Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 (Unvollendete)
Franz Schubert
Romantische Sinfonie mit nur zwei Sätzen, die durch ihre geheimnisvolle Tiefenwirkung besticht. Das Werk verkörpert eine spirituelle Kraft, die das Gefühl vermittelt, von etwas Größerem berührt zu werden. Mit ihrer Melancholie und Rätselhaftigkeit zählt sie zu den ausdrucksstärksten Symphonie-Werken der Romantik und hat generationenweise Musiker inspiriert.
Erwähnungen (1)
„Also dieses Stück wurde uns vorgelegt, ich war in so einem Frühstudiengang damals für Teenager. Und da lagen dann plötzlich diese Noten, zum Beispiel eben von Schubert. Bei diesem Stück, ich habe bis heute das Gefühl, dass einen da irgendwie was anhaucht aus einer anderen Welt.“
Schuberts Unvollendete ist das zentrale Werk des Gesprächs. Joana Mallwitz beschreibt sie als ihr musikalisches Erweckungserlebnis: Als 14-Jährige in einem Frühstudiengang las sie die Partitur und war so überwältigt, dass sie beschloss, Dirigentin zu werden. Sie empfindet das Stück als Berührung mit dem Jenseits — etwas, das sich ein Mensch nicht einfach ausdenken kann.
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