There Will Be Blood
Paul Thomas Anderson · 2007
Daniel Plainview versucht Ende des 19. Jahrhunderts sein Glück als Schürfer auf der Suche nach Silber, doch er entdeckt bei der harten Arbeit eines Tages eine Ölquelle. Für den nur auf Profit eingestellten Einzelgänger erschließt sich eine neue Obsession und schon bald beginnt er seine Arbeit im Ölgeschäft. Schon früh kommt sein Partner zu Tode, woraufhin Daniel sich dessen Sohnes annimmt, der als Waise zurück blieb.
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Erwähnungen (4)
„Hast du den Film There Will Be Blood gesehen von Paul Thomas Anderson? Und da geht es ja so um diese Gründerzeit, diesen Ölbaron, der aber auch Gold sucht und dann findet er dieses Gold und dann unglaublich gespielt. Ich fand den Film so krass, ich will ihn unbedingt nochmal sehen.“
Im Gespräch über den Ursprung des Kapitalismus und die Faszination der Menschheit für Gold und Öl bringt Olli Schulz den Film als Beispiel dafür, wie der Film die Anfänge des Kapitalismus und die Besessenheit nach Rohstoffen darstellt. Er schwärmt von der Darstellung und möchte ihn unbedingt nochmal sehen.
„Es gibt ja diese großen, in der Kinogeschichte, diese großen Predigerfiguren. Ich denke dann immer sofort an den Prediger aus There Will Be Blood, diesem tollen Petey Anderson Film, der immer seine Gemeinde überzeugt mit allen schauspielerischen Mitteln, mit dem Uramerikanischen, der Rhetorik und so.“
Ijoma Mangold zieht eine Parallele zwischen dem narzisstischen Charakter evangelikaler Prediger und der Figur des Predigers Eli Sunday aus There Will Be Blood. Er nutzt den Film als Beispiel für den rhetorischen, auf Überwältigung ausgelegten Narzissmus der evangelikalen Tradition, von dem sich die neuen Rechtskatholiken wie J.D. Vance abgrenzen wollen.
„Ich denke dann immer sofort an den Prediger aus There Will Be Blood, diesem tollen Petey Anderson-Film“
Der narzisstische evangelikale Prediger als Gegenbild zum katholischen Ritual – im Kontext von Peter Thiels Abkehr vom Evangelikalismus.
„Einer meiner Lieblingsfilme, Punch Drunk Love hat er gemacht, There Will Be Blood und deswegen ist er einer der letzten großen Kunstfilme Hollywoods.“
There Will Be Blood wird als weiterer Beleg für Paul Thomas Andersons Status als einer der letzten großen Kunstfilmregisseure Hollywoods angeführt.
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