Staying with the Trouble: Making Kin in the Chthulucene
Donna Haraway
In the midst of spiraling ecological devastation, multispecies feminist theorist Donna J. Haraway offers provocative new ways to reconfigure our relations to the earth and all its inhabitants. She eschews referring to our current epoch as the Anthropocene, preferring to conceptualize it as what she calls the Chthulucene, as it more aptly and fully describes our epoch as one in which the human and nonhuman are inextricably linked in tentacular practices.
Erwähnungen (3)
„Donna Haraway, ganz toll, die hat ein Buch gemacht, das heißt Staying with the Trouble. Und die Staying with the Trouble bezieht sich darauf, dass man einfach immer einfach präsent und tatsächlich sich mit seiner unmittelbaren Nähe und auch die Realität voranpasst.“
Auf die Frage von Hans-Ulrich Obrist nach der Stadt der Zukunft antwortet Elíasson mit Donna Haraways Buch als theoretischem Fundament. Die Idee des 'Staying with the Trouble' – präsent bleiben und sich aktiv mit der unmittelbaren Realität auseinandersetzen – verbindet er mit seiner Vision einer begrünten, progressiven Stadt Berlin.
„Und diese beiden Sachen haben mich auf dieses Zitat gebracht, das ich kenne von unserer ehemaligen Kollegin Marie Schmidt jetzt bei der SZ, die mal bei uns über die Feministin Donna Haraway geschrieben hat und einer ihrer wichtigsten Sätze, den ich mir jedenfalls gemerkt habe, ist Make kin not babies.“
Nina Pauer bringt Donna Haraways berühmten Satz 'Make kin not babies' als philosophischen Schlüssel für Sex and the City ins Gespräch. Die vier Freundinnen lebten genau dieses Konzept: Verwandtschaft und Beziehungen jenseits der traditionellen Familie — untereinander und mit der Stadt New York. Pauer kennt das Zitat über einen Artikel der ehemaligen ZEIT-Kollegin Marie Schmidt.
„Da wäre dann meine politische Antwort schon, ich glaube, das habe ich im Podcast schon mal zitiert und ich nerve wahrscheinlich alle damit, aber diesen Satz der Feministin Donna Haraway Make kin not babies.“
Lars Weisbrod zitiert Donna Haraways berühmten Satz 'Make kin not babies' als politische Gegenposition zur Fixierung auf genetische Fortpflanzung. Er argumentiert, man könne sich der ganzen Welt verwandt machen, Liebe geben und suchen, wo sie ist – etwa für einsame Ältere oder Kinder ohne Bezugsperson.
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