Wilde Maus, Blauer Panther und Kranich im Baum
Jan Böhmermann, Olli Schulz
Jan meldet sich aus einer selbstgebauten Hütte im Schwarzwald, wo er die nordrhein-westfälischen Herbstferien verbringt. Die Sendung startet mit einem wütenden Rant über die Grenzkontrollen an den deutschen Grenzen zu Frankreich, Belgien und Luxemburg — Symbolpolitik, die kilometerlange Staus verursacht, während an den Landstraßen kein einziger Polizist steht. Nebenbei hat er sich alte Westwall-Bunker im Grenzland angeschaut.
„Was ist das für eine verfickte Scheißidee, dass die diese verkackte Symbolpolitik machen und jetzt beim Reinfahren auf einmal alle kontrollieren.“
Erwähnte Medien (29)
Shopping Queen
Guido Maria Kretschmer
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:08:22 „Klingt wie so eine Serie auf RTL. Wilde Maus XXL mit Daniela Katzenberger. Mit der Shopping Queen oder irgendwie so.“
Olli Schulz macht einen Witz über den Namen der Achterbahn "Wilde Maus XXL" und vergleicht ihn scherzhaft mit RTL-Formaten wie Shopping Queen. Es ist eine beiläufige, humoristische Erwähnung ohne inhaltlichen Bezug zur Sendung.
Jackass
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:12:01 „So Jackass-mäßig.“
Olli Schulz vergleicht eine hypothetische Prank-Sendung von Jan Böhmermann und Klaas mit dem Jackass-Format
Jackass
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:12:12 „Aber dass du nochmal mit Klaas in diese Prank-Richtung gehst, wie wäre das denn eigentlich? So Jackass-mäßig.“
Olli Schulz schlägt Jan Böhmermann scherzhaft vor, mit Klaas Heufer-Umlauf eine Prank-Sendung zu machen, und vergleicht die Idee mit dem Stil von Jackass. Es ist eine beiläufige Referenz als Stilvergleich.
Blueprint
Rainbirds
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:33 „Katharina Frank hatte in den 80ern, ich glaub, ja, es war noch in den 80ern, einen richtig großen Hit und zwar Blueprint und ihre Band hieß die Rainbirds. Ah, und am Bass war Rod Gonzales, der bei den Ärzten gespielt hat.“
Olli Schulz erzählt von einem Songwriter-Festival in Essen, zu dem ihn Stefan Stoppock eingeladen hatte. Dort lernte er Katharina Frank kennen und erklärt Jan Böhmermann, dass sie die Sängerin der Rainbirds war, die in den 80ern mit "Blueprint" einen großen Hit hatten.
Hier gibt's nichts zu sehen
Stoppock & Olli Schulz
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:26:01 „Stoppock und Olli Schulz, hier gibt's nichts zu sehen. Ist schon ein paar Wochen alt und haben auch ein schönes Video dazu gedreht im ehemaligen Molotow.“
Olli Schulz erzählt von seinem Konzert in Essen, bei dem er mit dem Musiker Stoppock aufgetreten ist. Stoppock hatte zuvor ein Gitarrensolo auf Ollis letzter Platte eingespielt, und im Gegenzug hat Olli auf diesem gemeinsamen Song gesungen. Er setzt den Song auf die Podcast-Musikliste.
Die Masse tobt
Katharina Frank
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:28:44 „Haben die zu zweit einen Song von ihrer Platte gespielt, der heißt Die Masse tobt. Sie macht nämlich inzwischen deutschsprachige Musik seit vielen Jahren. Sie hat glaube ich 500 Hörer bei Spotify, weil das natürlich auch so ein bisschen eigene Kunst ist, was sie macht. Trotzdem fand ich das sehr respektabel, ganz toll, was sie gemacht hat.“
Olli Schulz hat Katharina Frank beim Konzert in Essen live erlebt, wo sie mit einem Gitarristen namens Werner aufgetreten ist. Er ist beeindruckt von ihrer Kunst, auch wenn sie nur eine kleine Hörerschaft hat, und empfiehlt den Song ausdrücklich für die Podcast-Musikliste.
Bin noch wach, wo bist du?
Ami Warning
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:29:03 „Ami Warning hat ihre zweite oder dritte Platte, glaube ich, schon veröffentlicht, hat eine tolle Stimme, so eine tiefe, voluminöse Stimme und ich packe auch von ihrem Song auf die Fili und Brummsi-Liste und da heißt »Bin noch wach, wo bist du?« von ihrer aktuellen Platte.“
Olli Schulz hat die Münchner Sängerin Ami Warning beim Konzert in Essen kennengelernt. Er schwärmt von ihrer tiefen, voluminösen Stimme und empfiehlt besonders ihre Live-Auftritte, merkt aber an, dass sie ihre Live-Qualität noch nicht vollständig auf Platte einfangen konnte.
Die Masse tobt
Katharina Frank
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:29:46 „Und deswegen von Katharina Frank den Song »Die Masse tobt« auf die Fili- und Brummsiliste.“
Olli Schulz empfiehlt den deutschsprachigen Song von Katharina Frank, die er auf dem Songwriter-Festival kennengelernt hat
F-1 Trillion
Post Malone
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:34:43 „Obwohl diese Post Malone Countryplatte, also mit der bin ich gar nicht warm geworden. Die hast du dir wahrscheinlich auch gar nicht angehört, Jan. Ab!“
Olli Schulz erwähnt Post Malones Country-Album im Kontrast zu den kleinen Künstlern, die er bevorzugt empfiehlt. Er ist mit der Platte nicht warm geworden, und Jan Böhmermann bestätigt, dass er sie sich gar nicht angehört hat.
Die Macht der Medien
Roger de Weck
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:50:20 „Ich habe mir ein Buch aus dem Internet bestellt, ich weiß nicht ob es ein, ich habe von jemandem ganz kurz einen Einwurf, Roger de Weck, kennst du den, weißt du wer das ist? Und das Interview mit dem fand ich ganz aufschlussreich. Jetzt habe ich mir das Buch bestellt, aber noch nicht gelesen.“
Olli Schulz hat sich durch ein Interview mit dem Schweizer Publizisten Roger de Weck inspirieren lassen, dessen Buch zu bestellen. Er hat es noch nicht gelesen, kündigt aber an, in einer späteren Folge darüber zu berichten. Das Thema Journalismus-Schutz in schwierigen Zeiten hat ihn angesprochen.
The Number of the Beast
Iron Maiden
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:56:28 „Mit der dritten Platte kam der Sänger, der auch immer noch der Sänger ist, Bruce Dickinson zu Iron Maiden und hat diese Band in neue Höhen geführt mit dem Album The Number of the Beast.“
Olli Schulz gibt in seiner Metal-Rubrik einen Überblick über die Diskografie von Iron Maiden anlässlich des Todes von Paul D'Anno, dem ersten Sänger der Band. Er beschreibt, wie Bruce Dickinson mit diesem Album die Band auf ein neues Level hob.
Piece of Mind
Iron Maiden
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:56:47 „Legendär das Album danach, mein Lieblingsalbum Peace of Mind. Dann gibt es noch das auch wirklich hervorragende Album Power Slave.“
Im Rahmen seiner Iron-Maiden-Retrospektive nennt Olli Schulz Piece of Mind als sein persönliches Lieblingsalbum der Band. Er ordnet es in die Reihe der legendären 80er-Jahre-Alben ein.
Powerslave
Iron Maiden
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:56:47 „Legendär das Album danach, mein Lieblingsalbum Peace of Mind. Dann gibt es noch das auch wirklich hervorragende Album Power Slave.“
Olli Schulz listet Powerslave als eines der hervorragenden Iron-Maiden-Alben der Bruce-Dickinson-Ära auf, im Rahmen seines Nachrufes auf Paul D'Anno.
Live After Death
Iron Maiden
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:56:50 „Dann kam die Live-Platte, Life After Death. Und dann kam Somewhere in Time.“
In seiner chronologischen Aufzählung der Iron-Maiden-Diskografie erwähnt Olli Schulz das legendäre Live-Album, das zwischen den Studioalben Powerslave und Somewhere in Time erschien.
Somewhere in Time
Iron Maiden
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:56:53 „Dann kam die Live-Platte, Life After Death. Und dann kam Somewhere in Time und dann nach meiner Meinung nach die letzte richtig große, wichtige Iron Maiden-Platte 1988.“
Olli Schulz ordnet Somewhere in Time chronologisch in die Iron-Maiden-Diskografie ein, kurz vor dem Album, das er als die letzte wirklich große Platte der Band betrachtet.
Seventh Son of a Seventh Son
Iron Maiden
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:56:53 „Und dann nach meiner Meinung nach die letzte richtig große, wichtige Iron Maiden-Platte 1988. Und zwar Seven Son over Seven Son.“
Olli Schulz bezeichnet dieses 1988er Album als die letzte wirklich große und wichtige Iron-Maiden-Platte. Es markiert für ihn das Ende der goldenen Ära der Band.
Iron Maiden
Iron Maiden
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:57:04 „Und das alles hat trotzdem angefangen, diese Erfolgsgeschichte 1980 mit dem Debütalbum Iron Maiden und dem zweiten Album Killers. Paul D'Anno war der Sänger, kam aus dem Punk.“
Olli Schulz kommt auf das selbstbetitelte Debütalbum von 1980 zu sprechen, mit dem die Erfolgsgeschichte der Band begann — noch mit dem gerade verstorbenen Paul D'Anno am Gesang.
Killers
Iron Maiden
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:57:04 „Und das alles hat trotzdem angefangen, diese Erfolgsgeschichte 1980 mit dem Debütalbum Iron Maiden und dem zweiten Album Killers. Paul D'Anno war der Sänger, kam aus dem Punk.“
Das zweite Iron-Maiden-Album wird mehrfach erwähnt: als Teil der Diskografie-Übersicht, als Namensgeber für eine Band, in der Olli Schulz selbst spielte, und als einer der zwei Songs, die er zur Playlist hinzufügt.
Running Free
Iron Maiden
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:58:33 „Und ich möchte gerne, dass ihr euch zwei Songs anhört. Einmal den Titeltrack zur zweiten Platte Killers und den Song Running Free. Beides absolute Klassiker.“
Olli Schulz empfiehlt Running Free als zweiten Song für die Playlist, als Hommage an Paul D'Anno. Er hebt die kraftvolle Stimme D'Annos hervor, die im New Wave of British Heavy Metal Spuren hinterlassen habe.
Brave New World
Iron Maiden
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:59:47 „Und dann kam er wieder zurück mit dem Album New World Order oder so New Brave World. Und seitdem singt er da. Man merkt aber, dass es für ihn nicht mehr die gleiche Leidenschaft hat wie auch noch in den 80er Jahren.“
Olli Schulz erwähnt das Comeback-Album von Iron Maiden mit Bruce Dickinson, nachdem dessen Ersatz Blaze Bayley nicht funktioniert hatte. Er verhaspelt sich beim Titel, meint aber Brave New World (2000).
Element of Crime
Charly Hübner
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:03:44 „Ich möchte natürlich darüber reden, dass die langjährige, wirklich tolle Band Element of Crime einen Kinofilm rausgebracht hat, beziehungsweise eine Dokumentation, Regie hat Charlie Hübner geführt und ich habe den Film noch nicht gesehen, sonst hätte ich darüber schon lange geredet.“
Olli Schulz erzählt, dass er Charly Hübner zufällig auf der Straße in Berlin getroffen hat. Dabei kam die neue Element-of-Crime-Dokumentation zur Sprache, bei der Hübner Regie führte. Hübner selbst bezeichnete den Film als seine beste Arbeit bisher.
Damals hinterm Mond
Element of Crime
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 01:04:30 „Angefangen mit englischen Texten seit 1991. Seit der Platte damals hinterm Mond. Singen Sie Deutsch, das war die schlauste Entscheidung.“
Olli Schulz beschreibt den Wendepunkt in der Karriere von Element of Crime: Der Wechsel von englischen zu deutschen Texten mit dem Album 'Damals hinterm Mond' war für ihn die schlaueste Entscheidung der Band.
Weißes Papier
Element of Crime
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:04:44 „So richtig ging es dann los mit damals Hinterm Mond und der meiner Meinung nach immer noch besten Platte Weißes Papier, die danach im Jahr, nach Folgejahr rauskam.“
Olli Schulz bezeichnet Weißes Papier als die seiner Meinung nach immer noch beste Platte von Element of Crime — das Folgealbum nach dem Sprachwechsel zu deutschen Texten.
Wildes Herz
Charly Hübner
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 01:05:05 „Und er hat ja auch wildes Herz gemacht über Monchi, beziehungsweise Feine Sahne Fischfilet, auch ein wirklich toller Film, aber er ist sehr stolz darauf.“
Olli Schulz vergleicht die neue Element-of-Crime-Doku mit Charly Hübners früherer Dokumentation über die Punkband Feine Sahne Fischfilet. Er bezeichnet Wildes Herz als wirklich tollen Film, betont aber, dass Hübner auf die neue Arbeit noch stolzer sei.
Podcast mit Katrin Bauerfeind
Katrin Bauerfeind
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:06:52 „Er ist Party, er ist hier, Podcast mit Katrin Bauerfeind. War ein richtig schöner Abend.“
Olli Schulz erwähnt beiläufig, dass er Lars Jessen und Charlie Hübner in Berlin getroffen hat und dabei auch ein Podcast mit Katrin Bauerfeind im Zusammenhang stand. Die Erwähnung ist sehr knapp und der genaue Titel des Podcasts bleibt unklar.
Hallo Spencer
Winfried Debertin
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:07:37 „Es handelt sich um die Kinderfernsehserie Hallo Spencer und wir haben das schon erwähnt. Ich will gar nicht über den Film reden. Das ist alles scheißegal. Ich will dir einmal kurz erzählen.“
Am Ende des Abschnitts kündigt Jan Böhmermann eine persönliche Geschichte über die Kinderfernsehserie Hallo Spencer an. Er betont, dass es nicht um einen Film dazu geht, sondern um eine seltsame Begegnung, die ihn lange beschäftigt hat.
Hallo Spencer (Film)
Timo Schierhorn
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:14:52 „der Film kommt erst im Dezember raus, am 13. Dezember in der Mediathek und am 25. läuft er bei ZDF Neo um 20.15 Uhr. So ein schöner Weihnachtsfilm.“
Jan Böhmermann erzählt ausführlich die Entstehungsgeschichte eines Fernsehfilms über die Kinderserie Hallo Spencer und deren Erfinder Winfried, den er mitproduziert hat
Hallo Spencer
Winfried Debertin
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:14:52 „Was noch übrig war von Hallo Spencer. Alle Puppen, es gab riesige Stoffballen, kilometerweise Aktenordner mit alten Drehbüchern“
Die NDR-Kinderserie wird im Kontext des neuen Films ausführlich besprochen – Jan Böhmermann berichtet von der Begehung eines Lagers mit den Original-Requisiten
Hallo Spencer (Film)
Timo Schierhorn
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:18:36 „Das ist ein Film von Timo Schierhorn, der macht normalerweise die Deichkind-Sachen, das ist sein Erstlingsfilm. Ab 13. Dezember in der ZDF-Mediathek und ab 25. Dezember bei ZDF-Neo.“
Jan Böhmermann erzählt ausführlich die Entstehungsgeschichte eines Spielfilms über die Kinderserie Hallo Spencer. Regisseur Timo Schierhorn hat einen Familienfilm gedreht, der die Geschichte des Erfinders Winfried Debertin und der verlassenen Puppen fiktionalisiert erzählt. Der Film ist eine eigenständige Produktion, kein Remake der Serie.