BOOMERCRINGE #25
Jan Böhmermann & Olli Schulz
Jan eröffnet die Sendung mit einer Weltpremiere im deutschen Podcast-Geschäft: dem Live-Abreißen eines Blasenpflasters. Neue Schuhe bei einer über vierstündigen Fernsehaufzeichnung haben ihm eine monströse Blase an der Hacke beschert — und ihm eine völlig neue Welt der Pflastertechnologie eröffnet, die er bei DM unter mildem Spott des Kassierers entdeckte.
„Ich habe das Gefühl, das ist ein komplettes Pflastergame, was bislang komplett mit mir vorbeigegangen ist. Das sind ja Weltraumentwicklungen.“
Erwähnte Medien (23)
Das Wunder von Bern
Sönke Wortmann
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:10:44 „Beim Wunder von Bern?“
Jan Böhmermann referenziert das historische WM-Finale 1954 Deutschland gegen Ungarn
Wind of Change
Scorpions
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:14:54 „Ich weiß ja, dass vor allem viele HörerInnen von unserer Sendung, die die Scorpions erst kennengelernt haben mit Wind of Change, diese Band wahrscheinlich nur aus dieser Zeit kennen, als Lieblingsband von Gerhard Schröder.“
Olli Schulz ordnet die Scorpions historisch ein und erklärt, dass viele Hörer die Band nur durch diesen einen Hit kennen. Er nutzt das als Ausgangspunkt, um auf die deutlich reichere und ältere Diskografie der Band hinzuweisen, die er für unterschätzt hält.
Rock You Like a Hurricane
Scorpions
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:15:33 „Nenn mir mal drei Songs, Jan, von den Scorpions. Also, Hurricane. Rock like a hurricane.“
Jan Böhmermann wird von Olli aufgefordert, drei Scorpions-Songs zu nennen, und kommt als erstes auf Rock You Like a Hurricane – was zeigt, dass dieser Song der bekannteste Hit der Band im allgemeinen Bewusstsein ist.
Won't Forget These Days
Fury in the Slaughterhouse
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:15:42 „Wind of Change natürlich. Und Don't You Forget About These und Radio Orchid außerdem noch.“
Jan Böhmermann versucht Scorpions-Songs aufzuzählen, nennt aber versehentlich zwei Songs von Fury in the Slaughterhouse. Olli Schulz korrigiert ihn: 'Ja, das sind Fury in the Slaughterhouse, die andere große Band aus Hannover.'
Radio Orchid
Fury in the Slaughterhouse
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:15:42 „Wind of Change natürlich. Und Don't You Forget About These und Radio Orchid außerdem noch.“
Jan Böhmermann verwechselt Fury-in-the-Slaughterhouse-Songs mit Scorpions-Songs. Olli Schulz stellt klar, dass es sich um die andere große Hannoveraner Band handelt.
This Is Not the Time
Fury in the Slaughterhouse
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:16:09 „Dies ist nicht die Zeit für Fragen. Dies ist nicht die Zeit zu weinen. Dies ist nicht die Zeit zu schlafen, während wir kämpfen. Dies ist nicht die Zeit zu sterben. Sie wissen, von wem das ist.“
Olli Schulz zitiert Lars Klingbeil, der bei Karin Mijoska einen Fury-in-the-Slaughterhouse-Songtext vorlas und fälschlich Präsident Zelensky als Urheber vermutete. Die Anekdote wird als absurd-komisches Beispiel für politische Ahnungslosigkeit erzählt.
Rock You Like a Hurricane
Scorpions
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:16:21 „Also Hurricane, Rock'n'Liege, Hurricane“
Jan Böhmermann nennt den Song als einen der wenigen Scorpions-Songs, die er kennt
In Trance
Scorpions
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:16:47 „In den 70er Jahren, von 1975, die hatten schon zwei Platten gemacht. 75, In Trance, die dritte Platte der Scorpions, war die Platte, die die Band eigentlich auf die Karte gebracht hat.“
Olli Schulz gibt einen musikhistorischen Abriss der Scorpions und hebt das 1975er Album In Trance als den eigentlichen Durchbruch der Band hervor, noch bevor sie in den 80ern ihren kommerziellen Höhepunkt erreichten.
Time to Wonder
Fury in the Slaughterhouse
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:16:49 „Dies ist nicht die Zeit für Fragen. Dies ist nicht die Zeit zu weinen.“
Lars Klingbeil zitiert bei Caren Miosga den Fury-in-the-Slaughterhouse-Song, den er fälschlich Zelensky zuschreibt
Bring Me to Life
Evanescence
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:18:20 „Nee, es hat noch Evanescence gespielt, die kann ich überhaupt nicht ab. Bring Me To Life, oder?“
Olli Schulz erzählt vom Festival in Lissabon, wo neben den Scorpions auch Evanescence auftraten. Er macht keinen Hehl daraus, dass er die Band nicht mag und jeden ihrer Songs schlecht findet.
Still Loving You
Scorpions
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:19:26 „Das war die große Platte von 1984, da sind drauf, Rock You Like a Hurricane, Coming Home, Still Loving You und all diese Songs spielen sie gerade.“
Olli Schulz zählt die Highlights des Albums Love at First Sting auf, das die Scorpions auf ihrer aktuellen Tour komplett spielen. Still Loving You wird als einer der zentralen Songs dieser Platte genannt.
Love at First Sting
Scorpions
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:19:26 „Die spielen gerade die Live at the First Sting Tour. Das war die große Platte von 1984, da sind drauf, Rock You Like a Hurricane, Coming Home, Still Loving You und all diese Songs spielen sie gerade und die sind gerade wirklich mega in Shape.“
Olli Schulz empfiehlt die aktuelle Scorpions-Tour, die sich um das 1984er Album Love at First Sting dreht. Er beschreibt die Platte als den absoluten Höhepunkt der Band und schwärmt vom Konzert in Lissabon.
Robot Man
Scorpions
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:20:35 „Und zwar den Song Robot Man von der In Trance, ein fantastischer Song.“
Olli Schulz stellt eine Playlist für die Metal-am-Mittwoch-Rubrik zusammen und empfiehlt Robot Man als Einstieg in die frühe Phase der Scorpions. Der Song stammt vom Album In Trance (1975).
Animal Magnetism
Scorpions
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:20:45 „Dann von 1980 von der Animal... Wie heißt die nochmal? Jetzt habe ich gerade einen Blackout. Blackout ist auch ein Megasong.“
Olli Schulz stellt eine Metal-am-Mittwoch-Playlist zusammen und will das 1980er Scorpions-Album 'Animal Magnetism' nennen, ihm fällt der Name aber nicht ein. Er wechselt stattdessen zu 'Blackout'.
Blackout
Scorpions
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:20:48 „Blackout ist auch ein Megasong. Ich mache Blackout von einer Blackout einfach an. Auch ein Megafunk von den Scorpions.“
Als zweite Empfehlung für die Playlist wählt Olli Schulz den Song Blackout vom gleichnamigen Album. Er kommt über einen Blackout beim Albumnamen darauf und hebt den Song als weiteren Klassiker hervor.
Coming Home
Scorpions
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:20:53 „Und als drittes, damit ihr auch von den neueren Sachen noch was kennt, was heißt neueren Sachen? Auch von 1984. Also alles Klassiker, die ich hier drauf packe. Coming Home. Mit dem Song fangen sie übrigens das Konzert an.“
Als dritte Playlist-Empfehlung nennt Olli Schulz Coming Home vom Album Love at First Sting (1984). Der Song eröffnet die aktuelle Scorpions-Tour und hat Olli beim Konzert in Lissabon begeistert.
Pessoa (Werke allgemein)
Fernando Pessoa
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:21:55 „Ich habe sehr viel Pessoa gelesen und verschiedene, schon länger her, verschiedene portugiesische Dichter und so. Und finde, da steckt so viel Kultur, Würde und so viele Sachen drin, die ich interessant finde. Und Melancholie. Eine große Melancholie. Jedenfalls bei Pessoa.“
Als Olli Schulz von seinem Lissabon-Besuch erzählt, kommt er auf Fernando Pessoa zu sprechen. Er nennt kein konkretes Werk, aber beschreibt die Melancholie und Kultur, die er in Pessoas Texten gefunden hat, als prägend für sein Portugal-Bild.
Bring Me to Life
Evanescence
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:22:52 „Bring Me To Life, oder? Ist das nicht Eminences?“
Der Song wird im Zusammenhang mit dem Festival in Lissabon erwähnt, bei dem auch Evanescence gespielt hat
Fernando Pessoa (Werk)
Fernando Pessoa
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:22:52 „Ich habe sehr viel Pessoa gelesen und verschiedene, schon länger her, verschiedene portugiesische Dichter und so.“
Olli Schulz erwähnt, dass er viel vom portugiesischen Dichter Fernando Pessoa gelesen hat, ohne ein konkretes Werk zu nennen
Kindheit im Bauwagen – Wie Löwenzahn fürs Leben prägt
Leander Steinkopf
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:32:40 „Dann habe ich zwei tolle Themenvorschläge. Die habe ich alle in den letzten Wochen gehört. Und zwar, das eine ist ein tolles Radio-Feature von SWR Kultur. Das heißt, Kindheit im Bauwagen, wie Löwenzahn fürs Leben prägt. Von Leander Steinkopf. Ist schon von Anfang Mai.“
Jan Böhmermann gibt am Ende der Folge Podcast-Empfehlungen und nennt dieses SWR-Kultur-Radio-Feature als ersten Hörtipp. Er beschreibt es als eine fast wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Kinderserie Löwenzahn, die ihn persönlich stark geprägt hat. Das Feature ist in der ARD Audiothek verfügbar.
Löwenzahn
Peter Lustig
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:32:47 „Und es ist eine wirklich fast wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Kinderserie Löwenzahn, die mich wirklich, als ich das gehört habe, merkte ich es, mehr geprägt hat, als mir lieb ist. Und ich habe als Kind schon gecheckt, dass der Löwenzahn nicht nur ein Zeichen ist von Natur, sondern dass es auch ein kleines subversives Element in der Serie ist.“
Jan Böhmermann empfiehlt ein Radio-Feature über die Kinderserie Löwenzahn und reflektiert dabei, wie sehr ihn die Serie selbst geprägt hat. Er beschreibt die symbolische Bedeutung des Löwenzahns, der sich durch den Asphalt bricht, als subversives Element für neue Ideen und Konzepte.
Die Anschlags
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:33:32 „Und auch ein ARD Podcast ist die Anschlags vom NDR und vom WDR. Von den Journalisten Palina Melling heißt sie, glaube ich, Florian Flade und Manuel B. Wader. Über ein Agentenpaar, was 2011 festgenommen wurde, was mehrere Jahrzehnte in Deutschland undercover lebte.“
Als zweiten Hörtipp empfiehlt Jan Böhmermann diesen NDR/WDR-Podcast über das Agentenpaar Anschlag, das jahrzehntelang als russische Spione undercover in Deutschland lebte und 2011 festgenommen wurde. Er schwärmt, die ersten beiden Folgen seien bereits spektakulär, und vergleicht den Fall mit der TV-Serie The Americans.
The Americans
Joseph Weisberg
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:33:43 „Und die haben wirklich wie bei The Americans in Deutschland für die Russen spioniert. Spektakulär, die ersten beiden Folgen schon.“
Jan Böhmermann zieht den Vergleich zur US-Serie The Americans, um den realen Spionagefall des Ehepaars Anschlag einzuordnen. Wie in der Serie lebte das Paar als vermeintlich normale Bürger undercover und spionierte für Russland – nur eben nicht in den USA, sondern in Deutschland.