Zeilen und Tage
Peter Sloterdijk
Nach längerer (Bedenk-)Zeit hat sich Peter Sloterdijk dem Unabwendbaren gebeugt. Wer Zeilen und Tage, das von Kritik wie Lesern zum Hype gemachte Vorgänger-Buch, veröffentlicht, kann sich Forderungen nach einer Fortsetzung ebenso wenig entziehen wie den Lockungen der buchlangen Transformation, Privates als Öffentliches auszuweisen und umgekehrt.
Erwähnungen (1)
„Und er ist auch interessanterweise ein Tagebuchschreiber, notorisch, Zeilen und Tage heißen die bislang veröffentlichten, glaube drei Bände sind es.“
Im Kontext der Vorstellung von Sloterdijks neuem Buch erwähnt Cammann beiläufig dessen mehrbändige Tagebücher als Beleg für Sloterdijks enormen literarischen Output und seine Vorliebe für kürzere, essayistische Formen.
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