Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden
Heinrich von Kleist
Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden ist ein Aufsatz des Schriftstellers Heinrich von Kleist, der wahrscheinlich in dessen Königsberger Zeit (1805–06) entstand. Die Schrift war wohl entweder für die Zeitschrift Phöbus oder für das Morgenblatt für gebildete Stände bestimmt, wurde aber erst 1878 postum in der Zeitschrift von Paul Lindau (Hg.): Nord und Süd, Bd. 4, S. 3–7, veröffentlicht.
Erwähnungen (1)
„Bei mir ist es aber schon so, dass ich hier mit Heinrich von Kleist bei der allmählichen Verfertigung der Gedanken beim Reden sehr gut bekannt bin. Also dieser Mechanismus, der liegt mir sehr, wenn ich rede, dann ist es ein Teil des Denkens einerseits.“
Sascha Lobo erklärt, woher seine Fähigkeit kommt, sich schnell in komplexe Themen einzuarbeiten und darüber zu sprechen. Er verweist auf Kleists berühmten Essay als Beschreibung seines eigenen Denkprozesses: Beim Reden formen sich seine Gedanken, das Sprechen selbst ist Teil des Denkens.
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