BOOMERCRINGE #12
Jan Böhmermann & Olli Schulz
Eine Folge im Zeichen des Älterwerdens: Zwischen Steinrollern fürs Gesicht, Hydro-Facials und neuen Tagescremes rüsten sich die beiden gegen den Verfall. Doch die Übergangsjackenzeit bringt auch Übergangskrankheiten — trockener Vorfrühlings-Husten auf der einen, blutig aufgekratzte Schienbeine auf der anderen Seite.
„Es ist die Zeit der Beauty, es ist Beautyzeit bei uns, was daran liegt, dass wir im gehobenen Alter sind und gegen das Altern versuchen zu kämpfen.“
Erwähnte Medien (25)
Podcast-Interview mit Jagoda Marinović
Jagoda Marinović
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:07:17 „Ich hab nämlich am Wochenende den Podcast, wo du zu Gast warst, gehört. Am Anfang wollte sie dich ein bisschen reizen. Und dann hat sie mit der Zeit, das fand ich so schön, immer mehr Sympathie entwickelt. Am Ende wollte sie dich gar nicht gehen lassen.“
Olli Schulz erzählt, dass er am Wochenende einen Podcast gehört hat, in dem Jan Böhmermann bei Jagoda Marinović zu Gast war. Er beschreibt die Dynamik des Interviews – anfängliche Provokation, dann wachsende Sympathie – und lobt die Sendung als gelungen.
Podcast-Auftritt bei Jagoda Marinić
Jagoda Marinić
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:07:29 „hab ich den Podcast, wo du zu Gast warst, wie, ich weiß ihren Namen, Jagunda Milosevic oder so“
Olli hat den Podcast gehört, in dem Jan bei Jagoda Marinić zu Gast war, und lobt die Dynamik der Sendung
Invincible Shield
Judas Priest
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:11:44 „Die neue Judas Priest Platte ist rausgekommen. Eine der ältesten und vielleicht auch besten Metalbands, die es noch gibt, die noch existieren. Wir haben alle auf diese Platte gewartet.“
Olli Schulz bespricht ausführlich das neue Album von Judas Priest in der Rubrik 'Metal am Mittwoch'. Er lobt die Platte als 'absolutes Brett' und empfiehlt sie ausdrücklich. Es ist das zentrale Musikthema dieser Episode.
Invisible Shield
Judas Priest
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:12:09 „Die neue Judas Priest Platte ist rausgekommen. Eine der ältesten und vielleicht auch besten Metalbands, die es noch gibt“
Olli stellt das neue Judas-Priest-Album ausführlich vor und empfiehlt es als absolutes Brett
Sin After Sin
Judas Priest
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:12:58 „Dazu muss man sagen, dass die 70er Phase mit Platten wie Sin After Sin und so wirklich den Metal, so diese ganzen Riffs schon vorgegeben hat.“
Im Rahmen seines ausführlichen Judas-Priest-Rückblicks nennt Olli Schulz das 1977er Album als Beispiel für die wegweisende Frühphase der Band, die den Metal mitgeprägt hat.
British Steel
Judas Priest
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:13:09 „1980 haben sie dann eine wegweisende Platte gemacht, British Steel. Diese Platte mit dem Hit Breaking the Law, eigentlich die ganze Platte furztrocken produziert und ist eigentlich eine zeitlose Metal-Platte, eine Rock-Platte.“
Olli Schulz hebt British Steel als Wendepunkt in der Judas-Priest-Diskografie hervor – furztrocken produziert und zeitlos. Er beschreibt die Platte als Startschuss für die immer härter werdende Phase der Band.
Breaking the Law
Judas Priest
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:13:09 „Diese Platte mit dem Hit Breaking the Law, eigentlich die ganze Platte furztrocken produziert und ist eigentlich eine zeitlose Metal-Platte.“
Breaking the Law wird als der große Hit von British Steel und als einer der bekanntesten Judas-Priest-Songs erwähnt. Olli Schulz erzählt auch, dass Glen Tipton bei Konzerten noch für diesen Song auf die Bühne kommt.
Defenders of the Faith
Judas Priest
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:13:23 „Danach ging's dann richtig los. Sie wurden von Platte zu Platte härter. Point of No Return bis zur 84er-Platte, wo der unglaubliche Hit Free Will Burning drauf ist, wie hieß es, Defenders of the Face, war diese Band eigentlich unschlagbar.“
Olli Schulz beschreibt die Phase von 1980 bis 1984 als die unschlagbare Ära von Judas Priest. Defenders of the Faith markiert den Höhepunkt dieser Entwicklung, bevor der Synthie-Bruch Mitte der 80er kam.
Freewheel Burning
Judas Priest
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:13:23 „Sie wurden von Platte zu Platte härter. Point of No Return bis zur 84er-Platte, wo der unglaubliche Hit Free Will Burning drauf ist, wie hieß es, Defenders of the Face, war diese Band eigentlich unschlagbar.“
Olli Schulz gibt einen ausführlichen Überblick über die Diskografie von Judas Priest in der Rubrik 'Metal am Mittwoch'. Er hebt den Song 'Freewheel Burning' (von ihm als 'Free Will Burning' ausgesprochen) als herausragenden Hit des Albums Defenders of the Faith (1984) hervor.
Confess (Biografie)
Rob Halford
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:13:53 „Er hat in seiner Biografie ganz toll geschrieben über diese Zeit, wie das war, in einer Männerdomäne als schwuler Mann in einer Band zu singen, wo die anderen Bandmitglieder Groupies mitgenommen haben und er alleine depressiv eine Zeit lang.“
Olli Schulz referenziert Rob Halfords Autobiografie, in der dieser über seine Erfahrungen als schwuler Mann in der Metal-Szene schreibt – die Einsamkeit, Depression und Suchtprobleme, bevor er sich outen konnte.
Turbo
Judas Priest
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:14:30 „Es gibt die Platte Turbo, eine richtige Fick-Platte meiner Meinung nach. Viele Keyboards, wenig richtig harte Gitarren, eine Sex-Rock-Platte, die ich gerne mag und die auch viele Metal-Fans gerne mögen.“
Olli Schulz ordnet das 1986er Album Turbo als Bruch in der Judas-Priest-Diskografie ein – weg vom harten Metal, hin zu Keyboards und Sex-Rock. Trotz der Kontroverse bekennt er sich als Fan der Platte.
Ram It Down
Judas Priest
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:14:36 „Danach kam Ram It Down Ende der 80er Jahre, Mittelgut gewesen.“
Im chronologischen Durchgang durch die Judas-Priest-Diskografie bewertet Olli Schulz das 1988er Album als mittelmäßig – ein Übergangswerk zwischen der Synthie-Phase und dem späteren Comeback mit Painkiller.
Painkiller
Judas Priest
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:07 „Der Schlachtzeuger hat 1990 die Platte Painkiller eingetrommelt, meiner Meinung nach die beste Judas Priest Platte, nochmal eine Schippe härter als alles, was sie in den 80ern und den 70ern gemacht haben. Diese Platte ist einfach ein Geniestreich. Jeder Song ist geil drauf.“
Olli Schulz bezeichnet Painkiller als die beste Judas-Priest-Platte überhaupt – ein Geniestreich, der den Metal in die 90er geführt habe. Er verbindet damit auch eine persönliche Erinnerung: 1991 sah er die Band live, mit Pantera als Vorband.
Point of Entry
Judas Priest
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:15:14 „Sie wurden von Platte zu Platte härter. Point of No Return bis zur 84er-Platte“
Olli erwähnt das Album im Zusammenhang mit der Phase zunehmender Härte, nennt es versehentlich Point of No Return statt Point of Entry
Confess
Rob Halford
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:14 „Er hat in seiner Biografie ganz toll geschrieben über diese Zeit, wie das war, in einer Männerdomäne als schwuler Mann in einer Band zu singen“
Olli referenziert Rob Halfords Autobiografie im Zusammenhang mit dessen Erfahrungen als schwuler Sänger in der Metal-Szene
Invisible Shield
Judas Priest
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:29 „Invisible Shield, das ist der Titeltrack von der neuen Platte“
Olli packt den Titeltrack des neuen Albums auf die Metal-am-Mittwoch-Playlist
Nostradamus
Judas Priest
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:16:46 „Gab noch ein Konzeptalbum, das hieß Nostradamus, wo es um das Leben von Nostradamus ging, fanden alle ziemlich scheiße. Ich eingenommen.“
Im Zusammenhang mit der Reunion-Phase von Judas Priest erwähnt Olli Schulz das Konzeptalbum Nostradamus als Flop, den auch er selbst schlecht fand. Das Album habe zu den Reibereien geführt, die Kiki Downings Rauswurf nach sich zogen.
Trial by Fire
Judas Priest
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:17:51 „Trial by Fire ist der zweite Song, den ich auf die Liste packen will.“
Der zweite Song, den Olli Schulz vom neuen Judas-Priest-Album für die Playlist empfiehlt. Er korrigiert sich selbst, da er zunächst 'Escape from Reality' gesagt hatte.
Caren Miosga (Talkshow-Sendung mit Lars Klingbeil)
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:19:16 „Ich habe noch einen tollen Clip, den möchte ich dir nicht vorenthalten. Und zwar aus der letzten Sendung von Karin Miosga. Lars Klingbeil war zu Gast und es trug sich einer der bizarrsten Wortwechsel...“
Jan Böhmermann bespricht eine konkrete Episode der ARD-Talkshow Caren Miosga vom vergangenen Sonntag, in der Lars Klingbeil zu Gast war. Die Szene mit dem Fury-in-the-Slaughterhouse-Zitat wird ausführlich analysiert und nachgespielt.
Caren Miosga
Caren Miosga
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:19:37 „ich habe noch einen tollen Clip, den möchte ich dir nicht vorenthalten. Und zwar aus der letzten Sendung von Karin Miosga. Lars Klingbeil war zu Gast“
Jan zeigt einen Clip aus der ARD-Talkshow, in der Karin Miosga Lars Klingbeil ein Fury-in-the-Slaughterhouse-Zitat vorliest
Time to Wonder
Fury in the Slaughterhouse
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:20:17 „Karim Ioskar zitiert einfach die übersetzte Version von Time to Wonder von Fury in the Slaughterhouse, weil sie denkt, ja, Lasse Brinkbeil kommt aus Niedersachsen in der Nähe von Hannover, er spielt gern Gitarre.“
Jan Böhmermann erzählt von einem bizarren Moment in der Talkshow von Caren Miosga: Sie zitierte den Text von 'Time to Wonder' auf Deutsch, Lars Klingbeil erkannte es nicht und hielt es für ein Zelensky-Zitat. Böhmermann und Schulz amüsieren sich über die Verwechslung.
Time to Wonder
Fury in the Slaughterhouse
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:20:28 „Fury in the Slaughterhouse, wie viel? This is not the time to wonder, and this is not the time to cry“
Jan deckt auf, dass Karin Miosga in ihrer Sendung ein übersetztes Fury-in-the-Slaughterhouse-Zitat für Zelensky-Pathos gehalten hat
Elektro BAYS
Tarek Udubay
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:27:44 „Und wie heißt der Podcast? Wie heißt das? Elektro by Size, die Plattform. Also Elektro und dann B-A-Y-S. Und das Video, es gibt nicht zu verfehlen, weil da ganz viele Hasskommentare auch drunter sind.“
Jan Böhmermann erzählt begeistert von seinem Ausflug mit dem Elektroauto-Tester Tarek Udubay, einem Straßenbahnfahrer aus Köln, der nebenberuflich Elektroautos testet und darüber Videos macht. Böhmermann war eine Stunde mit ihm unterwegs, das Video wurde auf der Plattform veröffentlicht. Er empfiehlt den Kanal als authentische Quelle für Elektromobilität.
Bericht über Jan Marsalek als Priester in Russland
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:30:25 „Lass uns mal bitte Sonntag reden über Jan Masalek und diese Wirecard. Hast du diesen Bericht gesehen, dass der jetzt ein Priester in Russland sein soll?“
Olli Schulz bringt einen aktuellen Medienbericht über den flüchtigen Wirecard-Manager Jan Marsalek ins Gespräch, wonach dieser sich als Priester in Russland aufhalten soll. Er schlägt vor, das Thema in der nächsten Sendung ausführlicher zu besprechen. Der genaue Bericht wird nicht benannt.
Bitte melde dich
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:31:19 „Ob Jörg von Thora noch mal für so eine RAF-Bitte-melde-dich-Sendung zurückkommen würde, wo alle, die noch gesucht werden, alle RAF...“
Im Kontext eines scherzhaften Gesprächs über flüchtige Personen wie Jan Marsalek und RAF-Mitglieder kommt Olli Schulz auf die bekannte TV-Sendung 'Bitte melde dich' zu sprechen. Jan Böhmermann spinnt die Idee weiter zu einer 'RAF Edition' der Show – ein typisches humoristisches Gedankenspiel der beiden.