Splatterfilm (20 Stunden)
Paul McCarthy
Ein sonniger später Nachmittag. Kein Grauen, keine Krähen, kein Unheil weit und breit. Burkhard „Butsch“ Schulz (Götz Schubert) hat seine schwere Verletzung auskuriert und fühlt sich vitaler als je zuvor. Und auch Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) hat ihre Dämonen gut genug im Griff, um beinahe optimistisch und lebensfroh zu wirken. Gemeinsam schleppen die beiden Möbel in Butschs neue Wohnung, frotzeln über dies und jenes, als ein gellender Schrei durch das Treppenhaus schallt.
Erwähnungen (1)
„Jetzt hat er an einem 20-Stunden-Film mitgearbeitet, wo er wieder selber mitspielt. Und es ist noch so viel krasser. Man kann sich das fast überhaupt nicht angucken. Es gibt kein amerikanisches Museum, was die Arbeiten überhaupt noch zeigen kann.“
Julia Stoschek beschreibt ausführlich ihren Besuch bei Paul McCarthy in dessen LA-Studio. Der über 80-jährige Künstler hat einen extremen 20-Stunden-Film produziert, in dem er selbst mitspielt. Kein Museum weltweit traut sich, das Werk zu zeigen.
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