Wie soll ich dich empfangen
Paul Gerhardt
Das Lied Wie soll ich dich empfangen von Paul Gerhardt (1607–1676) erschien erstmals im Jahr 1653 in der fünften Auflage des Gesangbuchs Praxis Pietatis Melica von Johann Crüger, der dazu auch die Melodie schuf.
Erwähnungen (1)
„Das ist übrigens das Adventslied, wie soll ich dich empfangen? Bereitet doch feintüchtig den Weg dem großen Gast. Macht alle Steige richtig und so weiter.“
Als die Jesaja-Stelle über den geebneten Weg besprochen wird, stellt Johanna Haberer die Verbindung zum bekannten Adventslied von Paul Gerhardt her. Sabine Rückert ergänzt spontan die nächste Zeile ('Lasst alles, was er hasst'), woraus sich ein kurzer Moment schwesterlicher Freude über das gemeinsame Liedwissen ergibt.
Ähnliche Medien
Ich steh an deiner Krippen hier
Paul Gerhardt
Ich steh an deiner Krippen hier ist ein bekanntes evangelisches und ökumenisches Weihnachtslied.
Befiehl du deine Wege (Kirchenlied)
Paul Gerhardt · 1653
Das Kirchenlied "Befiehl du deine Wege" von Paul Gerhardt aus dem 17. Jahrhundert entstand während des Dreißigjährigen Krieges. Gerhardt verlor tragischerweise fünf seiner Kinder, schrieb aber trotz dieser persönlichen Leiden hoffnungsvolle und tröstliche Texte. Das Lied zählt zu den bedeutendsten Trostwerken der protestantischen Tradition und zeigt die Kraft des Glaubens angesichts von Leid und Verlust.
Befiehl du deine Wege
Paul Gerhardt
Befiehl du deine Wege ist ein geistliches Lied von Paul Gerhardt. Es wurde erstmals 1653 in der fünften Auflage von Johann Crügers Gesangbuch Praxis Pietatis Melica veröffentlicht.
Breit aus die Flügel beide
Paul Gerhardt
Paul Gerhardts Abendlied „Breit aus die Flügel beide" steht im Zentrum einer tiefgründigen Reflexion über Trost und Glaube. Am Beispiel eines Pfarrers, der vor einer Gehirntumoroperation seine theologischen Kenntnisse verliert, aber sich an das Wiegenlied seiner Mutter erinnert, wird gezeigt, dass Trost etwas fundamental Elementares ist. Das Werk illustriert die These, dass wahre Geborgenheit jenseits intellektueller Konstruktion wirkt – präsprachlich und in den tiefsten Schichten des Menschseins verankert.