BOOMERCRINGE #17
Jan Böhmermann & Olli Schulz
In der Mittwochs-Kurzausgabe philosophiert Jan über seine heiße Fernsehphase im Frühjahr und darüber, wie er seit dem Umzug 2020 Wochenenden nicht mehr ignoriert — auch wenn der Ehrgeiz geblieben ist. Es geht um den Gewöhnungseffekt bei Comedy ("früher war er besser"), eine geheimnisvolle Mega-Sendung am Freitag und Ollis erneuten Instagram-Entzug, weil er nicht mit Hass auf die Welt schauen will.
„Ich finde es weiterhin spannend, das große Rad millimeterweise weiterzudrehen und zu gucken, was sich in der wirklichen Welt bewegen lässt.“
Erwähnte Medien (12)
Arafat Abou-Chakers Buch
Arafat Abou-Chaker
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:05:33 „Wir haben letzte Woche übrigens über Abou-Chakras Buch gesprochen, über Arafats Buch.“
Olli Schulz greift das Thema von Arafat Abou-Chakers Buch auf, das offenbar in der vorherigen Episode besprochen wurde. Es folgt eine längere humorvolle Passage, in der Jan Böhmermann und Olli Schulz fantasieren, wie Arafat in die Literaturszene einsteigen könnte – von einer Lesung bei der Lit Cologne bis zum Literarischen Quartett.
Das Literarische Quartett
Marcel Reich-Ranicki
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:06:19 „Dass einfach Arafat Abou-Chaker zusammen mit Klaas Meyerheuer oder Thomas Heisemann ein Clan-Buch schreibt oder wirklich einfach ankommt, auch im literarischen Quartett mal sitzen darf.“
Im Rahmen der humorvollen Fantasie über Arafat Abou-Chakers Einstieg in die Literaturwelt erwähnt Böhmermann das Literarische Quartett als Sendung, in der Arafat auftreten könnte. Später wird auch Thea Dorn als Moderatorin genannt.
Das Literarische Quartett
Marcel Reich-Ranicki
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:06:48 „auch im literarischen Quartett mal sitzen darf. Dann darf ich eine anmoderieren. [...] Und dann sitzen sie gemeinsam bei Thea Dorn, bei Thea Dorn im literarischen Quartett nach dem ZDF Magazinregal.“
Jan fantasiert humorvoll darüber, dass Arafat Abou-Chaker im Literarischen Quartett mit Thea Dorn auftreten könnte.
Ratatouille
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:14:41 „Zum Zeitpunkt der Kontrolle wurde ein Mäusebefall festgestellt. Ja, das war wegen der Ratatouille-Wiederaufführung.“
Böhmermann liest aus einem Lebensmittelkontrollbericht eines Kölner Kinos vor, in dem Mäusebefall festgestellt wurde. Den Mäusebefall kommentiert er mit einem Witz über eine Wiederaufführung des Pixar-Films Ratatouille, in dem bekanntlich eine Ratte in einer Restaurantküche kocht.
The Dark Knight Trilogy
Christopher Nolan
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:23:52 „Der liebt die Batman-Filme doch. Vor allem die Christopher-Nolan-Filme. Die liebt er so sehr. Komm, den ruf ich jetzt an.“
In einer humorvollen Passage über eine Fledermaus im Zimmer scherzt Olli Schulz, dass er Jan Böhmermann anrufen würde, weil dieser die Batman-Filme von Christopher Nolan so liebt. Böhmermann korrigiert daraufhin, er meine eigentlich Inception, nicht die Batman-Reihe.
Inception
Christopher Nolan
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:23:58 „Nein, Olli, ich meine Inception, nicht die Batman-Reihe von Christopher Nolan.“
Böhmermann korrigiert Olli Schulz' Annahme, er sei Fan der Batman-Filme von Christopher Nolan, und stellt klar, dass er eigentlich Inception meint. Der Austausch ist Teil eines komödiantischen Bits über eine Fledermaus im Schlafzimmer.
Neues Buch von Rocko Schamoni
Rocko Schamoni
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:26:39 „Kann man alles nachlesen im neuen Buch von Rogge Schamoni mit verschlüsselten Namen?“
Olli Schulz erwähnt scherzhaft ein neues Buch von Rocko Schamoni, in dem man Geschichten aus der gemeinsamen Hamburger Zeit mit verschlüsselten Namen nachlesen könne. Es bleibt unklar, ob es sich um ein konkretes, bereits erschienenes Buch handelt oder ob die Bemerkung rein humoristisch gemeint ist.
Rocko Schamoni Buch
Rocko Schamoni
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:27:08 „Kann man alles nachlesen im neuen Buch von Rogo Schamoni mit verschlüsselten Namen?“
Jan spielt scherzhaft darauf an, dass Ollis wilde WG-Geschichten aus Hamburg im neuen Buch von Rocko Schamoni nachzulesen wären.
Stars in der Manege
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:34:48 „Es gab damals diese Promi-Sendung, wo so prominente Stars in der Manege, weißt du, wo L'Oreal auch mit den Möpsen und so Tricks gemacht haben. Das ist damals in die Geschichte des Fernsehens eingegangen.“
Olli Schulz erinnert an die TV-Sendung 'Stars in der Manege', in der Prominente mit Tieren Zirkusnummern aufführten. Er schlägt Jan Böhmermann scherzhaft vor, eine solche Sendung zu moderieren, und bietet sich selbst als Moderator an.
MacGyver
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:37:22 „Ich bin auch bis 17 ins Bett meiner Eltern gegangen. Wenn ich abends eine spannende Folge MacGyver gesehen hab, tagsüber, oder wenn ich nochmal über den Tod nachgedacht habe, dann bin ich oft gerne mal reingekrochen.“
Jan Böhmermann erzählt im Rahmen seines Platz-1-Themas 'Kinder, die einen nachts wecken' eine persönliche Kindheitserinnerung. Nach spannenden MacGyver-Folgen sei er als Teenager noch ins Bett der Eltern gekrochen – eine humorvolle Anekdote über kindliche Ängste.
Löwenzahn
Peter Lustig
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:38:37 „Nur ein Idiot glaubt, er mochte keine Kinder, wenn er 20 Jahre eine Kindersendung gemacht hat. Und natürlich hat dieser eine Typ von der Welt oder so das benutzt als Aufhänger, wie die Welt es so oft macht.“
Olli Schulz nimmt Bezug auf die ZDF-Kinderserie Löwenzahn und deren Moderator Peter Lustig. Er entlarvt das hartnäckige Gerücht, Peter Lustig habe keine Kinder gemocht, als Boulevardpresse-Erfindung und ärgert sich über die Langlebigkeit dieser Falschmeldung.
Artikel über Peter Lustig
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:38:37 „Und natürlich hat dieser eine Typ von der Welt oder so das benutzt als Aufhänger, wie die Welt es so oft macht. Das ist so uralt.“
Olli Schulz verweist auf einen Zeitungsartikel, vermutlich aus der Bild-Zeitung oder der Welt, der das Gerücht verbreitete, Peter Lustig habe keine Kinder gemocht. Er kritisiert die boulevardeske Aufbereitung und ist verärgert, dass das Narrativ sich so hartnäckig hält.