Verkaufte Zukunft. Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht
Jens Beckert
Seit Jahrzehnten wissen wir um die Erderwärmung und ihre Gefährlichkeit und dennoch nehmen die globalen Treibhausgasemissionen weiter zu. Offensichtlich gelingt es uns nicht, den Klimawandel zu stoppen, vielmehr verkaufen wir unsere Zukunft für die nächsten Quartalszahlen, das kommende Wahlergebnis und das heutige Vergnügen. In seinem vieldiskutierten Buch liefert Jens Beckert eine Erklärung für unser Zögern und Versagen.
Erwähnungen (2)
„Dann kommen wir zu unserem zweiten Buch, ganz aktuell, gerade erschienen, Verkaufte Zukunft. Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht. Geschrieben hat das Jens Beckert, geboren 1967 und ist seit 2005 Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und Professor für Soziologie in Köln.“
Das zweite Hauptbuch der Episode. Maja Beckers stellt das Buch vor, das für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Es behandelt die soziologische Frage, warum die Gesellschaft es nicht schafft, angemessen auf den Klimawandel zu reagieren. Beckers ist allerdings etwas enttäuscht, weil das Buch hauptsächlich bekannte Argumente zusammenfasst, ohne wirklich neue Erkenntnisse zu liefern.
„Ich war tatsächlich gleich von der ersten Seite an und dann immer stärker frappiert, weil ich mir gar nicht erklären konnte, warum hat er das überhaupt gemacht? Was soll das eigentlich? Was treibt diesen Spitzenforscher dazu, tatsächlich noch einmal das aufzuschreiben, was jeder interessierte und engagierte Zeitungsleser eigentlich ungefähr weiß?“
Alexander Cammann und Maja Beckers diskutieren ausführlich und kritisch das Buch des Max-Planck-Soziologen Jens Beckert über das Scheitern der Klimapolitik. Beide bemängeln, dass das Buch kaum über bekannte Zeitungsanalysen hinausgeht und weder internationale Vergleiche noch Technikperspektiven einbezieht. Cammann findet es rätselhaft, warum das Buch für den Sachbuchpreis nominiert wurde, da es intellektuell zu wenig biete.
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Biographical note: Jens Beckert, geboren 1967, ist seit 2005 Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und Professor für Soziologie in Köln. Zuvor hat er u.a. in Göttingen, New York, Princeton, Paris und an der Harvard University gelehrt. 2005 wurde er mit dem Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.
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