Betonsäge gesucht!
Jan Böhmermann, Olli Schulz
Mitten im Mai stellt sich die große Frage, ob der Sommer schon begonnen hat — Jan hat aus Google-Detox-Gründen alle Feiertage aus dem Kalender gelöscht und weiß es schlicht nicht mehr. Olli steht derweil im Keller vor drei Kartons, auf denen seit Jahren „Flohmarkt
„Ich mache auch so ein bisschen Google-Detox und da weiß ich jetzt nicht mehr, wann Sommeranfang ist.“
Erwähnte Medien (23)
Wer stiehlt mir die Show?
Joko Winterscheidt
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:06:24 „Nach dieser ganzen ESC-Rutsche ging es für mich am nächsten Tag, am Montag gleich wieder ins Fernsehstudio und diese Sendung zu produzieren, von der alle wissen, dass ich dabei bin, Wer stiehlt mir die Show.“
Olli Schulz erzählt von seiner anstrengenden Arbeitswoche nach dem ESC. Er war direkt am Montag als Kandidat bei der ProSieben-Quizshow und beschreibt seine Nervosität bei Wissensfragen.
Espresso Macchiato
Tommy Cash
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:17:27 „Wobei ich im Nachhinein sagen muss, der Ohrwurm, der mich die letzten sieben Tage begleitet hat, ist Espresso Macchiato. Tödlicher Ohrwurm. Montag, Dienstag, hab morgens aufgewacht, direkt mit der Melodie im Ohr.“
Nach dem ESC 2025 in Basel gesteht Jan Böhmermann, dass nicht der Gewinnersong, sondern 'Espresso Macchiato' der hartnäckigste Ohrwurm der Woche war. Er räumt aber ein, dass JJs Song und Performance die bessere Leistung waren.
Ein bisschen Frieden
Nicole
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:18:11 „Bei Nicole redet man immer, wenn Nicole die 1982 mit ein bisschen Frieden das erste und einzige Mal, glaube ich, nee nicht das erste Mal, aber doch das erste Mal für Deutschland gewonnen hat. Dass die immer damit verbunden ist. Also Nicole wird immer mit ein bisschen Frieden, ich kenne dann noch ihren Anschluss-Hit, flieg nicht zu hoch, mein kleiner Freund.“
Olli Schulz spricht darüber, wie ESC-Gewinner oft für immer mit ihrem Wettbewerbssong verbunden bleiben. Er nutzt Nicole als Beispiel einer Künstlerin, die nie aus dem Schatten ihres Grand-Prix-Siegs heraustreten konnte — im Gegensatz zu Lena Meyer-Landrut.
Flieg nicht zu hoch, mein kleiner Freund
Nicole
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:18:24 „Also Nicole wird immer mit ein bisschen Frieden, ich kenne dann noch ihren Anschluss-Hit, flieg nicht zu hoch, mein kleiner Freund. Das war eine Mahnung an sie selber.“
Im Zusammenhang mit Nicole und dem ESC erwähnt Olli Schulz auch deren Nachfolge-Single. Er kommentiert den Titel humorvoll als prophetische Selbstmahnung, da Nicoles Karriere nach dem ESC-Sieg nicht mehr an den Erfolg anknüpfen konnte.
Jan Delay-Dokumentation
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:20:44 „Immer wenn ich in letzter Zeit ins Erste Deutsche Fernsehen einschalte, sagt mir mein Fernseher, drück auf die rote Taste, dann kommst du zu noch einer neuen geilen Künstlerdokumentation. Jetzt die geile Künstlerdokumentation über Jan Delay.“
Jan Böhmermann kritisiert die Flut an Künstler-Dokumentationen im Ersten. Er nennt die Jan-Delay-Doku als Beispiel für den Trend, dass die ARD eine Dokumentation nach der anderen produziert.
Bono-Dokumentation
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:21:50 „Es kommt jetzt auch eine neue von Bono raus auf Apple TV, wo wahrscheinlich Bono auch nach den letzten, ich sag mal, U2 sind auch so ganz schnell, bis in die Nullerjahre haben die sich so gehalten, dann kam dieses ungefragte iTunes-Album, dann kam immer mehr diese Messias-Personen raus da und irgendwann hatte man echt mega die Schnauze voll vom Bono.“
Olli Schulz kritisiert den Trend unkritischer Künstler-Dokumentationen. Die kommende Bono-Doku auf Apple TV soll ihn 'von einer ganz anderen Seite' zeigen, nachdem U2 durch das ungefragt auf iTunes geladene Album und Bonos Messias-Auftreten viel Sympathie verloren haben. Schulz bezweifelt, dass die Doku wirklich kritisch sein wird.
Songs of Surrender
U2
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:21:50 „U2 sind auch so ganz schnell, bis in die Nullerjahre haben die sich so gehalten, dann kam dieses ungefragte iTunes-Album, dann kam immer mehr diese Messias-Personen raus da und irgendwann hatte man echt mega die Schnauze voll vom Bono.“
Olli Schulz spricht über den Imageverlust von U2 und Bono. Er verweist auf das berüchtigte Album, das 2014 ungefragt auf allen iTunes-Accounts erschien, als Wendepunkt, nach dem die Sympathien für die Band stark nachließen. Das Album hieß tatsächlich 'Songs of Innocence', wird hier aber nur als 'das ungefragte iTunes-Album' umschrieben.
Songs of Innocence
U2
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:21:50 „U2 sind auch so ganz schnell, bis in die Nullerjahre haben die sich so gehalten, dann kam dieses ungefragte iTunes-Album, dann kam immer mehr diese Messias-Personen raus da und irgendwann hatte man echt mega die Schnauze voll vom Bono.“
Olli Schulz spricht über die Bono-Dokumentation und den Karriereverlauf von U2. Er erwähnt das 2014 ungefragt auf alle iTunes-Konten geschobene Album als Wendepunkt in der öffentlichen Wahrnehmung der Band.
Mats Hummels-Dokumentation
Tommy Schmidt
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:22:32 „Die einzige, die ich mir jetzt angucken werde, tatsächlich ist wahrscheinlich von Tommy Schmidt. Der hat eine über Mats Hummels gemacht. Die ist, glaube ich, ganz interessant. Der hat einen ja Mats Hummels auch in der schwierigen Phase seiner Karriere begleitet.“
Im Kontrast zu den vielen unkritischen Sportler-Dokus hebt Olli Schulz die Mats-Hummels-Doku von Tommy Schmidt positiv hervor. Er traut Schmidt zu, etwas Besseres abzuliefern, weil dieser Hummels auch in dessen schwieriger Karrierephase begleitet hat und einen guten Draht zu Sportlern hat.
Beckenbauer-Dokumentation
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:23:25 „Also die Beckenbauer-Doku alleine, wie die sich hingekommen haben in diesen 2x45 Minuten, die ist glaube ich über 2,90 sogar, nicht eine einzige Frau vor die Kamera zu ziehen.“
Im Gespräch über den Trend unkritischer Promo-Dokumentationen kritisiert Jan Böhmermann die Beckenbauer-Doku scharf dafür, dass in 2x45 Minuten keine einzige Frau zu Wort kam.
Toxic Tantra
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:26:16 „Toxic Tantra ist eine Reihe, wo es um diesen, wo habe ich hier neulich erzählt, es ist wirklich, ich glaube, das ist schon die vierte Staffel gewesen, da ging es um einen in der ehemaligen Jugoslawien umtriebiger Typ, der junge Frauen, glaube ich, auch aus Berlin und so, und es ist auch alles gar nicht so witzig, sondern sehr tragisch, aber wirklich sehr gut aufgearbeitet und teilweise auch völlig absurd.“
Olli Schulz empfiehlt die Podcast-Reihe Toxic Tantra, die er bereits in einer früheren Folge erwähnt hatte. Er beschreibt die vierte Staffel, in der es um einen Mann im ehemaligen Jugoslawien geht, der junge Frauen manipuliert. Er lobt die Aufarbeitung als sehr gut und interessant, auch wenn die Inhalte tragisch seien.
Wir sind die deutschen Spione
Jan Böhmermann
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:28:47 „Und jetzt haben wir uns eine ganz besondere staatliche Institution geschnappt, nämlich Nachrichtendienste. Und da haben wir zwei Monate lang Video produziert, extrem aufwendig. Ist am Freitag, packe ich direkt auf die Liste drauf, mir scheißegal, wir sind die deutschen Spione.“
Jan Böhmermann erzählt von seinem neuesten Musikvideo-Projekt über Nachrichtendienste, an dem er zwei Monate gearbeitet hat. Er beschreibt seine Leidenschaft für Songs über staatliche Institutionen wie Polizei, Justiz oder Bürgermeister und stellt diesen neuen Song als besonders aufwendig produziert vor.
Geheimdienst
Olli Schulz
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:29:30 „Du hast einen Song gemacht, der heißt Geheimdienst. Stimmt, Geheimdienst. Ja, diesen Song habe ich geschrieben, weil ich immer diesen Refrain im Kopf hatte, Geheimdienst. In dem Lied geht es um einen Mann, der sich schönredet, dass seine Frau, wenn sie abends nicht zu Hause sonst was beim Geheimdienst arbeitet.“
Jan Böhmermann entdeckt bei der Recherche zu seinem eigenen Spione-Song, dass Olli Schulz ebenfalls einen Song über Nachrichtendienste geschrieben hat. Olli erklärt den Inhalt: Ein Mann redet sich ein, seine möglicherweise untreue Frau arbeite beim Geheimdienst.
Scarface
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:30:29 „Und da zeigt er dann so gemalte Bilder von Scarface, Al Pacino, also immer in den Rollen. Und das sind seine Vorbilder. Und dann sind da so sechs Männer auf diesen Bildern.“
Im Kontext des Besuchs von Sarah Wagenknecht bei Rapper Massiv beschreibt Olli Schulz die Gemälde in dessen Wohnung, darunter Al Pacino in seiner Rolle aus Scarface. Die Filme dienen als Referenzrahmen für Massivs Vorbilder.
Goodfellas
Martin Scorsese
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:31:12 „Und dann muss sie sich diese Bilder angucken von Al Pacino, Robert De Niro, Joe Pesci und anderen PolitikerInnen. Schauspielern in ihren Rollen aus Goodfellas und Casino.“
Olli Schulz beschreibt die Gemälde in Massivs Wohnung, die Schauspieler in ihren ikonischen Filmrollen zeigen. Goodfellas wird als einer der Filme genannt, aus denen die dargestellten Rollen stammen.
Casino
Martin Scorsese
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:31:12 „Und dann muss sie sich diese Bilder angucken von Al Pacino, Robert De Niro, Joe Pesci und anderen PolitikerInnen. Schauspielern in ihren Rollen aus Goodfellas und Casino.“
Neben Goodfellas wird auch Casino als Film genannt, aus dem Massiv Schauspieler-Porträts in seiner Wohnung hängen hat. Die Szene unterstreicht die Absurdität der Begegnung zwischen der Politikerin Wagenknecht und dem Rapper.
August and Everything After
Counting Crows
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:45:12 „Ich habe den ganzen Urlaub nur Counting Crows gehört, die damals eine Plätter hatten, August in Everything After, die absolut geil war, die ich auch immer noch liebe, aber auch immer noch mit dieser ersten Beziehung verbinde.“
Olli Schulz erzählt von seinem Skandinavien-Roadtrip Mitte der 90er, den er wegen Liebeskummer vorzeitig abbrach. Das Album August and Everything After von Counting Crows war der Soundtrack dieser schmerzhaften Zeit und ist für ihn bis heute untrennbar mit seiner ersten Trennung verbunden.
First of the Gang to Die
Morrissey
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:46:08 „Und zwar First of the Gang to Die von Morrissey. Da war ich schon viel älter. Ja, dann You Know I Couldn't Last von Morrissey. Auf dem selben Album. Und dann noch The World is Full of Crashing Bars, ebenfalls von Morrissey.“
Jan Böhmermann nennt drei Morrissey-Songs, die für ihn untrennbar mit seiner eigenen Trennungszeit auf Fuerteventura verbunden sind. Er beschreibt, wie er eine Woche lang allein mit dem Mietauto über die Insel fuhr und sich in den Trennungsschmerz mit Morrisseys Musik fallen ließ.
Round Here
Counting Crows
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:46:32 „Ich habe jeden Tag diese Songs gehört. Immer Round Here von Counting Crows, dann Perfect Blue Buildings von Counting Crows, alles vom gleichen Album. Die beiden packe ich auch auf die Liste.“
Olli Schulz nennt Round Here als einen der Songs, die er während seines Liebeskummer-Roadtrips durch Skandinavien täglich gehört hat. Der Song wird explizit auf die Empfehlungsliste der Episode gesetzt.
Perfect Blue Buildings
Counting Crows
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:46:32 „Ich habe jeden Tag diese Songs gehört. Immer Round Here von Counting Crows, dann Perfect Blue Buildings von Counting Crows, alles vom gleichen Album. Die beiden packe ich auch auf die Liste.“
Neben Round Here nennt Olli Schulz auch Perfect Blue Buildings als Song, der ihn durch die Zeit seiner ersten Trennung begleitet hat. Beide Songs stammen vom Album August and Everything After und werden auf die Empfehlungsliste gesetzt.
Cover-Album
Ane Brun
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:51:38 „Anne Brun, mit einem N nur geschrieben. A-N-E und dann Brun ist eine skandinavische Künstlerin. Passt ganz gut. Hat ein Cover-Album vor zwei Jahren rausgebracht.“
Olli Schulz stellt die skandinavische Künstlerin Ane Brun vor und erwähnt ihr Cover-Album, das etwa zwei Jahre zuvor erschienen ist. Der Albumtitel wird nicht genannt, aber es ist die Quelle für die Cover-Version von 'All My Tears', die ihn so berührt hat.
All My Tears (Cover)
Ane Brun
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:51:44 „Unter anderem covert sie von einer, jetzt finde ich ihren Namen gerade nicht, ein All My Tears, eine Cover-Version von einer Country-Sängerin. Wahnsinnig ergreifender Song. Als erstes heute Morgen gehört, hab ich total mitgenommen.“
Olli Schulz empfiehlt eine Cover-Version von 'All My Tears' durch die skandinavische Künstlerin Ane Brun. Er hat den Song am Morgen der Aufnahme gehört und war davon emotional sehr berührt. Die Original-Country-Sängerin fällt ihm im Moment nicht ein, aber die Wirkung des Songs beschreibt er als 'wahnsinnig ergreifend'.
Cruising to Self-Soothe
Ecca Vandal
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:52:47 „Die hat mir eine Band empfohlen, die hat mich, das fand ich richtig geil, Ecker Wendel heißt die Band. ECCA geschrieben, E-C-C-A oder heißt es Esservendel? Eckerwendel? Keine Ahnung. E-C-C-A und dann Wendel, V-A-N-D-A-L und das ist voll geil. Das hat mich voll, klingt wie eine Band aus den 90er Jahren und ich liebe das.“
Olli Schulz erzählt, dass seine langjährige Kollegin Katakark (aus gemeinsamen Zeiten bei Zirkus Halligalli und Neo Paradise) ihm die Band Ecca Vandal empfohlen hat. Er ist begeistert, weil der Sound ihn an die 90er Jahre erinnert, und möchte den Song auf die Playlist der Sendung setzen.