Lanz & Precht – Syrien - Abschiebung moeglich
#189

Syrien - Abschiebung moeglich

Lanz & Precht / 18. April 2025 / 7 Medien

Markus Lanz, Richard David Precht & Frank-Walter Steinmeier

Eine Reportage aus Syrien offenbart das Ausmaß der Zerstörung nach 14 Jahren Bürgerkrieg: Auf der Landebahn von Damaskus wächst Gras, die Inflation zwingt Restaurantgäste, zentimeterhohe Geldstapel auf den Tisch zu legen, und der Hunger ist auf den Straßen sichtbar — während chinesische Diplomaten bereits ihre Claims abstecken.

„Du kannst den Hunger sehen. Du siehst wirklich den Hunger.“
🗣 Markus Lanz

Erwähnte Medien (7)

Kommentar von Mathieu von Rohr im Spiegel
Artikel

Kommentar von Mathieu von Rohr im Spiegel

Mathieu von Rohr

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:07:31 „die hat neulich Mathieu von Rohe im Spiegel gestellt, ist schon ein paar Monate her, aber da haben wir uns schon mit dem Thema beschäftigt. Und da hat er damals sich gefragt, das weiß ich noch, war ein sehr, sehr guter Kommentar, das ist der Auslandschef vom Spiegel“

Lanz verweist auf einen Spiegel-Kommentar, in dem der Auslandschef das Gedankenspiel aufwirft, wie Syrien sich entwickelt hätte, wenn Assad schon 2011 gestürzt worden wäre.

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Kommentar zur Syrien-Frage (Spiegel)
Artikel

Kommentar zur Syrien-Frage (Spiegel)

Mathieu von Rohr

🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:07:41 „Die interessante Frage, die hat neulich Mathieu von Rohr im Spiegel gestellt, ist schon ein paar Monate her, aber da haben wir uns schon mit dem Thema beschäftigt. Und da hat er damals sich gefragt, das weiß ich noch, war ein sehr, sehr guter Kommentar, das ist der Auslandschef vom Spiegel, sagte, wie wären diese vergangenen 13 Jahre wohl verlaufen, wenn Assad nicht erst am 8. Dezember 2024 gestürzt worden wäre, sondern schon eben 2011?“

Lanz zitiert einen Kommentar des Spiegel-Auslandschefs Mathieu von Rohr, der das kontrafaktische Gedankenspiel aufwirft, was passiert wäre, wenn Assad schon 2011 gestürzt worden wäre statt erst Ende 2024. Lanz fand den Kommentar besonders stark, weil von Rohr auch auf den Chemiewaffeneinsatz 2013 als verpassten Wendepunkt hinweist. Precht widerspricht der Prämisse teilweise und argumentiert, dass ein früherer Sturz wie im Irak zu einem ebenso langen Bürgerkrieg geführt hätte.

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Lawrence von Arabien
Film

Lawrence von Arabien

David Lean

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:16:52 „Also viele von denen, die uns zuhören, kennen ja sicher den Film Lawrence von Arabien. Davon handelt er vom Krieg der Engländer, im Hintergrund auch der Franzosen gegen die Türken. Und dass man sich damals also die Hilfe der Araber versicherte.“

Precht nutzt den Film als historische Referenz, um die Entstehung der heutigen Konflikte im Nahen Osten zu erklären. Er beschreibt, wie nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches Engländer und Franzosen die Region unter sich aufteilten – genau die Geschichte, die der Film erzählt. Der Verweis dient als Brücke zum Sykes-Picot-Abkommen und der These, dass der Westen die Grundursache der Nahostkonflikte ist.

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Berichte von Alfred Hackensberger aus Syrien
Artikel

Berichte von Alfred Hackensberger aus Syrien

Alfred Hackensberger

🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:20:35 „Ich habe mich dieser Tage mit Alfred Hackensberger beschäftigt. Das ist ein Korrespondent der Welt, den ich sehr, sehr schätze, weil das jemand ist, der, ich glaube, ist um die 60 rum. Und es ist einer, den ich immer lese, weil man an jeder Zeile spürt, wie viel der in der Ukraine beispielsweise unterwegs war“

Lanz empfiehlt die Berichterstattung des Welt-Korrespondenten Hackensberger, der sowohl aus der Ukraine als auch aus dem Nahen Osten berichtet und die Lage in Syrien differenziert einordnet.

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Berichte/Kommentare zu Syrien (Die Welt)
Artikel

Berichte/Kommentare zu Syrien (Die Welt)

Alfred Hackensberger

🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:20:46 „Ich habe mich dieser Tage mit Alfred Hackensberger beschäftigt. Das ist ein Korrespondent der Welt, den ich sehr, sehr schätze. Weil das jemand ist, der ist, glaube ich, um die 60 rum. Und es ist einer, den ich immer lese, weil man an jeder Zeile spürt, wie viel der in der Ukraine beispielsweise unterwegs war, schon seit 2014 und noch früher.“

Lanz empfiehlt die Arbeit des Welt-Korrespondenten Alfred Hackensberger als besonders lesenswert, weil man seine langjährige Erfahrung in der Ukraine und im Nahen Osten in jeder Zeile spürt. Lanz zitiert Hackensbergers Position, dass humanitäre Hilfe für Syrien zwar Pflicht sei, man aber die wenigen westlichen Druckmittel nicht leichtfertig aufgeben dürfe. Die Einschätzung deckt sich mit Lanz' eigenen Eindrücken vor Ort.

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Artikel über Syriens Interimsverfassung
Artikel

Artikel über Syriens Interimsverfassung

Hackensberger

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:35:22 „Und Hackensberger schreibt darüber, eine bessere Konstellation kann es für eine Autokratie nicht geben. Natürlich, das ist eine Demokratur.“

Lanz beschreibt die neue Interimsverfassung Syriens, in der der Präsident ein Drittel der Volksversammlung bestimmt und den Ausschuss für die restlichen Abgeordneten auswählt. Er zitiert den Journalisten Hackensberger, der diese Machtkonzentration als ideale Voraussetzung für eine Autokratie einordnet.

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Die Bibel (Zweiter Thessalonicherbrief)
Buch

Die Bibel (Zweiter Thessalonicherbrief)

Apostel Paulus

🗣 Richard David Precht zitiert daraus bei ⏱ 00:49:35 „Weißt du, wo der Satz herkommt? Der ist alt, ne? Der ist sehr, sehr, sehr, sehr alt. Der stammt vom Apostel Paulus. Das ist ein Satz aus der Bibel.“

Precht erklärt den Ursprung des Satzes 'Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen', den Franz Müntefering zitiert hatte, und ordnet ihn als Bibelzitat des Apostels Paulus ein, das sich auf die Organisation früher christlicher Gemeinden bezog.

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