Buch

Was ich noch sagen wollte

Helmut Schmidt

Sieben Jahre nach Außer Dienst legte Helmut Schmidt ein neues eigenes Buch vor. Seine Ausgangsfrage lautet: Brauchen wir heute noch Vorbilder, und wenn ja, zu welchen Zielen sollen sie uns anleiten? Schmidt erzählt von Menschen, die ihn prägten und an deren Beispiel er sich orientierte. Politik ist pragmatisches Handeln zu sittlichen Zwecken, hat Helmut Schmidt einmal gesagt. Weil er stets pragmatisch handelte, hat man ihm früh das Etikett des "Machers" angeheftet.

Was ich noch sagen wollte

Erwähnungen (1)

Hotel Matze
🗣 Ferdinand von Schirach referenziert bei ⏱ 01:35:31
„Es gibt in dem letzten Buch, das Helmut Schmidt geschrieben hat, habe ich neulich gelesen, das heißt, was ich noch sagen wollte. Da beschreibt er die Entführung der Maschine Landsrud in Mogadischu. Und dann schreibt er diesen merkwürdigen Satz, es steht wirklich so in dem Buch drin, dass er Wisniewski, also seinem Atlantis dort, einen Blankoscheck gab, der über das Grundgesetz hinausgeht.“

Von Schirach nutzt Helmut Schmidts letztes Buch, um das Weichensteller-Dilemma zu illustrieren: Es gibt Situationen, in denen Menschen über die Verfassung hinausgehen müssen. Schmidt beschreibt darin, wie er bei der Entführung der Landshut in Mogadischu seinem Beauftragten Wisniewski einen Freibrief erteilte, der über das Grundgesetz hinausging — etwas, das er nur schreiben konnte, weil die Aktion erfolgreich war.

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