Triumph des Willens
Leni Riefenstahl
Über den NS-Parteitag 1934 drehte Leni Riefenstahl im Auftrag des Führers „Triumph des Willens“. Sie setzte dafür 16 Kamerateams mit über 100 Mitarbeitern ein. Aus mehr als 60 Stunden Filmmaterial entstand einer der bekanntesten und wirkungsvollsten Dokumentarfilme überhaupt. Riefenstahl hebt die Solidarität der Parteibasis zum NS-Regime durch einen vielfältigen Bilderrhythmus heraus, wofür sie die chronologische Reihenfolge der Ereignisse aufbricht.
Erwähnungen (3)
„Ich glaube, wenn ich als Deutscher über Willensstärke nachdenke, bin ich sofort in so einer ekligen Leni Riefenstahl Triumph des Willenswelt. Wenn jemand aus Nordkalifornien Energy hat, das ist irgendwie ganz was anderes.“
Lars Weisbrod widerspricht Ijoma Mangolds Verwendung der Begriffe Vitalismus und Willenskraft im Zusammenhang mit Silicon Valley. Er grenzt die amerikanische Energy-Kultur von der deutschen Konnotation der Willensstärke ab, die ihn sofort an Riefenstahls NS-Propagandafilm denken lässt.
„Ich hätte Dune auch drehen können, dafür müsste ich nur meine geistige Sozialisierung seit meiner Gymnasiumszeit abstreifen, die mir ein für alle Mal verboten hat, je wieder auf die Ästhetik des Faschismus hereinzufallen und nie wieder wie Leni Riefenstahl Filme drehen zu dürfen.“
Mangold vergleicht die visuelle Ästhetik von Dune mit den Propagandafilmen Leni Riefenstahls. Die Massenszenen, die Überwältigungsästhetik und die religiöse Ekstase erinnern ihn an die faschistische Filmsprache, wobei er und Weisbrod diskutieren, ob Villeneuve diese Ästhetik bewusst einsetzt oder ihr erliegt.
„Jemand, der versucht hat, mit einer Lüge sich selber reinzuwaschen und versucht hat, alle Auswege zu finden aus ihrem damaligen Schaffen. Filme wie Triumph des Willens und ähnliches für Albert Fittler zu drehen.“
Im Kontext der Riefenstahl-Dokumentation nennt Olli Schulz Triumph des Willens als Beispiel für Riefenstahls Propagandafilme, von denen sie sich zeitlebens nicht distanzieren konnte.
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