Was bleibt
Christa Wolf
Der morgendliche Blick durch die Vorhänge zeigt es: Wieder steht das Auto mit den unauffälligen Männern von der Stasi vor der Tür. Die Ich-Erzählerin, eine Schriftstellerin aus Ostberlin, weiß sich unter ständiger Beobachtung, in ihrer Wohnung, beim Telefonieren, auf dem Weg zu einer Lesung. Doch am Ende dieses Tages werden sich auch Lücken im System gezeigt haben, die Anlaß zu Hoffnung geben.
Erwähnungen (2)
„Das war die große Debatte, der deutsch-deutsche Literaturstreit. Naja, das war ein sehr, sehr notwendiger Streit. Wir können ihn im Rückblick bestimmt auch sagen, wo Ungerechtigkeiten und Selbstgefälligkeiten waren, aber im Wesentlichen war die Abrechnung mit dem, was Ulrich Greiner in der Zeit damals die Gesinnungsästhetik nannte, war eine Abrechnung, in dem Fall am Beispiel von Christa Wolf.“
Ijoma Mangold kritisiert Oschmanns vereinfachende Darstellung des deutsch-deutschen Literaturstreits. Der Streit entzündete sich 1990 an Christa Wolfs Erzählung 'Was bleibt', in der sie ihre Überwachung durch die Stasi thematisierte. Mangold sieht darin eine berechtigte Auseinandersetzung mit Gesinnungsästhetik, nicht bloße West-Arroganz.
„Sie regt sich wahnsinnig auf über die sogenannte Christa-Wolf-Debatte, die damals tobte, nachdem Christa Wolfs Buch Was bleibt erschienen war und in den Feuilletons dies sehr kritisch behandelt wurde.“
Wird im Kontext von Sarah Kirschs Tagebuch erwähnt – Kirsch war empört über die Debatte um dieses Buch und die Rolle Christa Wolfs in der DDR
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