Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie. Erster Teil Aufbauend auf seiner Phänomenologie des Geistes entwickelt Hegel in den beiden 1812 und 1816 erschienen Bänden eine ontologisch-metaphysische Logik und versucht, die Kategorien nach dem Prinzip der Dialektik systematisch herzuleiten und als ein System der Totalität zu begründen.
Erwähnungen (2)
„Einer der größten Verfechter dieser Theorie war ja Hegel, der die Idee vom Weltgeist hatte, der sich wie ein Gletscher durch die menschliche Geschichte schiebt und alles einem Ziel entgegenschiebt. Und auch mit vielen Irrungen und Wirrungen, Kriegen, Blutvergießen, das wird alles so mit in Kauf genommen.“
Im Gespräch über die Frage, ob es einen göttlichen Plan gibt und wie frei der Mensch ist, verweist Sabine Rückert auf Hegels Geschichtsphilosophie und seine Idee vom Weltgeist als Beispiel für die Vorstellung, dass die Geschichte einem Ziel entgegenstrebt. Johanna Haberer ergänzt, dass dieses Geschichtsbild nach der Shoah theologisch nicht mehr haltbar sei.
„Also die Weltgeschichte ist, wie Hegel gesagt hat, ein Schlachtfeld. Und der Anteil der Vernunft in der Weltgeschichte ist sehr, sehr klein.“
Precht greift auf Hegels berühmte Geschichtsphilosophie zurück, um zu illustrieren, dass historische Wendepunkte selten das Ergebnis vernünftiger Entscheidungen sind. Er argumentiert damit, dass man trotz der chaotischen Natur der Geschichte besonnen und nicht affektgetrieben handeln sollte.
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