid
#225

Wintergespräch mit Leon Windscheid

Lanz & Precht / 26. Dezember 2025 / 5 Medien

Im zweiten Wintergespräch ist Psychologe Leon Windscheid zu Gast, der über Perfektionismus, das Hochstapler-Syndrom und den wachsenden Druck auf junge Menschen spricht. Er stellt das US-Startup Orchid Health vor, das für 2500 Dollar Embryonen genetisch screent, und diskutiert die ethischen Implikationen von Designer-Babys. Ein weiteres Thema ist Einsamkeit: Eine Stanford-Studie zeigt, dass Menschen anderen weniger Empathie zuschreiben als sich selbst, was Isolation verstärkt.

Erwähnte Medien (5)

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Sonstige

Landlust

Landwirtschaftsverlag Münster

🗣 Gast:Leon Windscheid erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:01:38

Windscheid erwähnt das Magazin Landlust beiläufig als Inspiration für einen selbstgebauten Holztannenbaum seiner Familie – ein Beispiel für den bewussten Bruch mit weihnachtlichem Perfektionismus.

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Studie

Studie über steigende perfektionistische Ansprüche bei Kindern und Jugendlichen

Forscher aus London (nicht namentlich genannt)

🗣 Gast:Leon Windscheid referenziert bei ⏱ 00:14:47

Windscheid verweist auf eine Langzeitstudie aus London, die zeigt, dass der selbstberichtete Druck und die perfektionistischen Ansprüche von Kindern und Jugendlichen über Jahrzehnte messbar gestiegen sind, wobei auch der Druck durch die Eltern ein wichtiger Faktor ist.

🎓 Google Scholar *
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Sonstige

Orchid Health – Embryo-Screening-Startup

Orchid Health · 2025

🗣 Gast:Leon Windscheid referenziert bei ⏱ 00:20:00

Windscheid stellt das US-Startup Orchid Health vor, das für 2500 Dollar mehr als 99 Prozent der DNA ungeborener Kinder sequenziert und Risikoscores für Krankheiten wie Brustkrebs, Diabetes, Schizophrenie und Autismus errechnet. Er problematisiert die ethischen Implikationen, wenn genetisches Screening zur gesellschaftlichen Norm wird.

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Studie

Stanford-Studie zum Empathie-Gap und Einsamkeit

Forschungsteam Stanford University · 2025

🗣 Gast:Leon Windscheid referenziert bei ⏱ 00:40:00

Windscheid beschreibt eine Stanford-Studie, die einen Empathie-Gap entdeckt hat: Menschen halten sich selbst für empathisch, schätzen andere aber als deutlich weniger empathisch ein. Dieser Gap korreliert mit Einsamkeit. Kleine Nudges über eine Handy-App, die zu Kontakt mit Unbekannten auffordern, konnten die Isolation messbar reduzieren.

🎓 Google Scholar *
Artikel über Empathie und Einsamkeit im New Yorker
Artikel

Artikel über Empathie und Einsamkeit im New Yorker

Paul Bloom · 2025

🗣 Gast:Leon Windscheid referenziert bei ⏱ 00:45:00

Windscheid verweist auf einen aktuellen Artikel des Psychologie-Professors Paul Bloom im New Yorker, der die These aufgreift, dass die Unterschätzung der Empathie anderer zu wachsender Einsamkeit führt.

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