The Tyranny of Merit
Michael Sandel
A TLS, GUARDIAN AND NEW STATESMAN BOOK OF THE YEAR 2020 The new bestseller from the acclaimed author of Justice and one of the world's most popular philosophers "Astute, insightful, and empathetic...A crucial book for this moment" Tara Westover, author of Educated These are dangerous times for democracy. We live in an age of winners and losers, where the odds are stacked in favour of the already fortunate.
Erwähnungen (5)
„Der Prominente ist vielleicht Michael Sandel, aber es kamen ja sehr viele Bücher zu diesem, die Meritokratie ist vielleicht nicht so dolle für das Wohlempfinden der Leute, weil sie einfach das Gefühl haben, wenn ich nicht weiter oben dabei bin, ist das ja ein Signal, dass ich nicht ordentlich geleistet habe.“
Göpel argumentiert, dass das meritokratische Versprechen — Aufstieg durch Leistung — psychischen Druck erzeugt, weil Nicht-Aufstieg als persönliches Versagen gedeutet wird. Sie nennt Sandel als prominentesten Vertreter einer ganzen Welle von Büchern, die die Schattenseiten der Leistungsgesellschaft analysieren.
„Weil Sie gerade, da schließt sich ein Klemmerchen, mit Michael Sandel schon angefangen haben. Wenn ich mich recht entsinne, beschreibt er ja auch ein Problem der Sozialdemokratie. Also The Tyranny of Merit heißt, glaube ich, das Buch, das Sie meint.“
Wegner verknüpft Scholz' Überlegungen zu Meritokratie mit Michael Sandels Buch. Sandel beschreibt darin, wie der sozialdemokratische Aufstieg durch Bildung paradoxerweise die eigene Wählerbasis entfremdet. Scholz greift das auf und erklärt, sein Respekt-Wahlkampf sei seine persönliche Antwort auf genau dieses Problem gewesen.
„Sandel bringt einen sehr interessanten Begriff in die Debatte, Meritokratie. Und sagt, eine Meritokratie, also man verdient sich sozusagen etwas. Und die Frage, wie ein Verdienst oder die Idee von Verdienst zu etwas werden kann, was dann schwierig wird, zu einer Art Tyrannei, wie er es nennt, das ist natürlich interessant.“
Lanz führt Sandels These ein, dass das meritokratische Aufstiegsversprechen seit den 1980er Jahren zur Demütigung der Abgehängten geführt hat. Er verbindet Sandels Analyse mit seiner eigenen Biografie als jemand, der ohne akademische Privilegien aufgewachsen ist, und sieht in dieser Frustration einen Motor für den aktuellen Kulturkampf und die AfD.
„Daniel Markowitz und Michael Sandel wunderbar herausgearbeitet haben. Also ein Professor von Yale und ein Professor von Harvard“
Sandels Arbeit wird herangezogen, um zu erklären, warum die Leistungsgesellschaft wie eine Tyrannei wirkt – Gewinner werden überheblich, Verlierer mit Scham behaftet
„Die sagen, dass die Erzählung, diese Leistungserzählung Teil des Problems ist, wenn nicht sogar die Wurzel des Problems ist, auch im Neoliberalismus. Weil es geht ja nicht nur um Wirtschafts- und Finanzpolitik, sondern um die Individualisierung auch von Geschichten. Und Michael Sandel von der Harvard University zum Beispiel, der sagt, dass wir aufpassen müssen, denn eine Leistungsgesellschaft ist wie eine Tyrannei.“
Martyna Linartas diskutiert die problematische Seite der Leistungsgesellschaft. Sie zitiert Michael Sandel (Harvard), der argumentiert, dass Meritokratie eine Tyrannei sei: Die Gewinner werden überheblich, die Verlierer mit Scham behaftet, und die Solidarität in der Gesellschaft geht verloren.
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