Über Menschen
Juli Zeh
Trauen wir uns, Mensch zu sein? Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie musste dringend raus aus der Stadt, auch wenn sie nicht genau weiß, wovor sie auf der Flucht ist. Großstadt, Lockdown, stressiger Job, ein übereifriger Freund, dazu Donald Trump, Brexit und Rechtspopulismus – wann ist die Welt eigentlich dermaßen durcheinandergeraten? Dass Bracken, dieses kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht die ländliche Idylle ist, von der manche Städter träumen, war Dora klar...
Erwähnungen (3)
„Juli C. hat er mir auch in weiten Teilen. Jetzt haben wir auch ein neues Buch von Juli C. gekauft. Das würde er mir auch vorlesen. Unter Menschen heißt es. Über Menschen heißt es.“
Im Gespräch über das gemeinsame Vorlesen mit ihrem Mann erwähnt Sabine Rückert, dass sie ein neues Buch von Juli Zeh gekauft haben. Sie verspricht sich zunächst beim Titel und korrigiert sich dann zu 'Über Menschen'. Ihr Mann würde es ihr als nächstes vorlesen.
„Unter Leuten oder über Menschen? Wahrscheinlich über Menschen. Ich habe beides nicht gelesen, aber ich glaube, dass über Menschen.“
Im Schnellfragerunde-Spiel wählt Nora Tschirner Juli Zehs Roman 'Über Menschen' gegenüber 'Unter Leuten', obwohl sie einräumt, keines der beiden Bücher gelesen zu haben. Die Wahl erfolgt rein intuitiv.
„Über Menschen. Unter Leuten war das Windkraftwerk-Ding.“
Wird im Gespräch über Juli Zehs Bücher zum Landleben und zum Umgang mit rechten Nachbarn erwähnt
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