Soloalbum
Benjamin von Stuckrad-Barre
Eine Geschichte von schönen Mädchen und blöden Parties, von coolen Platten und steinewerfenden Greisen. Der Ich-Erzähler, gerade mal Anfang zwanzig, ist soeben von seiner Freundin verlassen worden; nach vierjähriger Beziehung nun per Fax der Schlussstrich. Ende, aus, vorbei. Natürlich ist der Verlassene im Moment des Aus so verliebt wie in all den Jahren nicht und so wird der Verflossenen gebührend hinterhergetrauert: Er ruft sie an, legt auf, geht joggen, sucht trinkend nach schnellem Ersatz, u...
Erwähnungen (2)
„Dann habe ich damals immer gelesen, weiß nicht, irgendwie Judith Herrmann, die Bücher aus Berlin oder da gab es dann irgendwie Sommerhaus später. Ganz genau oder dann irgendwie so damals hier irgendwie Stuttgart-Barre, diese ganze Berlin-Welt, die ja so passierte.“
Philipp Westermeyer erzählt von seiner Zeit in New York und wie er die deutsche Literatur- und Kulturszene aus der Ferne verfolgte. Neben Judith Hermann nennt er Stuckrad-Barre als prägenden Autor der Berliner Szene um 2000, die ihn neugierig auf Deutschland machte. Der im Transkript verschriebene Name 'Stuttgart-Barre' ist eindeutig Benjamin von Stuckrad-Barre, dessen bekanntestes Werk 'Soloalbum' (1998) die Berliner Szene jener Jahre abbildete.
„Also da ist doch, spricht doch wahrscheinlich schon auch unterschiedliche Menschen theoretisch an, oder? Aber das spielt für dich keine Rolle.“
Matze erwähnt 'Soloalbum' als weiteres Beispiel für die Bandbreite von Stuckrad-Barres Werk. Er argumentiert, dass Bücher wie 'Soloalbum', 'Panikherz' und 'Auch Deutsche unter den Opfern' jeweils sehr unterschiedliche Lesergruppen ansprechen – was Stuckrad-Barre jedoch als irrelevant für den Schreibprozess abtut.
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