Artikel

SZ-Artikel über Infantinos USA-Reise

Thomas Kistner / Süddeutsche Zeitung

Ein Podcast der Süddeutschen Zeitung präsentiert eine Recherche zu Gianni Infantino, dem FIFA-Präsidenten, und fragwürdigen Verbindungen zwischen diesem und den USA, die die Fußball-WM 2026 austragen. Die Redakteure Claudio Catuogno, Johannes Aumüller und Thomas Kistner haben Informationen über einen vermeintlichen „Masterplan" zusammengetragen, der bislang kaum öffentlich bekannt war. Die Recherche sollte am 15. November 2022 auf zwei Sonderseiten des SZ-Sports veröffentlicht werden. Der Podcast „Und nun zum Sport" diskutiert diese Hintergründe im Kontext des FIFA-Skandals rund um die WM in Katar, dem laut Artikel „fragwürdigsten Sport-Event der Geschichte".

SZ-Artikel über Infantinos USA-Reise

Erwähnungen (1)

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:51:55
„Und wenn ich den Artikel, den ihr gemacht habt, richtig verstehe, fängt das alles 2016 an, als Gianni Infantino 2015 eine Reise in die USA macht, einen Flug nach New York, der unter falscher Etikette deklariert, irgendwo bei der UEFA, da war ja noch UEFA-Vizepräsidentin, Generalsekretär, falsch deklariert wird.“

Precht bezieht sich auf denselben SZ-Artikel bzw. dasselbe Dossier, das Kistners Recherche über Infantinos verdächtige USA-Reise 2015 dokumentiert. Der unter falschem Vorwand deklarierte Flug nährt den Verdacht, dass Infantino sich mit Vertretern der US-Justiz traf, um einen Deal auszuhandeln.

Ähnliche Medien

SZ-Dossier über die FIFA und die Rolle der USA
Artikel

SZ-Dossier über die FIFA und die Rolle der USA

Thomas Kistner / Süddeutsche Zeitung

Loretta Lynch, die 2015 als US-Justizministerin die spektakulären FIFA-Korruptionsermittlungen anstieß und gemeinsam mit Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber gegen Fifa-Funktionäre vorging, arbeitet heute als Partnerin der Kanzlei Paul Weiss – die juristische Vertreterin der FIFA ist. Lynch soll beim FIFA-Compliance-Gipfel im Oktober neben FIFA-Präsident Gianni Infantino auftreten, obwohl gegen Infantino selbst eine Strafermittlung läuft und Vorwürfe der Bestechung und Lügen im Raum stehen. Die Anklägerin von damals verdient nun Geld mit dem Verteidigen desselben Verbandes, gegen den sie einst ermittelte – ein Interessenskonflikt, auf den Lynch in ihrer Stellungnahme nicht antwortet. Der Artikel deutet an, dass dieser Seitenwechsel Teil einer Strategie ist, die Kontrollinstanzen der FIFA mit teurer Rechtskompetenz auszustatten, statt sie unabhängig wirken zu lassen.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung
SZ-Recherche über Schiedsrichter-Manipulation
Artikel

SZ-Recherche über Schiedsrichter-Manipulation

Thomas Kistner / Süddeutsche Zeitung

Real Madrid wirft dem spanischen Schiedsrichterwesen in einem vierseitigen offenen Brief Manipulation und Wettbewerbsverzerrung vor. Anlass ist das Spiel gegen Espanyol Barcelona am Sonntag, in dem Carlos Romero Kylian Mbappé von hinten in die Kniekehle sprang und nur eine Gelbe Karte erhielt, während der Video-Schiedsrichter nicht eingriff. Real fordert eine komplette Renovierung des Systems. Im Hintergrund spielen die historischen Zahlungen von Barcelona an Schiedsrichter-Funktionäre eine Rolle, die Real-Präsident Pérez immer wieder Verbandschef Louzán gegenüber aufgreift. Die verärgerten Schiedsrichter lehnen mittlerweile Geschenke von Real ab und es wird über einen möglichen Streik spekuliert.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung
Titanic
Artikel 10× erwähnt

Titanic

Titanic, British luxury passenger liner that sank on April 14–15, 1912, during its maiden voyage, en route to New York City from Southampton, England, killing about 1,500 people. One of the most famous tragedies in modern history, it inspired numerous works of art and has been the subject of much scholarship.

Zum Artikel bei Britannica.com
Der Stürmer
Artikel 5× erwähnt

Der Stürmer

Julius Streicher

Julius Streicher war ein prominenter Nazi-Propagandist und Herausgeber der Hetzschrift "Der Stürmer", die sich durch extreme antisemitische Hetze auszeichnete. Als einer der Angeklagten bei den Nürnberger Prozessen nach dem Zweiten Weltkrieg stand Streicher vor Gericht, da er durch die ideologische Propaganda seines Blattes wesentlich zur Verbreitung des Antisemitismus im Dritten Reich beitrug. Der Artikel dokumentiert anhand der Stadtarchive in der Metropolregion Nürnberg die Geschichte dieser Figur und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung der NS-Zeit.

Zum Artikel bei Stadtarchive-metropolregion-nuernberg.de