The Wolf of Wall Street
Martin Scorsese
New York in den frühen 1990er Jahren. Der aufstrebende Aktienhändler Jordan Belfort gründet mit Anfang 20 die Maklerfirma "Stratton Oakmont", mit der er schnell zum Multimillionär aufsteigt und zum Shootingstar der New Yorker Börse wird. Schon bald ist er hauptsächlich unter seinem neuen Spitznamen "Wolf of Wall Street" bekannt. Mit seinem Reichtum finanziert er einen ausschweifenden Lebensstil, der von Alkohol, Drogen, Sex und Dekadenz geprägt ist.
Erwähnungen (4)
„Also die ganze Wolf of Wall Street Atmosphäre der Szene wird dann sofort kaputt gemacht, weil vielleicht hat er ein schlechtes Gewissen, er will es abwischen, aber er kann auch nicht richtig wischen.“
Ijoma Mangold vergleicht eine Szene aus Succession, in der Roman Roy gegen eine Hochhausscheibe masturbiert, mit der Atmosphäre von The Wolf of Wall Street. Der entscheidende Unterschied sei, dass Succession diese Großkotzigkeit sofort wieder demontiert – Roman wischt unbeholfen sein Sperma weg, was den Ton der Serie ausmache.
„Bei Leonardo DiCaprio. Wolf of Wall Street? Ja, total. Genial. Besser geht's nicht.“
Lanz und Precht vergleichen die Wirkung von Wall Street mit The Wolf of Wall Street. Beide sind beeindruckt von Leonardo DiCaprios Darstellung – Precht lobt die gigantische schauspielerische Leistung, die den Zuschauer gleichzeitig in den Bann zieht und nervt. Lanz hebt besonders die unterschätzte Nebenrolle von Matthew McConaughey hervor.
„Also gerade in diesem Film... Wer heißt der nochmal? Der Wolf of Wall Street. Genau, das ist ja so Leonardo DiCaprio. Mit Pink Sheets. Also Pink Sheets sind ja diese Penny Stocks, wo du dann halt Aktien, die weniger als ein Dollar wert sind, also einige Pennies, dann wird dir verkauft, die machen 30% Rendite.“
Im Gespräch über Finanzbetrug und Pump-and-Dump-Schemata verweist Thomas Kehl auf den Film als Illustration, wie das Geschäft mit Penny Stocks und Kommissionen funktioniert. Er nutzt den Film, um zu zeigen, dass die Protagonisten ihr Geld durch Kommissionen verdienen, nicht durch echte Renditen für die Anleger.
„In der Praxis beschränkte sich dies jedoch auf die Tatsachen, dass sie maßgeschneiderte Brioni-Anzüge trugen, die teuersten Büroräume in Russland kauften und sich wie Leonardo DiCaprio in der Komödie The Wolf of Wall Street gebärdeten. Nur, dass es Staatsgelder waren, die sie verwalteten, nicht ihre eigenen.“
Die Erwähnung stammt aus einer Passage von Nawalnys Buch 'Patriot', die Sabine Rückert vorliest. Nawalny vergleicht darin Putins Wirtschaftsvertreter, die sich als effektive Manager inszenierten, mit Leonardo DiCaprios Figur im Film – mit dem Unterschied, dass sie Staatsgelder statt eigenes Geld verprassten.
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