Vom Kriege
Carl von Clausewitz
In seinem Werk "Vom Kriege" entfaltet Carl von Clausewitz eine umfassende Theorie der Kriegsführung, die bis heute als maßgeblich gilt. Durch die Analyse historischer Konflikte und die philosophische Reflexion über den Krieg als ein politisches Instrument zeigt er die Komplexität und die Unberechenbarkeit militärischer Auseinandersetzungen auf.
Erwähnungen (5)
„Er hat jetzt die hübschen Clausewitz-Zitate alle parat, in denen es dann quasi um Nebel, Zufall und Ungewissheit geht. Das sind die großen Hintergrundgeschichten beim Krieg. Also Krieg operiert immer mit diesen seltsamen... Das ist die Folie, vor der eigentlich alles abläuft.“
Im Gespräch über Jörn Leonards Buch 'Über Kriege und wie man sie beendet' verweist Alexander Cammann auf Clausewitz' zentrale Begriffe Nebel, Zufall und Ungewissheit als theoretische Grundlage für die Analyse von Kriegsverläufen.
„Sie haben ja auch sich mit Menschen wie Clausewitz beschäftigt, die mich jetzt zum Beispiel sehr interessiert haben“
Wegner erwähnt Münklers Beschäftigung mit Clausewitz als Teil des thematischen Clusters um Kriegstheorie
„Wenn Sie auf Clausewitz anspielen, das habe ich gemacht, weil damals ein Höhepunkt, also Anfang der 80er Jahre ist Raymond Arons Buch Clausewitz, den Krieg denken erschienen, das vermutlich das Beste ist, was es nach wie vor zu Clausewitz gibt.“
Münkler beschreibt seine intensive Beschäftigung mit Clausewitz als Kriegstheoretiker neben Machiavelli und Thukydides. Clausewitz' Hauptwerk 'Vom Kriege' wird als Bezugspunkt der gesamten Diskussion über Kriegstheorie implizit durchgehend referenziert, Arons Buch darüber wird explizit als das Beste zu Clausewitz bezeichnet.
„Als es mir mal richtig schlecht ging, habe ich angefangen Machiavelli und so und so und Klausewitz zu lesen. In der Zeit dachte ich, jetzt will ich auch, also jetzt reicht es, jetzt muss ich mal hier.“
Zusammen mit Machiavelli erwähnt Jochen Wegner Clausewitz als Lektüre in einer schwierigen Lebensphase. Die militärstrategische Literatur half ihm, persönliche Konflikte anders einzuordnen und eine kämpferische Haltung zu entwickeln.
„Das ist ja die extremste Form des politischen, mit dem berühmten Satz, der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Das ist sozusagen im aachenschen Gebäude der falscheste Satz, den es überhaupt gibt.“
Kretschmann zitiert Clausewitz' berühmtesten Satz, um ihn mit Arendts Philosophie zu widerlegen: Im arendtschen Denken sei dieser Satz grundfalsch, weil Krieg als Gewaltform gerade das Ende von Macht und Politik bedeute. Clausewitz wird nicht namentlich genannt, aber das Zitat ist eindeutig seinem Hauptwerk zuzuordnen.
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