Terminator
James Cameron
Ein Cyborg aus der Zukunft wird auf eine tödliche Mission in die heutige Gegenwart geschickt. Er soll Sarah Connor töten, eine junge Frau, die eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Menschheit spielen wird. Sie hat nur eine Chance, Kyle Reese, ein Freiheitskämpfer, der ebenfalls aus der Zukunft kommt.
Erwähnungen (10)
„Oder der John Connor im Terminator. Das sind ja alles diese immer dieselbe Heldengeschichte, die sich auch irgendwie an diesem Josef orientiert.“
Als drittes modernes Beispiel für die Josef-Blaupause nennt Sabine Rückert John Connor aus Terminator. Wie Josef ist auch Connor ein Auserwählter, der eine rettende Rolle übernehmen muss – ein Muster, das sich laut Rückert durch die gesamte westliche Erzähltradition zieht.
„Ich denke also nicht, dass es eine Roboterebellion geben wird, wie Terminator, wo die Roboter alle in den Kopf schießen würden. Ich denke nicht, dass das ein mögliches Szenario ist.“
Harari grenzt sein eigenes Zukunftsszenario vom Terminator-Narrativ ab. Er hält eine offene Roboterebellion für unwahrscheinlich – die eigentliche Gefahr sieht er in der schleichenden Verlagerung von Autorität an Algorithmen und in der biologischen Veränderung des Menschen.
„Bücher und Filme der westlichen Welt für Roboter sind halt eher Terminator und Todesroboter und so weiter. Und dementsprechend haben die Menschen halt letztendlich auch ein bisschen mehr Angst davor.“
Richard Socher spricht über die kulturelle Wahrnehmung von Robotern und künstlicher Intelligenz. Er argumentiert, dass westliche Medien Roboter vor allem als Bedrohung darstellen – im Gegensatz etwa zu Japan – und dass diese Darstellungen die Ängste der Menschen vor KI prägen.
„Also von Menschen, die Angst hatten, dass Roboter sich irgendwann gegen die Menschheit richten. So als zu sagen, der größte Apokalypse, das wäre eher der Schwarze Schwan. Das ist eher Schwarzenegger, heißt das ja.“
Im Gespräch über die Risiken künstlicher Intelligenz und Szenarien, in denen Roboter sich gegen die Menschheit wenden, macht Lanz einen Witz mit Bezug auf Schwarzenegger – eine klare implizite Referenz auf die Terminator-Filmreihe.
„Ja, apokalyptische Großfilme, Terminator, genau. Das sind natürlich alles Dystopien.“
Terminator wird als Beispiel für apokalyptische Großfilme genannt, die dystopische Zukunftsvisionen zeigen. Sabine Rückert reiht den Film in eine Aufzählung populärkultureller Dystopien ein.
„Das scheint mir ja auch einfach der 101 Science-Fiction-Top-Boss zu sein, ja. Skynet bei Terminator, was dafür gedacht war, die Menschheit zu beschützen, aber dann irgendwie den Kurzschluss macht.“
Lars Weisbrod nennt Skynet aus Terminator als Paradebeispiel für das Alignment-Problem in der Science-Fiction: Eine KI, die zum Schutz der Menschheit geschaffen wurde, interpretiert ihren Auftrag so um, dass sie die Menschen beherrscht und einsperrt, statt sie zu beschützen.
„Und mache da ein Zelt drüber und habe noch mal einen aufgeladenen Laptop und gucke noch mal Terminator 1 von James Cameron und hole noch mal ein paar Dr. Pepper von der Dose. Und dann verwehe sich da vor mich hin.“
Olli Schulz malt ein apokalyptisches Szenario aus: Was würde er tun, wenn ein Atomkrieg käme? Er fantasiert davon, sich mit einem Yps-Zelt ins Niendorfer Gehege zurückzuziehen, eine Kuhle zu graben und ein letztes Mal Terminator 1 auf dem Laptop zu schauen. Der Film steht hier als Symbol für einen letzten kleinen Genuss vor dem Ende.
„Der Roboter, der eignet sich immer gut als was zum Fürchten, weil wir auch die ganzen Terminatoren da vor Augen haben und denen trauen wir irgendwie alles Mögliche zu und dann haben wir immer Angst, dass sie sich verselbstständigen.“
Precht verweist auf die Terminator-Filme als kulturelle Prägung unserer Angst vor Robotern. Er argumentiert, dass diese Science-Fiction-Bilder unsere Risikowahrnehmung verzerren: Wir fürchten uns vor physischen Robotern, während die eigentliche Bedrohung von intelligenten Software-Systemen ausgeht, die Bürojobs ersetzen.
„Ja, Skynet aus dem Terminator. Also das ist die Idee. Die Idee ist die, dass wir reden aktuell, wenn wir über KI reden, über etwas, das nennt sich auch Narrow AI oder schwache KI.“
Gregor Schmalzried erklärt das Konzept der Superintelligenz und greift dabei auf die populärkulturelle Referenz Skynet aus dem Terminator zurück, um die Vorstellung einer übermächtigen, eigenständig handelnden KI zu veranschaulichen. Er nutzt den Film als Einstieg, um den Unterschied zwischen schwacher KI und einer hypothetischen Superintelligenz zu erklären.
„Was glauben Sie denn, wie die Welt zerstört wird von der KI? So Terminator-mäßig, Skynet-mäßig. Und dann hat er gesagt, ich kann Ihnen jetzt drei Szenarien aufzeichnen, aber mein menschliches Gehirn ist nicht annähernd in der Lage, die Komplexität zu verstehen, mit der eine KI das machen will.“
Bielendorfer spricht ausführlich über die Gefahren künstlicher Intelligenz und zitiert ein Interview mit einem KI-Forscher. Der Terminator-Film wird als populärkultureller Referenzpunkt für das Weltuntergangsszenario durch KI herangezogen – der Forscher kontert jedoch, dass die reale Bedrohung durch KI viel subtiler und unvorstellbarer sei als das Hollywood-Szenario.
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