Iris Berben – Wie bewahrst du dir deine Unbekümmertheit
Matze Hielscher & Gäste
Iris Berben spricht über ihr Leben ohne klassische Schauspielausbildung, ihre Selbstzweifel und warum sie die Unberechenbarkeit des Lebens liebt. Sie erzählt von Suizidgedanken als junge Frau, ihrer Freundschaft mit sich selbst und davon, wie sie Projekte auswählt — nicht nach Drehbuch allein, sondern nach dem Vertrauen in die Regie.
„Es ist unberechenbar, das Leben. Und man selber sollte auch ein bisschen unberechenbar bleiben, finde ich.“
Erwähnte Medien (26)
Rosarot
🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 00:01:51 „SketchUp, Rosarot, Die Guldenburgs, Die Buddenbrocks, Zwei himmlische Töchter und ganz, ganz viel mehr.“
Matze listet Iris Berbens bekannteste Produktionen auf
Triangle of Sadness
Ruben Östlund
🗣 Matze Hielscher empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:01:51 „Oder aber Triangle of Sadness, ein unglaublicher Film mit einer unglaublichen Iris Bärben darin.“
Matze erwähnt den Film als herausragende aktuelle Produktion mit Iris Berben
SketchUp
🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 00:02:13 „Sie hat in unzähligen Produktionen mitgewirkt. SketchUp, Rosarot, Die Guldenburgs, Die Buddenbrocks, Zwei himmlische Töchter und ganz, ganz viel mehr.“
Matze Hielscher stellt seinen Gast Iris Berben vor und zählt einige ihrer bekanntesten Produktionen auf, um die Bandbreite ihrer Karriere zu illustrieren. SketchUp war eine Comedy-Fernsehserie, in der Iris Berben mitwirkte.
Rosa Roth
🗣 Matze Hielscher erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:02:13 „Sie hat in unzähligen Produktionen mitgewirkt. SketchUp, Rosarot, Die Guldenburgs, Die Buddenbrocks, Zwei himmlische Töchter und ganz, ganz viel mehr.“
Matze nennt in seiner Vorstellung von Iris Berben die Krimireihe 'Rosa Roth' (im Transkript als 'Rosarot' verschrieben), in der Berben die Titelrolle der Kommissarin spielte. Die ZDF-Reihe lief über zwei Jahrzehnte.
Die Guldenburgs
🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 00:02:13 „Sie hat in unzähligen Produktionen mitgewirkt. SketchUp, Rosarot, Die Guldenburgs, Die Buddenbrocks, Zwei himmlische Töchter und ganz, ganz viel mehr.“
Im Rahmen der Vorstellung von Iris Berben erwähnt Matze die Familiensaga 'Die Guldenburgs', eine ZDF-Fernsehserie der späten 1980er und frühen 1990er Jahre, in der Berben eine Hauptrolle spielte.
Buddenbrooks
🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 00:02:13 „Sie hat in unzähligen Produktionen mitgewirkt. SketchUp, Rosarot, Die Guldenburgs, Die Buddenbrocks, Zwei himmlische Töchter und ganz, ganz viel mehr.“
Matze nennt die Verfilmung von Thomas Manns 'Buddenbrooks' als eine der bekannten Produktionen mit Iris Berben. Im Transkript als 'Die Buddenbrocks' verschrieben, handelt es sich um die Kinoversion von 2008 unter der Regie von Heinrich Breloer.
Zwei himmlische Töchter
🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 00:02:13 „Sie hat in unzähligen Produktionen mitgewirkt. SketchUp, Rosarot, Die Guldenburgs, Die Buddenbrocks, Zwei himmlische Töchter und ganz, ganz viel mehr.“
In der Aufzählung von Iris Berbens Karrierestationen nennt Matze auch 'Zwei himmlische Töchter' als eine ihrer Produktionen.
Deutsches Haus
🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 00:02:19 „Und gerade in jüngster Zeit sind nochmal richtig interessante, großartige Produktionen dazugekommen. Mir fällt da Deutsches Haus ein, läuft auf Disney Plus.“
Matze hebt 'Deutsches Haus' als eine der jüngeren, besonders gelungenen Produktionen mit Iris Berben hervor. Die Disney+-Serie behandelt die Frankfurter Auschwitz-Prozesse und zeigt Berben in einer zentralen Rolle.
Iris Berben – Arte-Porträt
🗣 Iris Berben referenziert bei ⏱ 00:18:56 „Ich habe Ruben Östlund ja besucht für dieses Porträt, was über mich gemacht wurde von Arte. Und als er dann in dem Interview sagt, es gibt Gesichter, die so wahrhaftig sind – und er sagt, das ist für einen Regisseur das Wunderbarste.“
Berben erwähnt ein Arte-Porträt über sich selbst, für das sie Ruben Östlund besuchte. In diesem Porträt spricht Östlund über die Qualität von Berbens Schauspiel und ihre Wahrhaftigkeit vor der Kamera – ein Moment, den Berben als Ritterschlag beschreibt, der sie bis heute trägt.
Street Fighting Man
The Rolling Stones
🗣 Iris Berben referenziert bei ⏱ 00:33:10 „Ich auch, die Stones mit Street Fighting Man, das war unsere… Unsere Musik, das war der Marsch, den wir gerne hatten im Kopf. Aber zudem musste man nicht so marschieren wie die armen Jungs in den Kriegen.“
Im Gespräch über Rock'n'Roll als Lebensmelodie nennt Iris Berben 'Street Fighting Man' von den Rolling Stones als den Song, der das Lebensgefühl ihrer Generation verkörperte — rebellisch, frei und leidenschaftlich, aber friedlich. Der Song steht für sie als Gegenentwurf zum militärischen Marschieren.
The Doors
The Doors
🗣 Matze Hielscher erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:38:38 „Also ich bin ja ehemalig DDR aufgewachsen, zumindest die ersten zehn Jahre und ich habe über alles das, was so 68 war für mich ganz lange eher musikbehafte Doors, Stones, Beatles natürlich auch, also eigentlich eher Befreiung und schön.“
Matze Hielscher beschreibt, wie er die 68er-Bewegung vor allem über die Musik wahrgenommen hat. Er nennt The Doors neben den Stones und Beatles als Bands, die für ihn Befreiung und Freiheit symbolisierten.
Beatles
The Beatles
🗣 Matze Hielscher erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:38:38 „Also ich bin ja ehemalig DDR aufgewachsen, zumindest die ersten zehn Jahre und ich habe über alles das, was so 68 war für mich ganz lange eher musikbehafte Doors, Stones, Beatles natürlich auch, also eigentlich eher Befreiung und schön.“
Im Gespräch über die kulturelle Bedeutung der 68er-Bewegung nennt Matze Hielscher die Beatles als eine der prägenden Bands dieser Ära, die für ihn vor allem mit Befreiung und Lebensgefühl verbunden sind.
Es kommt der Tag
Susanne Schneider
🗣 Iris Berben referenziert bei ⏱ 00:41:29 „Ich habe es ja tatsächlich mal in einem Film, es kommt der Tag von der Susanne Schneider, ist ja genau diese Frage mal gestellt worden über eine Frau, die ich dort spiele, die in den Untergrund geht, ihr Kind damals weggegeben hat und dieses Kind eben nach 30 Jahren sie ausfindig macht. Katharina Schüttler spielt die Tochter.“
Iris Berben erzählt von der 68er-Bewegung und der Frage, wie leicht man in den Untergrund hätte abrutschen können. Sie verweist auf den Film 'Es kommt der Tag', in dem sie genau diese Konstellation spielt: eine Frau, die in den Untergrund ging und ihr Kind zurückließ. Der Film stellt die Frage nach Rechtfertigung aus zwei Generationen-Perspektiven.
Rosa Rot
🗣 Iris Berben referenziert bei ⏱ 00:54:59 „Ich habe da mal einen Film gemacht, auch damals, als wir Rosa Rot gemacht haben, wollte ich unbedingt auch in Israel einen machen.“
Iris Berben erzählt, dass sie im Zusammenhang mit der Produktion Rosa Rot auch in Israel drehen wollte
Iris
🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 00:55:24 „Sie haben das, es gibt eine Dokumentation demnächst über Sie auf Art und ich durfte die schon schauen, die heißt Iris und da sagen Sie, dass sie damals auch eine Unbekümmertheit getragen hat.“
Matze Hielscher erwähnt eine bald erscheinende Arte-Dokumentation über Iris Berben mit dem Titel 'Iris'. Er hat sie vorab sehen dürfen und greift eine Aussage daraus auf – Berbens frühere Unbekümmertheit –, um ins Gespräch über den Verlust von Leichtigkeit im Leben überzuleiten.
Kreis der Wahrheit
Hofferer
🗣 Iris Berben referenziert bei ⏱ 01:08:37 „Und dort wurde eine Dokumentation gezeigt, Kreis der Wahrheit und Konstantin Wecker und ich haben kleine Auftritte dort, es ist die Geschichte einer Dokumentation zweier Schwestern, die Theresienstadt überlebt haben“
Iris Berben erzählt von einer Dokumentation über zwei Schwestern, die Theresienstadt überlebten, die am 9. November in Weinheim gezeigt wurde
Die himmlischen Töchter
Michael Pfleger
🗣 Iris Berben referenziert bei ⏱ 01:13:33 „die himmlischen Töchter waren Michael Pfleger, der aus Amerika kam und plötzlich so einen amerikanischen Blick ins Fernsehen und auch amerikanische Frechheit“
Iris Berben beschreibt die Serie als innovatives Fernsehformat, das nur sechs Folgen hatte, aber ihr 20 Jahre nachhängte
Golden Books
🗣 Iris Berben referenziert bei ⏱ 01:16:18 „Die Golden Books waren wie die amerikanischen großen Serien, diese Family Series, die sie gemacht haben. Und das waren so Formate, die halt gut funktioniert haben.“
Im Kontext der innovativen deutschen TV-Formate erwähnt Berben die 'Golden Books' als ein weiteres Format, das sich an den großen amerikanischen Family-Serien orientierte und erfolgreich war.
Es kommt der Tag
Susanne Schneider
🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 01:19:39 „Ich habe einen Satz gelesen im Interview, in einer Zeit war das, das war ein Interview zu Es kommt der Tag, also zu diesem Film“
Matze zitiert ein früheres Interview von Iris Berben zum Film, in dem sie über ihre Versagensangst sprach
Cabaret
Bob Fosse
🗣 Iris Berben referenziert bei ⏱ 01:24:52 „Ich hatte eine einzige in sehr jungen Jahren für Kabarett vorgesprochen und das habe ich nicht bekommen, offensichtlich, wie man ja weiß. Und Marisa Behrensen hat diese wunderbare Rolle dann gespielt in Cabaret und das war immer etwas, was mir so den Stachel gegeben hat.“
Iris Berben berichtet von ihrem einzigen Vorsprechen in jungen Jahren – für den Film Cabaret. Die Ablehnung prägte sie so tief, dass sie danach nie wieder an Castings teilnahm. Die Rolle ging an Marisa Berenson, und diese Erfahrung wurde zu einem Schlüsselmoment in Berbens Karriere.
Eddie the Eagle
🗣 Iris Berben referenziert bei ⏱ 01:26:27 „Ich habe diesen englischen Film mit Eddie the Eagle gemacht auch. Und da habe ich auch gesagt, nee, komme ich nicht, als die anrief. Dann hat der Produzent angerufen und hat gesagt, ich würde aber gerne mit Ihnen reden. Sie müssen hier nichts vorspielen, vorsprechen. Und dann bin ich hingefahren und bin mit dem Vertrag zurückgefahren.“
Iris Berben erzählt als Anekdote, wie sie zunächst mehrfach das Casting für den englischen Film 'Eddie the Eagle' ablehnte – bis der Produzent persönlich anrief und ihr versicherte, sie müsse nicht vorsprechen. Die Geschichte illustriert ihre tiefe Abneigung gegen Vorsprechen seit der Cabaret-Erfahrung.
Der Spitzname
Sönke Wortmann
🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 01:43:39 „Jetzt habe ich am Wochenende auch einen gesehen, Spitzname war es. Das ist eine Konstantin-Produktion, die hat ja schon angefangen mit Sönke Wortmann, meine Vorname damals.“
Matze Hielscher erwähnt, dass er am Wochenende den Film 'Spitzname' gesehen hat – eine Konstantin-Produktion unter der Regie von Sönke Wortmann. Berben hatte darin nur einen kleinen Auftritt, den sie Wortmann zuliebe übernahm, weil er sie einst als junger Student für seinen Abschlussfilm angesprochen hatte.
Mein Vorname
Sönke Wortmann
🗣 Iris Berben erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:43:39 „Das ist eine Konstantin-Produktion, die hat ja schon angefangen mit Sönke Wortmann, meine Vorname damals, wo ich auch nur eine kleine und das waren, da war mein Sohn zwar in der Konstantin, aber das war die Verantwortlichkeit von Martin Moschkewitz damals.“
Iris Berben erwähnt den früheren Sönke-Wortmann-Film 'Mein Vorname' (vermutlich 'Der Vorname') als Vorläufer der Zusammenarbeit mit der Konstantin Film. Sie hatte darin nur einen kleinen Auftritt – als Loyalitätsbeweis gegenüber Wortmann, der sie einst für seinen Studentenfilm angesprochen hatte.
Abschlussfilm von Sönke Wortmann
Sönke Wortmann
🗣 Iris Berben erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:43:55 „Sönke, als er ganz junger Student war, mich mal angesprochen hat, ob ich eine winzig kleine Rolle in seinem Abschlussfilm übernehmen möchte. Und einen Strauß Rosen als Gage bekommen habe.“
Berben erinnert sich an ihre allererste Zusammenarbeit mit Sönke Wortmann, als dieser noch Filmstudent war und sie für eine kleine Rolle in seinem Abschlussfilm anfragte. Als Gage erhielt sie einen Strauß Rosen – Jahre später mündete diese Verbindung in die große Vorname-Trilogie.
Der Nachname
Sönke Wortmann
🗣 Iris Berben erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:44:19 „Und das war eigentlich unsere erste Zusammenarbeit wieder und keiner hatte damit gerechnet, dass man anschließend den Nachnamen und jetzt nochmal den Spitznamen drehte.“
Im Gespräch über die Konstantin-Produktionen erwähnt Berben die Fortsetzungen der Vorname-Reihe. Der Nachname war der zweite Teil der Trilogie, der unerwartet nach dem Erfolg des Vorgängers entstand.
Der Vorname
🗣 Iris Berben referenziert bei ⏱ 01:46:25 „das ist eine Konstantin-Produktion, die hat ja schon angefangen mit Sönke Wortmann mit Vorname damals“
Iris Berben erzählt über die Filmreihe, die mit 'Der Vorname' von Sönke Wortmann begann und mit 'Der Spitzname' fortgesetzt wurde