BOOMERCRINGE #22
Jan Böhmermann & Olli Schulz
In dieser Mittwochsausgabe stellt Olli Jan auf die Probe: Was weiß er über den Internet-Skandal um die Gamerin und Influencerin Annie the Duck? Die Antwort: absolut nichts. Beide scheitern daran, auch nur ansatzweise zu verstehen, worum es geht — und erklären das zum Beweis, dass es so wichtig nicht sein kann.
„Liebe Fans von Annie the Duck und liebe Annie the Duck, macht euch keine Sorgen, in zwei Wochen ist alles wieder vorbei, egal was es ist. Wenn es noch nicht zu uns durchgedrungen ist, kann das so wichtig nicht sein.“
Erwähnte Medien (5)
Goodbye to Language
Taco
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:07:14 „Kennst du noch Taco? If you know, you don't have to know. Das hat der 80er-Sänger Taku.“
Jan erwähnt den 80er-Jahre-Sänger Taco als musikalische Referenz im Rahmen seines selbstgemachten Elektroauto-Jingles
John-Lennon-Dokumentation
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:18:37 „Nee, das hab ich gestern im Rahmen einer John-Lennon-Doku gehört. Super interessant.“
Olli Schulz nennt als Quelle für seine Anekdote über David Bowies 'Elephant Man'-Aufführung und die drei leeren Plätze eine John-Lennon-Dokumentation, die er am Vortag gesehen hat. Der genaue Titel der Doku wird nicht genannt.
Overtoun Bridge
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:27:40 „Ich habe ein ganz Interessantes gelesen über die Overtone Bridge in Schottland. Diese Brücke, die 1859, glaube ich, gebaut wurde, ist ein Phänomen. Von dieser Brücke sind seit den 50er Jahren über 500 Hunde runtergesprungen und es sieht aus wie Versuch der Selbstmord.“
Schulz erzählt ausführlich die Geschichte der Overtoun Bridge in Schottland, von der seit den 1950er Jahren hunderte Hunde gesprungen sind. Er referenziert den Wikipedia-Artikel dazu und gibt verschiedene Erklärungsversuche wieder – von paranormalen Theorien bis zur wissenschaftlichen Hypothese, dass der Geruch von Nerzen unter der Brücke den Jagdtrieb auslöst.
Winnie-the-Pooh
A. A. Milne
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:30:46 „Wir haben gemeinsam eine Nachricht bekommen von Sven über Instagram und er hat noch ein paar ergänzende Informationen zu dem Kosmos von Winnie Pooh, über den wir gesprochen haben. Tatsächlich gibt es eine Studie zweier Psychologie-ProfessorInnen aus den USA, die alle Winnie-Pooh-Charaktere analysiert haben und ihnen entsprechende psychologische Störungen nachweisen konnten.“
Jan Böhmermann liest eine Hörernachricht vor, die sich auf eine frühere Episode bezieht, in der sie über die Winnie-Pooh-Figuren gesprochen haben. Die Charaktere aus A.A. Milnes Originalwerk werden detailliert besprochen und ihren jeweiligen psychologischen Störungen zugeordnet.
Goodbye Christopher Robin
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:32:01 „Da gibt es diesen Film So Long Christopher Robin und der ist vor 5, 6 Jahren rausgekommen und der Trailer hat mir schon so zu Tränen gebührt, dass ich den noch nicht gesehen habe. Da wird halt die Geschichte des Erwachsenen Christopher Robin erzählt. Den möchte ich unbedingt mir noch angucken.“
Im Anschluss an die Winnie-Pooh-Studie fällt Schulz der Film 'Goodbye Christopher Robin' (2017) mit Ewan McGregor ein, der die wahre Geschichte hinter den Winnie-Pooh-Büchern erzählt. Schulz gibt zu, dass ihn allein der Trailer so gerührt hat, dass er sich den Film bisher nicht anschauen konnte – eine persönliche Empfehlung, die er sich selbst noch schuldig ist.