Hotel Matze – Check In mit Philip Siefer – Eine Lektion in Demut
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Check In mit Philip Siefer – Eine Lektion in Demut

Hotel Matze / 06. April 2025 / 7 Medien

Matze Hielscher & Gäste

Philip Siefer steckt mitten in einer Krise und spricht offen darüber, wie ihm Meditation und innere Arbeit dabei helfen — oder eben auch nicht. Zwischen persönlicher Demutserfahrung und der Erkenntnis, dass das Leben nun mal hoch und runter geht, wird es überraschend leicht: Die beiden tauschen sich über die besten Aprilscherze ihrer Familien aus, von zugeklebten Duschköpfen bis zu fingierten 20.000-Euro-Abmahnungen.

„Verkörperte Demut spricht ja aus Erfahrung von echten Niederlagen oder zu sehen, dass das eben hoch und runter geht, das Leben, und dass das ein normaler Rhythmus ist und dass man damit okay ist.“
🗣 Philip Siefer

Erwähnte Medien (7)

Mein liebster Feind – Klaus Kinski
Doku

Mein liebster Feind – Klaus Kinski

Werner Herzog

🗣 Philip Siefer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:37:59 „Aber ich weiß nicht, hast du das gesehen mit Kinski im Dschungel? Natürlich. Das ist wirklich irgendwie, keine Ahnung, da muss man auch besonders für sein. Um das zu wollen übrigens, also dass man das so will.“

Philip Siefer spricht über Werner Herzog und erwähnt dessen bekannte Zusammenarbeit mit Klaus Kinski im Dschungel. Die Referenz bezieht sich auf Herzogs Dokumentarfilm über seine berüchtigte Arbeitsbeziehung mit Kinski, den beide Gesprächspartner offenbar kennen. Siefer betont das Besondere und Awkwarde an Herzogs Arbeitsweise.

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Never Say Never Again
Film

Never Say Never Again

🗣 Philip Siefer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:45:28 „Sag niemals nie. Hat James Bond schon gesagt. Immer hat er das gesagt. Never say never again. Ja, super Bond-Track.“

Im Gespräch über die Frage, ob nachhaltige Wirtschaftsmodelle jemals Realität werden könnten, greift Philip Siefer scherzhaft auf das James-Bond-Zitat zurück. Matze Hielscher ergänzt den englischen Originaltitel und kommentiert es als 'super Bond-Track'. Die Erwähnung dient als humorvolle Bekräftigung, dass man die Hoffnung nicht aufgeben sollte.

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The Open Society and Its Enemies
Buch

The Open Society and Its Enemies

Karl Popper

🗣 Philip Siefer referenziert bei ⏱ 00:49:13 „Das ist dieses Popper-Theorem, das haben wir, glaube ich, auch genannt. Dass wenn man mit der Taube Schach spielt, die irgendwann aufs Schachbrett scheißt und alle Figuren umwirft und es ist, wenn man mit Rechtsextremen, die die Demokratie abschaffen wollen oder mit Faschisten.“

Im Kontext der Frage, ob man zu verständnisvoll sein kann, verweist Philip Siefer auf das Toleranz-Paradoxon von Karl Popper. Er nutzt es als Argument dafür, dass Verständnis nicht bedeutet, autoritäres Verhalten einfach geschehen zu lassen, sondern die Mechanismen zu verstehen und ihnen entgegenzutreten.

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On Tyranny
Buch

On Tyranny

Timothy Snyder

🗣 Philip Siefer referenziert bei ⏱ 00:49:13 „Was ja jetzt dieser eine Forscher von Yale, glaube ich, der gegangen ist, der gesagt hat, alle Checks für Faschismus sind in den USA jetzt gegeben.“

Philip Siefer erwähnt einen Yale-Forscher, der einen Faschismus-Test auf die USA angewandt und festgestellt habe, dass alle Kriterien erfüllt seien. Dies passt auf den Yale-Historiker Timothy Snyder, der mit seinem Buch 'On Tyranny' bekannt wurde. Matze versucht sich an den Namen zu erinnern und sagt unsicher 'Harbert'.

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Tao Te Ching
Buch

Tao Te Ching

Stephen Mitchell

🗣 Philip Siefer referenziert bei ⏱ 00:59:28 „Also ich habe zwei Bücher dabei. Das andere ist, ich habe gesagt, das ist das eine, und das andere ist das Tao de Ching von Stephen Mitchell.“

Philip Siefer nennt das Tao Te Ching in der Übersetzung von Stephen Mitchell als zweites mitgebrachtes Buch, neben den 48 Laws of Power. Es wird als Gegenpol zum Machtbuch positioniert, allerdings nicht weiter inhaltlich besprochen.

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The 48 Laws of Power
Buch

The 48 Laws of Power

Robert Greene

🗣 Philip Siefer referenziert bei ⏱ 01:00:10 „Und das 48 Laws of Power, das habe ich von Waldi mal gehört, dass das quasi eine Management-Strategie ist. Da steht zum Beispiel, Law No. 1, Never outshine the master. So geht es weiter, es sind 48 und um quasi zu verständnisvoll zu sein, über die amerikanische Regierung zu sein, ist es, glaube ich, ein Wahnsinn.“

Philip Siefer hat das Buch als eines von zwei mitgebrachten Büchern dabei. Er sieht es als Erklärungsrahmen für autoritäres Verhalten, insbesondere als mögliches 'Playbook' von Donald Trump. Er betont, dass man durch die Lektüre Verständnis für das Handeln von Menschen gewinnen kann, mit denen man nicht übereinstimmt, und dass man aktuelle politische Ereignisse den einzelnen 'Gesetzen' im Buch zuordnen kann.

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Diary of a CEO
Podcast

Diary of a CEO

🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 01:01:42 „Da gibt es ein paar wirklich richtig, richtig tolle Podcasts und vor allen Dingen passt, was ich über dieses Buch weiß, überhaupt nicht zu dieser Person, wenn man die dann sprechen hört. Sehr, sehr interessant. Kann man sich bei Diary of a CEO anhören. Da war er, glaube ich, dreimal zu Gast.“

Matze Hielscher empfiehlt den Podcast 'Diary of a CEO' im Zusammenhang mit Robert Greene. Er findet es überraschend, dass der Autor der '48 Laws of Power' als Person ganz anders wirkt als sein Buch vermuten lässt – hochphilosophisch statt kalkulierend. Die Podcast-Auftritte zeigen diese unerwartete Seite.

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