Verluste. Ein Grundproblem der Moderne
Andreas Reckwitz
Gletscher schmelzen, Arbeitswelten verschwinden, Ordnungen zerfallen. Verluste bedrängen die westlichen Gegenwartsgesellschaften in großer Zahl und Vielfalt. Sie treiben die Menschen auf die Straße, in die Praxen der Therapeuten und in die Arme von Populisten. Sie setzen den Ton unserer Zeit. Während sich die Formen ihrer Bearbeitung tiefgreifend verändern, scheinen Verlusterfahrungen und Verlustängste immer weiter zu eskalieren.
Erwähnungen (1)
„Und Reckwitz hat diese schöne Formulierung benutzt, dass er sagt, Populisten sind Verlustunternehmer. Die machen quasi ihr Geschäftsmodell daraus, dass sie Verluste aufsammeln und alle Menschen, die starke Verlusterfahrungen gemacht haben und entsprechende Ängste und so weiter in sich rumtragen, die versammelst du alle hinter dir.“
Das Buch von Andreas Reckwitz über Verlusterfahrungen in der modernen Gesellschaft ist das zentrale Werk dieser Episode. Precht und Lanz diskutieren ausführlich Reckwitz' These, dass der Fortschrittsoptimismus liberaler Demokratien gebrochen ist und 83 Prozent der Deutschen glauben, es werde ihren Kindern schlechter gehen. Reckwitz plädiert dafür, Verluste offen zu thematisieren, statt sie den Populisten zu überlassen, und schlägt Resilienz als Ausweg vor.
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