Wissenschaftsjournalistische Artikel von Kai Kupferschmidt
Kai Kupferschmidt
Kai Kupferschmidt, 39 Jahre alter Molekularbiologe und Wissenschaftsjournalist, wurde vom Medium-Magazin als einer der drei besten Wissenschaftsjournalisten des Jahres ausgezeichnet. Während der Corona-Pandemie machte sich der studierten Molekularbiologe durch schnelle Recherchen und internationale Kontakte zu Forschern einen Namen – etwa bei der Omikron-Variante, wo er durch intensive Befragungen von bis zu 15 Experten rasch zum „bestinformiertesten Menschen der Welt" über die neue Variante wurde. Seine Kernstärke liegt darin, ehrlich zu kommunizieren, was Wissenschaftler noch nicht wissen, statt vorschnell Antworten zu liefern. Zusammen mit Kolleginnen betreibt er den Podcast „Pandemia", der historische Seuchen mit der aktuellen Pandemie verbindet. Kupferschmidts zentrale These: Die Gefährlichkeit eines Virus hängt nicht allein vom Erreger ab, sondern vom Zusammenspiel zwischen Gesellschaft und Krankheitserreger – die Pandemie endet erst, wenn ein großer Teil der Bevölkerung Immunschutz hat.
Erwähnungen (1)
„Und hat auch häufig Artikel in einer wissenschaftlichen, das ist jetzt kein Journal, wo wir Ergebnisse veröffentlichen, sondern da geht es um solche Artikel von auch Wissenschaftsjournalisten. Und das, was er da schreibt, wenn er über Themen schreibt, die mir nicht ganz so nah sind, lese ich das auf jeden Fall.“
Brinkmann beschreibt Kupferschmidts journalistische Arbeit für ein wissenschaftliches Magazin (vermutlich Science), das sie von Fachzeitschriften unterscheidet. Sie empfiehlt seine Artikel sowohl zu Corona als auch zu Affenpocken als besonders gut recherchiert und verständlich.
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Resonanzen
Titanic
Titanic, British luxury passenger liner that sank on April 14–15, 1912, during its maiden voyage, en route to New York City from Southampton, England, killing about 1,500 people. One of the most famous tragedies in modern history, it inspired numerous works of art and has been the subject of much scholarship.
Der Stürmer
Julius Streicher
Julius Streicher war ein prominenter Nazi-Propagandist und Herausgeber der Hetzschrift "Der Stürmer", die sich durch extreme antisemitische Hetze auszeichnete. Als einer der Angeklagten bei den Nürnberger Prozessen nach dem Zweiten Weltkrieg stand Streicher vor Gericht, da er durch die ideologische Propaganda seines Blattes wesentlich zur Verbreitung des Antisemitismus im Dritten Reich beitrug. Der Artikel dokumentiert anhand der Stadtarchive in der Metropolregion Nürnberg die Geschichte dieser Figur und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung der NS-Zeit.