Lisa Vicari – Was möchtest du von dir zeigen
Matze Hielscher & Lisa Vicari
Lisa Vicari spricht über das Leben zwischen den Extremen des Schauspiels — totale Zuneigung oder Ablehnung, dazwischen gibt es wenig. Sie erzählt, warum sie mit Social Media fremdelt, lieber in Rollen verschwindet als privat erkannt zu werden, und dass sie den Prozess des Drehens mehr liebt als die Aufmerksamkeit danach.
„Ich glaube, ich weiß vielleicht einfach noch nicht, was meine Persönlichkeit ist, die ich so nach außen trage.“
Erwähnte Medien (13)
Dark
Baran bo Odar
🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 00:01:49 „Ich habe sie das allererste Mal in Dark gesehen. Das war die erste deutsche internationale Netflix-Produktion und dadurch ist sie auch direkt international bekannt geworden.“
Matze Hielscher stellt seinen Gast Lisa Vicari vor und nennt Dark als die Produktion, durch die er sie zum ersten Mal wahrgenommen hat. Die Serie wird als Meilenstein beschrieben, da sie die erste deutsche internationale Netflix-Produktion war und Lisa Vicari dadurch international bekannt wurde.
Hell
Tim Fehlbaum
🗣 Matze Hielscher erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:01:55 „Ich habe sie außerdem gesehen in Hell, in Herrhausen und kürzlich auch in der Berlin-Serie.“
Bei der Vorstellung von Lisa Vicari zählt Matze Hielscher mehrere ihrer Projekte auf, darunter den postapokalyptischen Kinofilm Hell, in dem Vicari eine ihrer frühen Rollen spielte.
Herrhausen
Pia Strietmann
🗣 Matze Hielscher erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:01:55 „Ich habe sie außerdem gesehen in Hell, in Herrhausen und kürzlich auch in der Berlin-Serie.“
Matze Hielscher erwähnt die ARD-Produktion Herrhausen als eines der Projekte, in denen er Lisa Vicari gesehen hat. Die Erwähnung dient der Einordnung von Vicaris bisheriger Karriere.
Die wilden Hühner
Vivian Naefe
🗣 Lisa Vicari empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:09:27 „Und dann habe ich einfach Filme geguckt, Kinderfilme. Ich war ganz großer Wilde-Hühner-Fan, also wirklich ganz großer Fan. Ich habe auch eine eigene Bande gegründet und so und habe da eben dann auf den DVDs das Making-of entdeckt und habe mir dieses Making-of irgendwann nur noch angeguckt, endlos oft.“
Lisa Vicari erzählt von ihrer Kindheit und dem Ursprung ihres Berufswunsches. Die Wilden-Hühner-Filme waren für sie prägend – sie gründete sogar eine eigene Bande nach dem Vorbild des Films. Besonders die Making-ofs auf den DVDs weckten in ihr den Wunsch, selbst an einem Filmset zu arbeiten.
Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Alfonso Cuarón
🗣 Lisa Vicari referenziert bei ⏱ 00:12:52 „Ich habe auch Harry Potter nachgespielt. Ich habe viel Hermine-Szenen. Gerade der dritte Teil war ganz hoch im Kurs. Ich hatte auch so eine pinke Superjacke wie sie und dann habe ich da alles alleine so mit mir selbst die Rollen gespielt.“
Lisa Vicari beschreibt, wie sie als Kind alleine in ihrem Zimmer Szenen aus Harry Potter nachspielte – vor allem Hermine-Szenen aus dem dritten Teil. Sie hatte sogar die gleiche pinke Jacke wie die Filmfigur und improvisierte die Dialoge allein. Diese Anekdote illustriert ihre frühe Leidenschaft für die Schauspielerei.
September 5
Tim Fehlbaum
🗣 Lisa Vicari referenziert bei ⏱ 00:15:24 „Dieser Mann ist jetzt Produzent, Philipp Trauer, der hat jetzt September 5 gemacht. Oh, wow. Ja, zusammen mit Thomas Wöbke, der Hell produziert hat.“
Lisa Vicari erzählt, wie sie als Kind einen Brief an einen Nachbarn schrieb, der sich an der HFF München bewerben wollte, und dadurch ihre erste Rolle vor der Kamera bekam. Dieser Mann, Philipp Trauer, ist heute Produzent und hat unter anderem den Film September 5 produziert – Lisa betont die verblüffende Verbindung zwischen ihren Anfängen und seinem heutigen Erfolg.
Lost in Translation
Sofia Coppola
🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 00:31:03 „Sophia Coppola ist noch besser. Die sagt, Mensch, ich möchte jetzt Lost in Translation 2 machen in Berlin. Willst du nicht mal zum Casting kommen?“
Matze Hielscher konstruiert ein hypothetisches Szenario, um Lisa Vicari nach ihrer Sehnsucht nach Veränderung zu fragen. Er stellt sich vor, Sofia Coppola würde eine Fortsetzung von Lost in Translation drehen und Lisa zum Casting einladen – als Beispiel für eine E-Mail, die das Leben einer Schauspielerin schlagartig verändern könnte.
Aktenzeichen XY … ungelöst
Eduard Zimmermann
🗣 Lisa Vicari erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:58:02 „Der Weg von der U-Bahn nach Hause, das war schon immer krass gruselig. Und wenn man dann auch noch so Aktenzeichen XY guckt, dann kann man sich das auch alles sehr gut vorstellen, was so passieren kann.“
Lisa Vicari erzählt von ihrer Angst als Frau auf dem Nachhauseweg in München. Sie beschreibt, wie die leeren Straßen nachts bedrohlich wirkten und die Sendung Aktenzeichen XY die eigene Vorstellungskraft für mögliche Gefahren zusätzlich befeuert hat.
The Virgin Suicides
Sofia Coppola
🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 01:17:59 „Virgin Suicides war dummerweise auch ein richtig guter Film.“
Im Gespräch über Lisa Vicaris Wunsch, selbst Regie zu führen, und ihre Schwierigkeit, eine erste Drehbuchfassung zu schreiben, wirft Matze Hielscher ein, dass Sofia Coppolas Debütfilm leider auch gleich herausragend gut war – was den Druck auf Erstlingswerke nur verstärkt. Lisa greift das auf und merkt an, dass man nie wisse, wie die erste Fassung ausgesehen habe.
Die Geschichten in uns
Benedict Wells
🗣 Lisa Vicari empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:18:39 „Ich habe von Benedikt Welz das letzte Buch, wo er übers Schreiben schreibt. Super tolles Buch. Ja, und ich habe das gelesen und ich war so, ja, stimmt, er hat recht, weil er schreibt auch, es gibt, ich glaube, ein ganzes Kapitel darüber, dass die erste Fassung einfach immer scheiße ist.“
Lisa Vicari erzählt von ihrer Schreibblockade beim Verfassen einer ersten Drehbuchfassung. Um diese Hürde zu überwinden, hat sie Benedict Wells' Buch übers Schreiben gelesen und fand darin Trost – insbesondere das Kapitel darüber, dass erste Fassungen immer schlecht sind. Sie beschreibt das Buch als kurzzeitiges Pflaster, gesteht aber, trotzdem in alte Muster zurückzufallen.
Henny & Nanny
🗣 Lisa Vicari referenziert bei ⏱ 01:21:48 „zum Beispiel bei Honey und Nanny habe ich mitgespielt und war halt die Tussi“
Lisa beschreibt, wie sie als Kind für mädchenhafte Rollen besetzt wurde, die ihr nicht entsprachen
Hanni & Nanni
🗣 Lisa Vicari referenziert bei ⏱ 01:26:36 „Zum Beispiel bei Honey und Nanny habe ich mitgespielt und war halt die Tussi. Ich war die, die so sich Mühe gibt mit ihrem Aussehen und irgendwie als Einzige nicht Hockey spielt und sich als Einzige in einen Jungen verliebt.“
Lisa Vicari erzählt, wie sie als Kind immer für mädchenhafte Rollen besetzt wurde, obwohl sie sich darin nicht wohlfühlte. Bei den Hanni-&-Nanni-Filmen spielte sie das eitle Mädchen, während die anderen Kinder in den Drehpausen herumtoben durften – sie musste daneben sitzen, weil ihre Frisur sonst kaputt gegangen wäre. Der Titel wurde im Transkript als 'Honey und Nanny' verschriftlicht.
This Too Shall Pass
Tom Hanks
🗣 Lisa Vicari zitiert daraus bei ⏱ 01:57:12 „Den hat, glaube ich, Tom Hanks mal gesagt und der ist ein sehr bekannter Satz und zwar »This too shall pass«.“
Lisa wählt diesen Satz für die Plakatwand-Frage und schreibt ihn Tom Hanks zu, Matze ordnet ihn dem Buddhismus zu