Vom Geist der Ebräischen Poesie
Johann Gottfried Herder
Johann Gottfried Herder, ab 1802 von Herder (Rufname Gottfried, * 25. August 1744 in Mohrungen, Ostpreußen; † 18. Dezember 1803 in Weimar), war ein deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe sowie Geschichts- und Kulturphilosoph der Weimarer Klassik. Er war einer der einflussreichsten Schriftsteller und Denker deutscher Sprache im Zeitalter der Aufklärung und zählt mit Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich von Schiller zum klassischen Viergestirn von Weimar.
Erwähnungen (1)
„Weil bei dem Studium über die Psalmen bin ich auf Texte von Johann Gottfried Herder gestoßen, dem großen Philosophen, Kulturphilosophen und dem Dichter und Übersetzer und Theologen. Und der schreibt auch über die Bibel, nicht alle Kräuter, wenn es auch Worte des Teufels wären, deswegen fressen, weil sie in der Bibel stehen.“
Johanna Haberer zitiert Herders Plädoyer, die Bibel als Menschenwort zu lesen – kritisch, verdauend, nicht blind anbetend. Sie ordnet ihn als Aufklärer im Weimarer Dreigespann mit Schiller und Goethe ein. Der genaue Werktitel wird nicht genannt, es handelt sich um Herders Schriften zur hebräischen Poesie und Bibelhermeneutik.
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