Wer wir waren
Roger Willemsen
Roger Willemsen hatte vor seinem Tod an einem neuen Buch gearbeitet. Es sollte ›Wer wir waren‹ heißen und unsere Gegenwart betrachten – aus der Zukunft. Als Roger Willemsen im Sommer 2015 krank wurde, stellte er die Arbeit an diesem Buch ein. Zentrale Gedanken davon aber stecken in einer mitreißenden »Zukunftsrede«, die zu seinem letzten öffentlichen Auftritt wurde.
Erwähnungen (1)
„Roger Willemsen, »Wer wir waren«, sein letztes nicht vollendetes Buch, wo er schreibt, »Wir erwachen im goldenen Zeitalter der Ruhelosen und wir werden sagen können, wenn wir in Städten auf die Straßen traten, hatte der Kampf um unsere Aufmerksamkeit schon eingesetzt.«“
Lanz schließt die Folge mit einem Zitat aus Roger Willemsens unvollendetem letzten Buch. Die Passage über den Kampf um Aufmerksamkeit fasst das gesamte Gesprächsthema zusammen – Erregungsökonomie, Desinformation und Konzernmacht – und dient als nachdenklicher, selbstkritischer Abschlussgedanke.
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Das Hohe Haus
Roger Willemsen
Ein Jahr lang sitzt Roger Willemsen im Deutschen Bundestag – nicht als Abgeordneter, sondern als ganz normaler Zuhörer auf der Besuchertribüne im Berliner Reichstag. Es ist ein Versuch, wie er noch nicht unternommen wurde: Das gesamte Jahr 2013 verfolgt er in jeder einzelnen Sitzungswoche, kein Thema ist ihm zu abgelegen, keine Stunde zu spät. Er spricht nicht mit Politikern oder Journalisten, sondern macht sich sein Bild aus eigener Anschauung und 50000 Seiten Parlamentsprotokoll.
Interviewreihe im Zeit Magazin
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Die Enden der Welt
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