Buch

Über das Fernsehen

Pierre Bourdieu

Über das Fernsehen (dt. 1998) ist ein Buch des französischen Soziologen Pierre Bourdieu, das zuerst 1996 in Frankreich unter dem Titel Sur la télévision erschienen ist. Die kleine Schrift enthält, in essayhafter und mitunter polemischer Form, eine Untersuchung des journalistischen Feldes und entstand aus zwei Vorträgen Bourdieus im Fernsehen Sur la télévision und Le champ journalistique. Diese gehörten zu einer Reihe von Vorlesungen, die Bourdieu am Collège de France gehalten hatte.

Über das Fernsehen

Erwähnungen (2)

Alles gesagt?
🗣 Eva Schulz referenziert bei ⏱ 02:06:21
„von dem Soziologen Pierre Bourdieu... Der hat aber auch mal, ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob es genau so war, aber ich glaube, der hat in den 90er Jahren vom öffentlich-rechtlichen französischen Fernsehen zwei Sendeplätze bekommen... Und dann hat er sich einfach, Akademiker, vor die Kamera gestellt und Vorträge gehalten über das Fernsehen. Die kann man kaufen heute, gibt es übersetzt.“

Eva beschreibt ein Buch von Bourdieu über die Probleme des Fernsehens, insbesondere von Talkshows, das sie bei Suhrkamp gelesen und intensiv konnotiert hat. Es prägt ihr Verständnis von Medien und Talkshow-Kultur.

Alles gesagt?
🗣 Eva Schulz referenziert bei ⏱ 00:00:49
„Genau, man müsste denken dürfen und jetzt sagt Pierre Bordieu, aber in dem Moment, wo du denkst, entsteht Dead Air. Und das kann sich das Fernsehen, glaubt es, nicht leisten.“

Eva Schulz spricht über die Zwänge des Fernsehens und warum traditionelle Formate wenig Raum für Reflexion lassen. Sie zitiert Bourdieus These, dass Fernsehen Denkpausen ('Dead Air') nicht toleriere, um zu erklären, warum ihr eigenes digitales Format andere Regeln braucht.

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