Buch

Streiten

Svenja Flasspöhler

Von der Kunst loszulassen Verzeihen heißt dem Wort nach: Verzicht auf Vergeltung. Wer verzeiht, bezichtigt nicht länger andere für das eigene Leid, sinnt nicht auf Rache oder juristische Genugtuung, sondern lässt es gut sein. Aber wie ist ein derartiges Loslassen möglich, das weder gerecht noch ökonomisch noch logisch ist? Lässt sich das Böse verzeihen? Führt das Verzeihen zu Heilung, gar Versöhnung – oder ereignet es sich jenseits allen Zwecks? Ausgehend von eigenen Erfahrungen ergründet die Ph...

Streiten

Erwähnungen (4)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:04:46
„Beide sagen, und Svenja Flassböhler tut das jetzt auch in einem sehr interessanten Buch, das sie gerade veröffentlicht hat, streiten. Es wird viel zu wenig gestritten. Beide sagen, wir müssen richtig streiten, wir müssen viel mehr streiten und wir müssen es aber auf eine Art und Weise tun, dass Streiten am Ende konstruktiv ist.“

Das Buch ist der zentrale Gesprächsanlass der Episode. Lanz und Precht diskutieren Flasspöhlers These, dass die Gesellschaft verlernt hat, produktiv zu streiten, und stattdessen zwischen kleinlichem Gezänk und verordnetem Burgfrieden pendelt. Precht hebt besonders die Pointe hervor, dass wir im öffentlichen Streit nicht mehr zwischen Person und Position unterscheiden können.

Was liest du gerade?
🗣 Alexander Cammann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:08:41
„Und dieser erste Satz stammt diesmal von Svenja Flasspöhler aus ihrem aktuellen Sachbuch Streiten.“

Wird als erstes Buch der Sendung ausführlich besprochen, ein Essay über die Natur und Bedeutung des Streitens

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:22:15
„Dann nennen wir das Buch schon mal, weil das ist ja zentral auch als Metapher für Svenja Flassböhler in ihrem neuen Buch, was schlicht heißt Streiten. Hansa Berlin Verlag erschienen.“

Das Buch ist das zentrale Werk der Episode. Flasspöhler analysiert darin den Streit als Existenzialmodus – sowohl die politisch-öffentliche Debattenkultur als auch den privaten Streit, den sie biografisch über das Verhältnis zu ihrer freiheitsliebenden Mutter erschließt. Das Buch ist Teil einer Reihe mit Titeln wie Schlafen, Altern, Lieben.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:17:06
„Erschienen in der gleichen Reihe wie das Buch Streiten, über das wir hier schon mal gesprochen haben, von Svenja Flasspöhler, wo immer diese Grundbegriffe einmal beleuchtet werden.“

Lars Weisbrod erwähnt das Buch als Referenz, um die Buchreihe einzuordnen, in der auch Heidenreichs 'Altern' erschienen ist. Über 'Streiten' hatten die Hosts offenbar in einer früheren Episode bereits gesprochen.

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