Tagebücher
Max Frisch
Ausgangspunkt dieser Darstellung von Max Frischs Werk ist das berühmte "Tagebuch 1946-1949". Man hat es bisher stets als ein Schriftstellertagebuch wie andere auch gelesen, die genaue Analyse erweist es indessen als ein Werk der Literatur wie Drama und Roman. Darüber hinaus wird deutlich, wie entscheidend die Tagebuchform für Frischs gesamtes Werk ist.
Erwähnungen (1)
„Ich möchte dir so ein Stück aus Max Frisch Tagebücher hier beitragen, der Menschenliebe und Gottesliebe auch vergleicht und zwar, wie ich finde, in einer ganz tollen Weise.“
Am Ende des Abschnitts kündigt Johanna Haberer an, aus Max Frischs Tagebüchern zu zitieren, weil Frisch dort Menschenliebe und Gottesliebe auf eine Weise vergleiche, die sie besonders überzeugend findet. Das Zitat soll die vorangegangene Diskussion vertiefen, ob man Gottes Liebe besser durch menschliche Liebeserfahrung oder durch Enthaltsamkeit versteht.
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