Tristan und Isolde
Richard Wagner
Wagners monumentale romantische Oper über die tragische Liebe zwischen Tristan und Isolde. Das Werk gilt als Meilenstein harmonischer Innovation und musikalischer Tiefenwirkung. Mallwitz sieht darin eine freigelegte kosmische Harmonie, die nicht erfunden, sondern nur enthüllt wurde – ein Beispiel für die übermenschliche Kraft großer Musik.
Erwähnungen (3)
„Beethoven oder Wagner? Beethoven. Ring oder Tristan? Tristan. Oh Gott, beides schlimm. Tristan.“
Im Schnellfragerunde-Spiel 'A oder B' stellt Wegner Gauck die Wahl zwischen Wagners 'Ring' und 'Tristan'. Gauck entscheidet sich für Tristan, kommentiert aber 'beides schlimm' – eine humorvolle Bewertung beider Opern.
„Und ich konnte früher zum Beispiel mit Tristan und Isolde gar nichts anfangen. Und dann hatte die Katharina Wagner, die immer so kritisiert wird, mit ihrem Residtheater hat die wirklich eine Aufführung hingelegt. Da habe ich das erste Mal ein bisschen verstanden, worum es ging und es war unglaublich beeindruckend.“
Sabine beschreibt, wie Katharina Wagners Inszenierung von Tristan und Isolde sie erstmals für dieses Werk begeistern konnte
„Manchmal so bei manchen Musikwerken, ich habe das Gefühl, das ist eigentlich so eine Art Harmonie, die irgendwo im Weltall ist und irgendein Komponist hat halt geschafft, die freizukratzen. Und daraus ist dann Schubert's Unverändert entstanden oder oder Wagner's Tristan oder so.“
Mallwitz nennt Wagners Tristan neben Schuberts Unvollendeter als Beispiel für Musik, die wie eine im Weltall existierende Harmonie wirkt, die ein Komponist nur freigekratzt hat — nicht selbst erfunden. Sie nutzt das Werk, um ihre These zu illustrieren, dass große Musik etwas Übermenschliches hat.
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