Lanz & Precht – Wahlkampf in den USA - Demokratie am seidenen Faden
#149

Wahlkampf in den USA - Demokratie am seidenen Faden

Lanz & Precht / 12. Juli 2024 / 6 Medien

Markus Lanz & Richard David Precht

Vier Monate vor der US-Wahl schalten Lanz und Precht nach Washington zu ZDF-Korrespondent Elmar Thewissen, der die Lage nach Bidens desaströsem Debattenauftritt einordnet. Thewissen, der Biden lange als sicheren Sieger sah, beschreibt, wie dessen sichtbarer Verfall seit dem G7-Gipfel alles ins Wanken bringt — während das antiquierte Parteiensystem einen kurzfristigen Kandidatenwechsel fast unmöglich macht.

„Seit dem G7-Gipfel hat man den Eindruck, da ist nochmal richtig was passiert und jetzt wirkt er halt tatsächlich nicht mehr gesund.“
🗣 Elmar Thewissen

Erwähnte Medien (6)

Artikel über Bidens Rücktritt
Artikel

Artikel über Bidens Rücktritt

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:22:03 „wie viele Artikel hat die New York Times in den letzten Tagen darüber geschrieben, dass er eigentlich jetzt abdanken sollte. Ich glaube in über 200 Artikeln ging es nur um dieses eine Thema.“

Lanz verweist auf die massive Berichterstattung der New York Times, die in über 200 Artikeln Bidens Rückzug forderte, als Beispiel für die einseitige Medienberichterstattung

Zum Artikel bei New York Times
Artikel über Bidens Führerschein-Abgabe
Artikel

Artikel über Bidens Führerschein-Abgabe

🗣 Markus Lanz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:26:43 „Ich glaube, die Kollegen von Spiegel Online waren es, die sagten, es ist höchste Zeit, dass der geliebte Opa den Führerschein abgibt.“

Lanz zitiert einen Spiegel-Online-Kommentar, der Bidens Situation mit einem Großvater vergleicht, der den Führerschein abgeben sollte

Zum Artikel bei Spiegel
Artikel über Bidens Rücktritt
Artikel

Artikel über Bidens Rücktritt

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:26:43 „Ich glaube, die Kollegen von Spiegel Online waren es, die sagten, es ist höchste Zeit, dass der geliebte Opa den Führerschein abgibt. Aber wer sagt ihm das? Das ist das Gefühl.“

Lanz zitiert eine Formulierung von Spiegel Online, die Bidens Situation mit einem alten Mann vergleicht, der seinen Führerschein abgeben sollte. Das Bild unterstreicht die Hilflosigkeit des Umfelds, das niemandem zutraut, Biden die Wahrheit zu sagen.

Zum Artikel bei New York Times
The Mule
Film

The Mule

Clint Eastwood

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:27:49 „Also mich erinnert das so ein bisschen an den Ausdruck Mule, den viele von dem Clint Eastwood Film kennen und das ja in Amerika ein Begriff ist für einen störschen, starrsinnigen alten Mann.“

Precht zieht den Vergleich zu Clint Eastwoods Film, um Joe Bidens Sturheit zu beschreiben, mit der dieser sich weigert, trotz offensichtlicher Alterserscheinungen seine Kandidatur aufzugeben. Der Begriff 'Mule' steht dabei für einen starrsinnigen alten Mann.

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Artikel

Interview mit einer Verfassungsrechtlerin aus Baltimore

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:32:23 „Ich habe dieser Tage einmal ein Interview mit einer Verfassungsrechterin aus Baltimore gelesen. Die sagte auf die Frage, wäre es denn möglich, dass dann jemand wie Trump, wenn man sagt, alles was ein Präsident tut, das ist ja im Grunde auch so ein altes Zitat eines Nixon-Beraters, nichts ist illegal, wenn ein Präsident es tut.“

Lanz bezieht sich auf ein Interview, in dem eine Verfassungsrechtlerin die weitreichenden Konsequenzen des Supreme-Court-Urteils zur präsidialen Immunität erläutert. Die Expertin erklärt darin, dass ein Präsident theoretisch sogar die Ermordung politischer Gegner anordnen könnte, ohne strafrechtliche Konsequenzen zu fürchten – was Lanz sichtlich schockiert.

Zum Artikel bei Google.com
Podcast von Paul Ronsheimer
Podcast

Podcast von Paul Ronsheimer

Paul Ronsheimer

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:41:50 „Ich habe dieser Tage im Podcast von Paul Ronsheimer gehört, da haben sie auch genau darüber gesprochen. Und da wurde gesagt oder darauf hingewiesen, dass es Trump war, nicht Obama. Es war Trump, der glaube ich 2019 Waffen an die Ukraine geliefert hat.“

Lanz verweist auf eine konkrete Information aus dem Podcast von Paul Ronsheimer, um darauf hinzuweisen, dass Trumps Haltung zur Ukraine widersprüchlicher ist als oft dargestellt. Die Tatsache, dass Trump 2019 Waffen an die Ukraine lieferte, widerspricht dem gängigen Narrativ und unterstreicht Trumps erratisches Handeln.

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