BOOMERCRINGE #20
Jan Böhmermann & Olli Schulz
Zum Auftakt der Jubiläumsfolge — acht Jahre bei Spotify — gibt es ein von Hörer Tom eingeschicktes Black-Metal-Intro, das direkt ins angekündigte Black-Metal-Special überleitet. Nebenbei wird die ESC-Moderation vom Wochenende gestreift, bei der Olli am Morgen danach noch im Halbschlaf war, während Jan bereits um 9:45 Uhr geduscht und mit Zimtschnecke vor der Hoteltür stand.
„Viele lassen nicht fallen, viele glauben nicht mehr an dich, aber dann in letzter Sekunde haust du nochmal was raus, was richtig was auf den Punkt gebracht hat.“
Erwähnte Medien (14)
Hallo Spencer (Film)
Timo Schierhorn
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:10:30 „Gestern gab's den großen Trailer-Release und so ein bisschen so einen kleinen Reveal, was ich die letzten drei Jahre so im Nebenberuf gemacht habe. Nämlich mich gemeinsam mit ganz vielen anderen sehr tollen Menschen um ein fast verloren geglaubtes Relikt unserer aller Kindheit gekümmert.“
Jan Böhmermann enthüllt sein Filmprojekt 'Hallo Spencer der Film', eine Neuverfilmung der legendären Kinderserie. Er beschreibt den Film als Herzensprojekt mit prominenter Besetzung (Rainer Bock, Jens Harzer u.a.), Regie führt Timo Schierhorn. Die Premiere ist am 2. Juli beim Filmfest München, der Film läuft später im ZDF.
Hallo Spencer
Winfried Debertin
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:10:47 „Über 40 Jahre, 1979 ist diese Kindersendung zum ersten Mal ausgestrahlt worden. Immer freitags, 18 Uhr.“
Die originale Kinderserie von Winfried Debertin wird als Grundlage für den neuen Film besprochen
Otto – Der Film
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:11:18 „Und tatsächlich kommt ja dieses Jahr der Hallo Spencer Film. Ist das richtig? Hallo Spencer der Film. Genau, der Film. So wie Otto der Film damals.“
Olli Schulz zieht einen Vergleich zwischen 'Hallo Spencer der Film' und 'Otto – Der Film', um das Format zu verdeutlichen. Eine beiläufige Referenz als bekannter Vergleichspunkt.
Hallo Spencer, der Film
Timo Schierhorn
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:11:32 „Und tatsächlich kommt ja dieses Jahr der Hallo Spencer Film. Ist das richtig? Hallo Spencer der Film. Genau, der Film. So wie Otto der Film damals. Hallo Spencer der Film, ein Film von Timo Schierhorn.“
Jan Böhmermann war an der Produktion beteiligt, der Film basiert auf der Kinderserie und feiert Premiere am 2. Juli auf dem Filmfest München
Die Sendung mit der Maus
Armin Maiwald, Gerd Müntefering, Friedrich Streich
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:12:30 „Montag bis Mittwoch gab es Sesamstraße, Donnerstag gab es Sendung mit der Maus, 18 Uhr und am Freitag immer Hallo Spencer.“
Wie die Sesamstraße wird auch die Sendung mit der Maus als Teil des wöchentlichen Kinderprogramms im dritten Programm erwähnt, um den Sendeplatz von Hallo Spencer zeitlich einzuordnen.
Lords of Chaos
Jonas Åkerlund
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:19:57 „Da gibt es diesen tollen Film Lord of Chaos. Ich habe lange gezögert, um den zu sehen, weil ich nicht wusste, ob der gut ist. Doch, er ist gut. Man kann sich den gut angucken. Der die ganze Geschichte über die Band Bursum und dem Sänger und auch Mayhem vor allem, die Band Mayhem, die ist ja vor allem im Fokus.“
Im Rahmen der Black-Metal-Einführung empfiehlt Olli Schulz den Film 'Lords of Chaos', der die Geschichte der norwegischen Black-Metal-Szene um die Band Mayhem erzählt. Er hatte zunächst gezögert, den Film zu schauen, fand ihn dann aber sehenswert.
Black Metal
Venom
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:21:19 „Richtig manifestiert wurde das aber eigentlich durch Venom und durch ihre zweite Platte Black Metal und der Song Black Metal. Ja, der ist so Black Metal, den habe ich damals schon geliebt.“
Olli Schulz erklärt die Ursprünge des Black Metal und identifiziert das Album 'Black Metal' der britischen Band Venom als namensgebend für das gesamte Genre. Er beschreibt die Band als Trio mit Fantasy-Pseudonymen (Kronos, Abaddon, Mantas) und setzt das Album auf seine Empfehlungsliste.
Call from the Grave
Bathory
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:23:55 „Under the Sign of the Black Mark von 1987, ja, da gibt es einen Song, den packe ich mal auf die Liste, der heißt Call from the Grave. Das ist schon der Black Metal, der natürlich immer weiterentwickelt wurde.“
Olli Schulz wählt diesen Song als konkretes Hörbeispiel für den frühen Black Metal von Bathory aus und setzt ihn explizit auf seine Empfehlungsliste. Er sieht darin den Sound, der das Genre definiert hat.
Under the Sign of the Black Mark
Bathory
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:24:03 „Under the Sign of the Black Mark von 1987, ja, da gibt es einen Song, den packe ich mal auf die Liste, der heißt Call from the Grave. Das ist schon der Black Metal, der natürlich immer weiterentwickelt wurde und dann irgendwann von diesen ganzen anderen skandinavischen Bands übernommen wurde, noch krasser wurde.“
Olli Schulz bezeichnet Bathory als die eigentlichen Begründer des Black Metal und hebt deren dritte Platte 'Under the Sign of the Black Mark' (1987) als Meilenstein hervor. Besonders den Song 'Call from the Grave' setzt er auf seine Empfehlungsliste als Beispiel für den Ursprung des Genres.
Dokumentationen über Kirchenbrände in Skandinavien
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:24:21 „Dann gab es ganz viele Kirchen, die gebrannt haben, vor allem in Skandinavien. Da gibt es auch Dokumentationen drüber.“
Im Zusammenhang mit der Radikalisierung der Black-Metal-Szene erwähnt Olli Schulz beiläufig, dass es Dokumentationen über die Kirchenbrände in Skandinavien gibt. Er nennt keinen konkreten Titel, sondern verweist nur allgemein auf deren Existenz.
Hammerheart
Bathory
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:27:46 „Und die letzten Platten von denen, ab der Hammerhardt, sag ich mal, 1990, versucht er so zu singen. Und da gibt es ein paar Platten, wo der einfach überhaupt nicht die Töne trifft. Das ist ganz fürchterlich.“
Olli Schulz erklärt den Stilwandel von Bathory: Ab dem Album 'Hammerheart' (1990) wechselte Quorthon vom Black Metal zum Viking Metal und versuchte zu singen statt zu brüllen. Schulz bewertet diese Phase als deutlich schwächer, weil Quorthon schlicht nicht singen konnte.
Left Hand Path
Entombed
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:30:08 „Ich fang jetzt trotzdem noch mal eine schwedische Band drauf, die meiner Meinung nach auch ganz legendär war und zwar Enttomt. Die wurden auch mehr im Death Metal, glaube ich, verankert als im Black Metal. Das ist jetzt ein bisschen hier genreübergreifend, aber die erste Platte Left Hand Path, der Titelsong mit diesem Ist es von Exorcist am Ende da wenn dieses Lied so aufgeht und da dieser melodöse Part kommt. Sensationell.“
Olli Schulz empfiehlt das Debütalbum von Entombed als genreübergreifendes Highlight. Besonders begeistert ihn der Titelsong mit seinem melodischen Part am Ende, der ein Sample aus dem Film 'The Exorcist' enthält. Er nimmt das Album trotz Death-Metal-Einordnung in seine Black-Metal-Rubrik auf.
The Exorcist
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:30:08 „Die erste Platte Left Hand Path, der Titelsong mit diesem Ist es von Exorcist am Ende da wenn dieses Lied so aufgeht und da dieser melodöse Part kommt. Sensationell.“
Der Film wird beiläufig erwähnt, weil Entombed ein Sample daraus im Titelsong ihres Albums 'Left Hand Path' verwenden. Es geht nicht um den Film selbst, sondern um dessen klangliche Verwendung im Metal-Kontext.
Leon
Faber
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:32:37 „Er hat eine neue EP raus und das ist wirklich ein fantastischer Song namens Leon. Den möchte ich gerne auf die Fidi und Bumsi Playlist machen. Zum einen verehre ich ihn für seine Textdichterfähigkeiten. Das finde ich immer toll, wenn Leute was zu sagen haben und das in die richtigen Worte kleiden können. Wirklich lyrisch toll und mit einem Witz. Aber auch das Arrangement und der Song ist wirklich weird, gut und es ist, es könnte der erste richtig tanzbare Faber-Song sein.“
Jan Böhmermann empfiehlt begeistert den neuen Song des Schweizer Musikers Faber für die gemeinsame Podcast-Playlist. Er lobt sowohl Fabers lyrische Qualitäten und seinen Witz als auch das Arrangement. Böhmermann hebt hervor, dass es der erste wirklich tanzbare Faber-Song sein könnte, mit der Hookline 'Du musst einfach an dich glauben'.