Zum Ewigen Frieden
Hannah Arendt
Die Essays der weltberühmten Philosophin haben nachhaltig das politische Denken in Europa und in den USA bestimmt. »Das einzige Ziel dieser Essays ist«, schreibt Hannah Arendt, »Erfahrungen darin zu erwerben, wie man denkt. Sie enthalten keine Vorschriften darüber, was gedacht werden soll.«
Erwähnungen (1)
„Hannah Arendt hat gesagt, Meinung muss auf Fakten gegründet sein und das stimmt weiterhin. Weiterhin kann jeder seine Meinung haben, das ist Meinungsfreiheit und wird nicht eingesperrt, verhaftet oder verliert seinen Beruf deswegen.“
Eva Menasse zitiert Hannah Arendt im Kontext der Debatte über Meinungsfreiheit und die Erosion von Autoritäten durch digitale Medien. Das Zitat dient als Argument dafür, dass nicht alle Meinungen gleichwertig sind, auch wenn jeder das Recht hat, sie zu äußern. Ein konkretes Werk wird nicht genannt, es handelt sich um eine zugeschriebene Aussage.
Ähnliche Medien
Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft
Hannah Arendt
Das Buch, das Hannah Arendt weltberühmt machte Unter dem Eindruck des Holocaust, der nationalsozialistischen Vernichtung des europäischen Judentums, hat Hannah Arendt mit »Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft« – zuerst 1951 in New York erschienen, in deutscher Übersetzung 1955 – zugleich eine Geschichte und eine Theorie des Totalitarismus geschrieben.
Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen
Hannah Arendt
Hannah Arendts klassisches Werk untersucht den Nazi-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann und prägt dabei das Konzept der "Banalität des Bösen" – die Idee, dass Grausamkeit nicht aus Böswilligkeit, sondern aus pflichtbewusster Bürokratie entsteht. Das Buch zeigt, wie Eichmann als Verwaltungsbeamter funktionierte und das moralische Grauen seiner Handlungen verdrängte. Arendts Analyse ist fundamental für das Verständnis von Enthumanisierung und institutionalisierter Verbrechen im 20. Jahrhundert.
Vita activa oder Vom tätigen Leben
Hannah Arendt
WAS TUN, WENN WIR TÄTIG SIND? » Vita activa« im ursprüngliche Sinne meint Arbeiten, Herstellen und Handeln. Hannah Arendts umfassende Analyse gilt vor allem diesen drei Grundtätigkeiten. Sie untersucht darüber hinaus, wie sie sich im Laufe der Geschichte bis in die Neuzeit hinein zu verhalten haben. Hannah Arendts Auseinandersetzung mit dem Fetisch Arbeit und Konsum in der modernen Arbeitsgesellschaft im Zusammenhang mit dem Niedergang einer Kultur der politischen Öffentlichkeit bildet den Kern ...
Amor Mundi
Hannah Arendt
Hannah Arendts 1929 als Dissertation veröffentlichte Schrift greift bereits grundlegende Figuren ihres Denkens auf: den Weltbegriff, das Dasein, die vita socialis, Verantwortung. Anhand des intersubjektiven Themas par excellence »Liebe« erörtert Arendt mit und gegen Augustinus die vielfältige »Doppeltheit« des Menschen zwischen Isolation und Gemeinschaft, Noch-nicht und Nicht-mehr, Gewohnheit und Bewusstsein.