Bei Goebbels unterm Sofa
Jan Böhmermann, Olli Schulz
Olli erklärt sich zum kommissarischen Regierungsvertreter, bis Deutschland wieder eine stabile Regierung hat, und erinnert nostalgisch an die ersten gemeinsamen Aufnahmen in Jans legendärem Kabelordnungs-Paradies in Köln. Dann rechnet er mit dem Mike-Tyson-Kampf auf Netflix ab — ruckeliger Stream, ein 58-Jähriger gegen einen Influencer, und selbst RTL hat bei Halmich gegen Raab einen stabileren Livestream hinbekommen.
„Da hat ein alter Mann gegen einen 27-jährigen Influencer gekämpft, Jan.“
Erwähnte Medien (36)
Love is Blind
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:03:23 „Läuft nicht ganz so rund bei Netflix, weil Love is Blind die ganze Zeit immer nur, ich weiß nicht, ob das so eine... Ob das so eine Zukunft hat und dann diese komischen Streaming-Geschichten.“
Jan Böhmermann zweifelt an Netflixs Zukunftsfähigkeit und nennt die Reality-Show 'Love Is Blind' als Beispiel für das seiner Meinung nach dünne Programm – zusammen mit den Streaming-Ausfällen und der Steuer-Razzia in Amsterdam sieht er Netflix in der Krise.
Das wahre Ende der Ampelkoalition
Robert Pausch
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:05:32 „Hast du das mitbekommen, dass der Robert Pausch von der Zeit hat ein sehr schönes Stück geschrieben über das wahre Ende der Ampelkoalition? Und man hat es sich so ein bisschen gedacht, beziehungsweise ich hatte es immer schon so ein kleines bisschen im Urin, aber so richtig festmachen, ob das nun stimmt oder nicht, was ich im Gefühl hatte, konnte ich nicht, bis ich eben am Freitag die Berichterstattung in der Zeit gelesen habe.“
Jan Böhmermann empfiehlt einen Artikel von Robert Pausch in der ZEIT über die Hintergründe des Ampel-Bruchs. Der Artikel belege, dass die FDP-Minister bereits am 29. September auf einer Klausurtagung den Koalitionsbruch generalstabsmäßig geplant hätten – inklusive Provokationspapieren, um rausgeworfen zu werden. Böhmermann sieht darin seine Vermutungen bestätigt.
Berichterstattung zum Ampel-Aus
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:05:32 „Bis ich eben am Freitag die Berichterstattung in der Zeit gelesen habe, komplementiert von der Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung.“
Ergänzend zum ZEIT-Artikel erwähnt Jan Böhmermann die Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung zum Ampel-Aus, die den ZEIT-Artikel komplementiert habe. Beide Medien hätten mit vielen Beteiligten gesprochen und die geplante Sprengung der Koalition durch die FDP detailliert belegt.
Stern TV (Lindner-Video)
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:09:26 „Schon bei diesen Videos, die bei Stern TV aufgetaucht sind, wo irgendwie Steffen Halaschka sich das Lachen kaum verkneifen konnte und wo dann auch der Typ, der dann auf dem Video drauf ist, wo Christian Lindner mit der Kuhkrawatte da irgendwie stand im Aktenkoffer.“
Jan Böhmermann erinnert an ein altes Video von 1998, das bei Stern TV gezeigt wurde, in dem der junge Christian Lindner mit Kuhkrawatte und Aktenkoffer zu sehen war. Für Böhmermann zeigt das Video, dass Lindner schon damals die neoliberale Ideologie aufgesogen hat und seitdem nie davon abgewichen ist.
The Smiths
The Smiths
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:10:59 „Man hat ja immer gedacht, als die Smiths auseinandergegangen sind, weil Morrissey und Johnny Ma sich nicht verstanden haben, hat man immer gedacht, ja der arme Johnny Ma, er hat halt bloß die Musik gemacht und war das intellektuelle Mastermind und Morrissey ist mit dem Katalog rumgelaufen, hat die alten Smith-Songs gesungen auf seinen eigenen Konzerten.“
Jan Böhmermann zieht eine ausführliche Allegorie zwischen der Trennung der Smiths und dem Bruch der Ampelkoalition. Morrissey steht für Lindner (zunächst als Gewinner wahrgenommen, dann abgestürzt), Johnny Marr für Scholz.
Zeit, dass sich was dreht
Herbert Grönemeyer
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:12:00 „Geil ist, dass Robert Habeck wirklich überhaupt nichts aus Kamala Harris gelernt hat und sich mit irgendwelchen Taylor Swift-Armbändern am Küchentisch filmen lässt und irgendwie Zeit, dass sich was dreht, summt und dann kommt Grönemeyer und sagt, ey, ganz ehrlich, Leute. Auch ihr dürft das nicht benutzen.“
Jan Böhmermann beschreibt, wie Robert Habeck in seiner Social-Media-Kampagne den Grönemeyer-Song 'Zeit, dass sich was dreht' benutzt habe – woraufhin Grönemeyer den Grünen die Nutzung untersagt habe. Böhmermann vermutet, das Verbot kam weniger aus politischen Gründen als wegen des extremen Cringe-Faktors.
Space Jam
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:13:19 „Ich würde mich nicht wundern, wenn da als nächstes kommt, hat irgendwie zum Außenminister Bugs Bunny, zum Außenminister, wenn da irgendwelche, so der Cast von Space... von Space Jam.“
Jan Böhmermann nutzt den Film Space Jam als satirischen Vergleich für Trumps absurde Kabinettsnominierungen – er würde sich nicht wundern, wenn als nächstes Zeichentrickfiguren wie Bugs Bunny oder Betty Boop zu Ministerposten berufen würden.
The Joe Rogan Experience
Joe Rogan
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:04 „Ich habe mir das Interview angeguckt, darauf resultiert diese Idee oder davon kommt diese Idee. Joe Rogan und Elon Musk haben sich unterhalten und Elon Musk hat gesagt, wann wir denn den Mars besiedeln werden und ähnliches.“
Olli Schulz erzählt, dass er das Interview zwischen Joe Rogan und Elon Musk gesehen hat, in dem es um die Mars-Besiedlung ging. Dieses Gespräch habe ihn zu seiner Drehbuch-Idee 'Der deutsche Planet' inspiriert – eine Serie, in der alle Nationen die Erde verlassen, nur die Deutschen bleiben wegen Bürokratie zurück.
Planet der Affen
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:16:27 „Aber man erfährt das erst wie beim Planet der Affen am Ende. Das Charlton Heston. Charlton Heston, die Freiheitsstatue, wo aber so ein Ring aus Bockwürsten oder so um den Hals gehängt wird. Und am Ende erfährt er erst, dass er in Deutschland ist oder so.“
Jan Böhmermann schlägt vor, Olli Schulz' Serienidee mit einem Twist wie beim Film 'Planet der Affen' zu versehen – wo Charlton Heston erst am Ende erkennt, wo er wirklich ist. In der deutschen Variante würde man statt der Freiheitsstatue einen Ring aus Bockwürsten finden und erst dann merken, dass man in Deutschland ist.
Iron Sky
Timo Vuorensola
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:18:10 „Ja, und gleichzeitig aber auch so ein bisschen Iron Sky mäßig, dass man wirklich so eine Dystopie, eine dystopische Science-Fiction-Geschichte, weil ich finde, dass im Grundsatz, also alle müssen umsiedeln und Deutschland beherrscht die Welt, ist eigentlich eins.“
Jan Böhmermann vergleicht Olli Schulz' Serienidee 'Der deutsche Planet' mit dem Film Iron Sky – einer dystopischen Science-Fiction-Komödie. Böhmermann sieht eine satirische Parallele: Die Prämisse, dass Deutsche allein die Erde beherrschen, erinnere ihn an den Grundgedanken des Films und ironischerweise auch an dunklere Kapitel deutscher Geschichte.
Die Harald Schmidt Show
Harald Schmidt / SAT.1 · 1995
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:21:31 „Kenne ich noch von Harald Schmidt, als ich da gearbeitet habe im Team. Da war das immer so, dass Leute, die Harald Schmidt geguckt haben, immer gesagt haben, früher war er besser. Und da bin ich zwei Jahre später selber da voll stolz Konferenzraum gesessen und konnte mein Glück gar nicht fassen.“
Jan Böhmermann erzählt ausführlich über seine Zeit bei der Harald Schmidt Show, die verschiedenen Sender (ARD, Sat.1, Sky), den Niedergang mit leeren Tribünen und die Kollegen wie Pocher, Pierre, Caro Corneli und Katrin Bauerfeind.
Titanic
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:21:36 „Und auch Leute, die Titanic lesen, sagen immer, ja, früher war sie besser. Und auch bei uns ist es immer so, ja, früher wart ihr besser.“
Jan Böhmermann vergleicht das Phänomen, dass Zuschauer und Leser immer behaupten, früher sei alles besser gewesen – bei Harald Schmidt, beim Satiremagazin Titanic und bei Fest & Flauschig gleichermaßen.
Cause of Death
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:26:52 „Es gibt einen schönen Podcast, Cause of Death, und der Typ, der eine ist, habe ich jetzt erst kapiert, der hat die Plattenkiste übernommen, den Laden, den ich... Wo du mal die Platte nicht kaufen durftest.“
Olli Schulz empfiehlt den Podcast 'Cause of Death' und erzählt, dass einer der Macher den Hamburger Plattenladen 'Plattenkiste' übernommen hat — denselben Laden, der eine persönliche Bedeutung für Olli hat und dessen Besitzer er als Schüler einst interviewt hatte.
This Is Not America
David Bowie
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:30:31 „This is not America, Christian. This is not America, Christian.“
Jan nutzt den Songtitel als Metapher für Lindners Versuch, amerikanische Politik-Inszenierung in Deutschland zu betreiben
Bedroom Rocker
Bachratten
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:42:20 „Die Bachratten waren auf Tour mit Team Scheiße und sind wirklich, wurden mir von vielen Leuten schon empfohlen. Ich packe den Song Bedroom Rocker von den Bachratten auf die Liste.“
Olli Schulz stellt im Musikteil der Sendung den Song 'Bedroom Rocker' von den Bachratten vor, die ihm von vielen Leuten empfohlen wurden und gerade mit Team Scheiße auf Tour waren. Er setzt den Song auf die Playlist der Sendung.
Asphaltrosen
Tauben
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:42:36 „Außerdem eine Hamburger Band, ich glaube, die haben mit Moses Schneider gerade produziert, Tauben. Wirklich gut, die zweite Single, glaube ich, von dem Album, was bald kommt, von den Tauben aus Hamburg. Aber die Tauben mit Asphaltrosen, die kennt ihr noch nicht. Bedankt euch später.“
Olli Schulz empfiehlt begeistert die Hamburger Band Tauben mit ihrer Single 'Asphaltrosen', die mit Moses Schneider produziert wurde. Er vergleicht den Stil mit Jens Rachut (Oma Hans, Dackelblut) und ist sich sicher, dass die Hörer die Band noch nicht kennen.
The War on Drugs
Adam Granduciel
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:43:19 „Ich habe sie mir angehört, produziert von dem Sänger und Macher und Mastermind von War on Drugs, The War on Drugs.“
Olli Schulz bespricht die neue Single People Watching von Sam Fender und erwähnt, dass sie vom Frontmann von The War on Drugs produziert wurde. Er findet den Song trotz seiner Fandom etwas zu konzipiert.
Böhmermann ist Schuld
Jan Böhmermann, Die Jadebuben und Isabel Varell
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:46:01 „Und ich möchte an dieser Stelle nichts für die Bumsi-Playlist machen. Nicht mal den unglaublich guten Song von Jan Böhmermann, den Jadebuben und Isabel Varell. Ach komm, den packen wir auch noch auf. Der heißt Böhmermann ist Schuld.“
Jan Böhmermann erwähnt seinen eigenen Song als humorvolle Anekdote und verbindet ihn mit einer persönlichen Geschichte über Isabel Varell und die TV-Sendung Hals über Kopf, die ihn als Kind geprägt hat.
Hals über Kopf
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:47:04 „Aber den könnt ihr mal anhören, weil das ist eine kleine Reminiszenz an meine Lieblingsfernsehsendung aus den 80er Jahren, Hals über Kopf. Kennst du die noch? Und die hat bei Hals über Kopf immer mitgesungen. Und ich hab immer, wenn dieser Opener kam, ich hab mich erst total gefreut über diese skurrile Fernsehsendung, aber auch immer so ein bisschen Angst vor der gehabt.“
Jan Böhmermann schwärmt von seiner Lieblingsfernsehsendung aus den 80er Jahren. Er erzählt, wie er die Sendung als Kind im ZDF geschaut hat und sich gleichzeitig darüber gefreut und ein wenig davor gefürchtet hat. Die Sendung habe seine Generation geprägt.
Boniger Wachmacher
Dax Werner und Moritz Hürtgen
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:47:41 „Möchte ich eine große, starke Lanze brechen, die ich ohnehin schon gebrochen habe in mir, jetzt aber auch öffentlich, für den Podcast Boniger Wachmacher, der beiden hervorragenden Kollegen Dax Werner und Moritz Hürtgen, die ohnehin gute Sachen machen. Und dieser Podcast ist zum Runterkommen. Das ist was ganz anderes, ein ganz anderer Ansatz. Spielt in einer ganz eigenen Liga, das ist eher wilde Liga. Aber es macht total Spaß, sich das anzuhören.“
Jan Böhmermann spricht eine leidenschaftliche Empfehlung für den Podcast Boniger Wachmacher aus. Er betont, dass er ihn regelmäßig hört, den publizistischen Ansatz der Macher schätzt und den Podcast als etwas ganz Eigenständiges in einer eigenen Liga sieht.
Gemischtes Hack
Felix Lobrecht / Tommi Schmitt · 2018
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:48:00 „Und dieser Podcast ist zum Runterkommen, wenn man sich nach Festen flauschig aufregt oder um in Stimmung zu kommen für irgendwie gemischtes Hack oder die Doofen oder was weiß ich, was es alles für Podcasts gibt.“
Jan Böhmermann erwähnt den Podcast Gemischtes Hack beiläufig als Beispiel für andere Podcasts, während er den Boniger Wachmacher empfiehlt und dessen eigenständigen Ansatz betont.
Hakuna Matata
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:50:53 „Bevor Simon und Pumba kommen, immer schon Hakuna Matata.“
Jan Böhmermann zitiert den bekannten Song aus König der Löwen als humorvollen Abschluss der Passage über den geplanten Musical-Besuch. Eine beiläufige Referenz im Kontext des Witzes.
Terrifier 4
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:54:24 „Ich frage mich bei Friedrich Merz, wie will er dann aber, dann wird Terrifier 4 gar nicht gedreht werden, weil Art the Clown, dann kann er seine Rolle gar nicht mehr als Art the Clown irgendwie ausfüllen.“
Olli Schulz macht einen humorvollen Vergleich zwischen Friedrich Merz und der Horrorfigur Art the Clown aus der Terrifier-Filmreihe. Er spielt auf eine optische Ähnlichkeit an und fragt Jan, ob er die Filme schon gesehen habe.
Night of the Living Dead
George A. Romero
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:55:11 „Das ist der Vorgänger zu Romeo's Night of the Living Dead und allen anderen Zombie-Filmen.“
Olli Schulz erwähnt Romeros Night of the Living Dead als Referenzpunkt, um die Bedeutung von The Last Man on Earth einzuordnen – als den eigentlichen Urvater des Zombie-Genres, der noch vor Romeros Klassiker kam.
I Am Legend
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:55:15 „Und auch der Vorgänger zu I Am Legend, der mit Will Smith nochmal in den Nullerjahren, glaube ich, verfilmt wurde.“
Olli Schulz erwähnt die Will-Smith-Verfilmung I Am Legend als weitere Referenz, um zu zeigen, dass The Last Man on Earth von 1964 der Ursprungsfilm dieser Stofftradition ist.
The Last Man on Earth
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:55:21 „Es gibt gerade bei Amazon Prime Last Man on Earth von 1964 mit Vincent Price. Das ist der Vorgänger zu Romeo's Night of the Living Dead und allen anderen Zombie-Filmen. Und auch der Vorgänger zu I Am Legend. Und das ist eigentlich der erste Film und der ist total geil gefilmt und total geil zu gucken. Ist in schwarz-weiß. Wollte ich nur mal kurz sagen, schaut euch den auf alle Fälle an.“
Olli Schulz gibt eine begeisterte Filmempfehlung für den Schwarz-Weiß-Klassiker von 1964 mit Vincent Price. Er ordnet den Film als Vorgänger der gesamten Zombie-Film-Tradition ein und empfiehlt ihn als sehenswert, aktuell verfügbar bei Amazon Prime.
Aktenzeichen XY … ungelöst
Eduard Zimmermann
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:58:14 „Das sind für alle, die es nicht wissen, von Aktenzeichen XY die beiden Außenstellen gewesen, die dann immer in Österreich und in der Schweiz... Peter Niedetzki ist vor vier Tagen, vor fünf Tagen ist Peter Niedetzki...“
Im Gespräch über den Tod von Peter Niedetzki erinnern sich beide an die TV-Sendung Aktenzeichen XY. Böhmermann erzählt, er sei mit der Sendung aufgewachsen und habe als Kind Angst vor den nachgestellten Szenen gehabt.
Derrick
Herbert Reinecker
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:59:14 „Fand ich schlimmer als bei Derek, ich musste ab und zu mal mit meinen Großeltern Derek gucken. Und das war einfach nur gruselig, weil es so lange, weil es für eine Zeitlupe gefilmt war. Also nach Hitler, der wichtigste, bekannteste Deutsche in der Welt war Horst Tappert alias Derek.“
Olli Schulz erinnert sich daran, als Kind mit seinen Großeltern Derrick geschaut zu haben, und beschreibt die Serie als unheimlich langsam und gruselig. Er stellt die provokante Frage, ob das ZDF die Serie wegen Horst Tapperts SS-Vergangenheit für immer aus dem Programm nehmen sollte.
Die Feuerzangenbowle
Helmut Weiss
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:59:59 „Weißt du noch als Kind, wie man so mit den Eltern so die Feuerzangenbowle geguckt hat oder irgendwie Baron Münchhausen mit Heinz Rühmann und immer über diese Filme aus der Nazi-Zeit, die dann trotzdem immer noch im Weihnachtsprogramm liefen, immer so ein leichter, man ahnte als Kind schon so ein leichter Schleier des Unbehagens.“
Jan Böhmermann erinnert sich an das Unbehagen, das er als Kind empfand, wenn im Weihnachtsprogramm Filme aus der Nazi-Zeit liefen. Erst als Jugendlicher habe er verstanden, dass es sich um Propagandafilme handelte, die einfach weitergesendet wurden.
Münchhausen
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:59:59 „Weißt du noch als Kind, wie man so mit den Eltern so die Feuerzangenbowle geguckt hat oder irgendwie Baron Münchhausen mit Heinz Rühmann und immer über diese Filme aus der Nazi-Zeit, die dann trotzdem immer noch im Weihnachtsprogramm liefen.“
Jan Böhmermann nennt Baron Münchhausen neben der Feuerzangenbowle als Beispiel für Filme aus der NS-Zeit, die noch jahrzehntelang im deutschen Fernsehen liefen und bei denen man als Kind ein unterschwelliges Unbehagen spürte.
Das Ende des Zynismus
Wolf Biermann, Yuzu und Provo
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:12:04 „Und zwar ein Song von Yuzu und Provo zusammen mit Wolf Biermann. Ein hervorragender Text. Das Ende des Zynismus. Ein unglaublich guter Text. Hört euch das mal an und ich glaube, viele von euch werden sich mitgenommen fühlen.“
Jan Böhmermann empfiehlt zwei Songs, die er auf seine Liste setzen möchte. Er hebt besonders den Text hervor und glaubt, dass sich viele Hörer darin wiederfinden werden. Die Empfehlung steht im Kontext einer Diskussion über die Bedeutung guter Lyrik in der Musik als Gegenmittel zur Internet-Überreizung.
Frosches Lied (Being Green)
Manfred Krug
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:12:13 „der hat eben ein sehr schönes Lied Was es im Englischen gibt, da heißt es Being Green. Er hat es selbst übersetzt und hat es in Deutschland aber nicht Grünsein genannt, sondern Frosches Lied.“
Jan empfiehlt Manfred Krugs deutsche Version des Kermit-Songs und zieht eine Parallele zu Robert Habeck und den Grünen im Neuwahl-Kontext
Being Green
Kermit der Frosch / Joe Raposo
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:12:47 „Was es im Englischen gibt, da heißt es Being Green. Er hat es selbst übersetzt und hat es in Deutschland aber nicht Grünsein genannt, sondern Frosches Lied.“
Jan Böhmermann erwähnt das englische Original als Vorlage für Manfred Krugs deutsche Version 'Frosches Lied'. Der Song stammt ursprünglich aus der Muppet Show und wird von Kermit dem Frosch gesungen.
Frosches Lied
Manfred Krug
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:12:54 „Und der hat eben ein sehr schönes Lied gemacht. Was es im Englischen gibt, da heißt es Being Green. Er hat es selbst übersetzt und hat es in Deutschland aber nicht Grünsein genannt, sondern Frosches Lied. Und es ist der Song, den natürlich Kermit der Frosch über sich selber singt, aber im Kontext dieser Neuwahlen könnte es auch der Song sein, den Robert Habeck jeden Abend vorm Einschlafen singt.“
Jan Böhmermann empfiehlt Manfred Krugs deutsche Übersetzung von Kermit dem Froschs 'Being Green'. Er würdigt Krugs Weitsicht und Menschenkenntnis und zieht eine Verbindung zu Robert Habeck im Kontext der Neuwahlen. Böhmermann betont, man solle beim Hören an Habeck denken, aber auch an Manfred Krug und Kermit.
DSDS (Deutschland sucht den Superstar)
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 01:40:47 „Aber weißt du was, er wird seine Reputation wieder zurückgelangen, dass er jetzt bei DSDS mitmacht. Es gibt dieses Video, wo nämlich jemand diese ganzen Ausschnitte, wo er so rappt, ich wünsche euch allen Aids von DSDS und so, wo er so rappt gegen diese ganzen Leute. Und jetzt hat er so ein Interview gegeben, wo er so sagt, ja, das ist ja Teil meiner Kindheit, ich habe das immer geguckt.“
Schulz spricht ironisch über Bushidos angekündigte Teilnahme bei DSDS und den Widerspruch zu seinen früheren Äußerungen. Bushido hatte die Castingshow in seinen Raps jahrelang aggressiv angegriffen und behauptet nun, sie sei Teil seiner Kindheit gewesen. Schulz sieht darin ein weiteres Beispiel für Bushidos Widersprüchlichkeit.
Bushido Interview bei Der Aktionär
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:41:43 „er wollte vor allen Dingen in dem Moment, wo er da saß mit dieser, ich sag mal, drittklassigen Journalistin von einer drittklassigen Aktienzeitung“
Jan analysiert Bushidos Interview bei der Aktienzeitung 'Der Aktionär', in dem dieser mit seinen Rheinmetall-Investments prahlte