Lanz & Precht – US-Angriff und Nato-Gipfel - Wie umgehen mit Trump
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US-Angriff und Nato-Gipfel - Wie umgehen mit Trump

Lanz & Precht / 27. Juni 2025 / 6 Medien

Markus Lanz, Richard David Precht

Eine aufgewühlte Debatte über den US-Angriff auf den Iran und das Versagen der deutschen Regierung, diesen klar als Völkerrechtsbruch zu benennen. Precht kritisiert scharf, dass der Bundeskanzler den Angriff sogar gutgeheißen habe, während Außen- und Verteidigungsminister herumeierten — und fragt, wie Europa ein eigenständiger Pol in der multipolaren Weltordnung werden will, wenn es nicht einmal die eigenen Werte ernst nimmt.

„Wenn wir das Völkerrecht ernst nehmen, dann ist es absolut bindend. Dann kennt es keinerlei Ausnahmen, dann verträgt es keinerlei Relativierung.“
🗣 Richard David Precht

Erwähnte Medien (6)

Kommentar zum Iran-Angriff
Artikel

Kommentar zum Iran-Angriff

Jan Ross

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:05:16 „Ich habe Jan Ross gerade gelesen, das ist ein Kommentator in der Zeit, der sagt, der Angriff war richtig. Auch wenn es schwerfällt, diesen Angriff irgendwie zu rechtfertigen. Die Alternative wäre etwas gewesen, was wir uns alle gemeinsam nicht wünschen, nämlich ein nuklear bewaffneter islamistischer Terrorstaat.“

Markus Lanz zitiert einen Kommentar von Jan Ross in der ZEIT, um das Gegenargument zur Völkerrechts-Position von Precht vorzutragen. Ross argumentiert, der US-Angriff auf den Iran sei trotz völkerrechtlicher Bedenken richtig gewesen, weil die Alternative – ein atomar bewaffneter Iran – schlimmer wäre. Precht widerspricht dieser These unmittelbar.

Zum Artikel bei ZEIT Online
Star Wars
Film

Star Wars

George Lucas

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:12:22 „Sehen auch hübsch aus, wie aus Star Wars. Ja, tun die. Es gibt glaube ich nur 19, 20 Stück davon, die davon jemals gebaut worden sind.“

Markus Lanz vergleicht das Aussehen der B-2-Tarnkappenbomber mit Raumschiffen aus Star Wars. Es ist ein beiläufiger visueller Vergleich, keine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Film.

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Aktuelles Buch über Friedrich Merz
Buch

Aktuelles Buch über Friedrich Merz

Robin Alexander

🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:26:01 „Ich glaube, dass Friedrich Merz und ich habe gerade das Vergnügen gehabt, in dem aktuellen Buch von Robin Alexander auch lange zu lesen, das in diesen Tagen erscheint, das ist ein Politkrim.“

Markus Lanz empfiehlt das gerade erscheinende Buch von Robin Alexander als Politkrimi. Er nutzt es als Beleg für seine These, dass Friedrich Merz früher als andere begriffen habe, was die Szene im Oval Office mit Zelensky wirklich bedeutet – nämlich dass Europa nun auf sich allein gestellt ist.

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Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2022
Rede

Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2022

Wolodymyr Selenskyj

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:35:28 „Putin hat auch unter anderem damit argumentiert, dass Zelensky auf der Rede der Münchner Sicherheitskonferenz 2022 gesagt hat, dass man aus dem Budapester Memorandum aussteigen will. Was also heißt, dass die Ukraine sich das Recht vorbehält, an Atomwaffen zu kommen.“

Precht führt Selenskyjs Rede als Beispiel dafür an, wie eine weiche Auslegung des Völkerrechts und des Selbstverteidigungsrechts missbraucht werden kann. Er argumentiert, dass Russland diese Rede als Vorwand genutzt hat, obwohl keine unmittelbare Gefahr bestand.

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Öl, Blut und keine Ahnung
Artikel

Öl, Blut und keine Ahnung

Bernd Ulrich

🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:37:05 „Bernd Ulrich hat in diesen Tagen ein sehr, sehr interessantes Stück, empfehle ich wirklich sehr zu lesen, die Überschrift Öl, Blut und keine Ahnung in der Zeit veröffentlicht, in der er genau das einfach mal darlegt und sagt, im Grunde ist das einfach nur sozusagen ein weiteres Kapitel in einer langen Kette von Irrtümern, die der Westen immer wieder macht.“

Markus Lanz empfiehlt diesen ZEIT-Artikel von Bernd Ulrich ausdrücklich zum Lesen. Der Artikel legt dar, dass die westliche Intervention im Nahen Osten seit 80 Jahren immer wieder dieselben Fehler wiederholt – getrieben von Ölinteressen statt echtem Interesse an der Region und ihren Menschen. Lanz zitiert im weiteren Verlauf mehrfach zentrale Sätze daraus, darunter 'Der Westen hat Interessen in der Region, aber er hat kein Interesse an ihr' und 'Wer im Mittleren Osten mit den örtlichen Figuren Schach spielen will, der landet früher oder später selbst auf dem Brett.'

Zum Artikel bei ZEIT Online
Artikel über den Mittleren Osten und westliche Interventionen
Artikel

Artikel über den Mittleren Osten und westliche Interventionen

Bernd Ulrich

🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:51:03 „Und Bernd Ulrich schreibt eben, das fand ich so gut, zweiter echt guter Satz in diesem Stück, Wer im Mittleren Osten mit den örtlichen Figuren Schach spielen will, der landet früher oder später selbst auf dem Brett.“

Markus Lanz diskutiert ausführlich einen Artikel von Bernd Ulrich, der die westliche Interventionspolitik im Mittleren Osten kritisch analysiert. Der Artikel argumentiert, dass der Westen immer wieder dieselben Fehler macht und sich durch militärische Einmischung selbst zum Spielball regionaler Mächte macht. Lanz zitiert mehrere zentrale Sätze daraus und nutzt den Text als Rahmen für die gesamte Diskussion über Iran, Irak und die Lehren aus vergangenen Kriegen.

Zum Artikel bei ZEIT Online